Hey, meine Solaranlage war echt teuer, die muss sich rentieren! Koste es was es wolle!

Im November 2006 war es soweit: Meine richtig echt verdammt teure thermische Solaranlage mit Heizungsunterstützung ging online! Ihre Investition sollte sich innerhalb von 25 Jahren armotisieren, schreibt Wikipedia. Hier nun die nächsten 25 Jahre meinen Bericht über die tatsächliche Effizienz.

Paradigma Solar-Anlage – die ersten negativen Eindrücke

SolaranlageNach einem guten Jahr meist positiver Berichte bin ich soweit, meine Eindrücke fundierter aufzulisten. Während im Hochsommer die Warmwassererzeugung per thermischer Solaranlage optimal gelaufen ist, gibt es jetzt vor dem vielleicht ersten richtigen Winter ein erstes Problem: Die Warmwasserbereitstellung weist Mängel auf!

Die Energieausbeute über die letzten Monate verlief so positiv, dass ich sogar die Heizung im Haus den gesamten Sommer lang auf niedriger “Flamme” laufen lassen konnte. So reichte die täglich gewonnene Solareenergie aus, um das Warmwasser auf richtig heiße 70°C zu erwärmen und gleichzeitig die Fließen und den Parketboden auf angenehme Temperatur zu halten.

Doch jetzt zeigt sich immer deutlicher, dass mehr als eine Person nicht hintereinander baden gehen können: Das Warmwasser im 500l großen Puffer reicht nicht aus, um zwei Badewannen auch nur Halb zu füllen. Dramatischer noch: Selbst nach einem längeren Duschen ist die gespeicherte Wärme am Ende angekommen — aus der Duschbrause kommt nur noch ca 35°C lauwarmes Wasser.

Ursachenforschung

Ein Grund kann zu niedrige Warmwasser-Solltemperatur (TWO) sein. Diese Temperatur bestimmt die Solltemperatur am oberen Bereich des Puffers. Eingestellt sind nun sogar schon 56°C. Aber dies genügt nicht! Auch eine weitere Erhöhung dürfte nur unmerklichen Erfolg liefern.

Als zweite Fehlerquelle könnte die Solltemperatur des oberen Puffers (TPO) sein. Aus diesem bedient ich der Heizkreis 1 für die Erhitzung des Kellergeschosses. Aus Heizsicht braucht die Puffertemperatur nur wenige Grad warm sein — 40°C wären schon ausreichend für meine Zwecke. Das jedoch bedeutet, dass im mittleren Bereich des Puffers maximal nur die 40°C Wärme vorhanden wäre.

Gelernt habe ich, dass die TWO alleine nicht ausreicht. Nur mit einer guten Temperatur bei TPO und TPU (Puffer unten) genügt das warme Wasser für eine Badewanne. Anschließend jedoch dauert das Erwärmen reichlich an Zeit, so dass frühestens nach 30 Minuten an ein weiteres Bad zu denken ist.

Apropos TPO: Einmal ist mir aufgefallen, dass der TPO-Istwert um weit mehr als 20°C unter dem TPO-Sollwert lag. Sprich, die TPO lag bei etwa 35°C, was wiederum nicht genügend ist.

281 mal Senf satt für “Paradigma Solar-Anlage – die ersten negativen Eindrücke”

  1. Hayssam |

    Schade zu hören, denn so soll’s ja wirklich nicht sein. Hast du denn eine Idee woran das liegen könnte ? ich lass mir gerade ein Angebot für eine CPS/TITAN geben, allerdings die grosse Variante (15qm + 850 l Speicher), daher sind deine Erfahrung sehr hilfreich und wichtig. Keep them coming ..

  2. Ingolf |

    Toller Blog. Ich will mir auch eine Solaranlage zulegen. Leider findet man im Web nur wenig Erfahrungsberichte von Nutzern. Darum schreib unbedingt weiter!

  3. markus |

    für mein kommendes eigenheim mache ich mich gerade schlau. nun bist du in meinem feedreader. Herzlich willkommen ;)

  4. Das große Problem mit dem Warmwasser … « Solar-Heizung |

    [...] Heute morgen war es wieder einmal soweit: Das Warmwasser hat nicht ausgereicht. Dieses Mal aber nicht beim Volllaufen der Badewanne, sondern beim Duschen! Während ich als Erster unter der Dusch noch warmes Wasser zum (kurzen) Duschen hatte, konnte meine Frau direkt im Anschluss nur noch anfangs mit warmen Wasser duschen. Der Lösungsversuch für das Warmwasser-Problem war damit erfolglos. [...]

  5. Heiko |

    Tolle Idee, Deine Erfahrungen hier festzuhalten. Ich habe seit Nov. 2007 ebenfalls eine Solaranlage mit zur Zeit 8qm und drei Puffern zu je 500l in Betrieb genommen und bin sehr gespannt! Ein Ausbau auf 20qm ist geplant, das Material auch bereits vorhanden nur die Zeit noch nicht. Ich werde Deine Erkenntnisse mit Spannung verfolgen…!

  6. john-michael |

    …und so suche auch ich nach einer effizienten Heizungsunterstützung und komme immer mehr von der Solaranlage mit CPC Röhren zum Gas-Brennwert-kessel, zumindest aus ökonomischer Sicht. Emotional steht die Solaranlage mit 8qm Fläche und einem Latento-Speicher hoch im Kurs, nur rechnet sie sich bei einem 2 Pers. Haushalt?
    Wer hat diesbezügliche Erkenntnisse, bin für Infos dankbar.

  7. Tiger |

    Ich trage mich auch mit dem Gedanken, mir das Aqua System Paradigma nur zur Warmwassererzeugung
    aufs Dach zu bauen-bin jetzt aber nach dem Gelesenem skeptisch!!!
    Wünsch noch mehr Infos+Erfahrungsberichte

  8. Carsten |

    Genau wie die letzten Einträge gehts bei mir ebenfalls um die Paradigma Anlage. Mein Heizungsmensch, dem ich an sich unbedenklich vertraue meint eig. daß das funken müßte (ca. 8 qm) für 2-3 Personen und einem 800l Speicher. Ich bin auch in der glücklichen lage, daß ich es nur in der Übergangszeit und im Sommer für Warm Wasser brauche (im Winter ist Holz angesagt das im kachelofen Wasser heiß macht und problemlos mein ganzen Haus heizt). Solltet Ihr Infos bekommen oder im Intenet eine Seite zwecks “guter” Infos finden, die nicht nur die Effizienz leben, schreibt es bitte hier rein.

  9. Martin |

    Hallo, ich habe seit letzten Jahr eine Solaranlage mit Röhrenkollektoren 8qm Kollektorfläche und einen 500l Latento Solarboiler . Wir sind ein 3 Personenhaushalt. Habe die Anlage mit Heizungsunterstützung gemacht. Und ich muss sagen es ist einfach toll.Habe immer genügend Heisses Wasser und meine Heizung ist komplett seit dem 1. Mai schon abgeschaltet. Ich denke mal das ich den ganzen Sommer keine Heizung mehr einschalten brauche.:-)Die Anlage Arbeitet sehr schnell damit meine ich, ich habe ganz schnell heisses Wasser, wenn die Sonne scheint schiesst die Temperatur sofort in die Höhe. Selbst bei bedeckten Himmel habe ich schon eine Temperatur im Kollektor von mind.65 C. Ich habe mir sagen lassen das sei nur bei Röhrenkollektoren so schnell.Diese bringen mindestens 1/3 Leistung mehr als die üblichen Flachkollektoren. Selbst bei einer schrägen sonneneinstrahlung liefert mir die Anlage genügend Wärme. Auch im letzten Winter hat die Anlage sehr vernünftig gearbeitet,ich vergleiche das auch immer mit meinem Nachbarn. Er hat allerdings nur Flachkollektoren 10qm und ich musste feststellen das bei mir die Temperatur immer höher ist und auch schneller da ist.

    Viele Grüße Martin

  10. Martin |

    Übrigens der Latento Solarspeicher ist der einzigste der mit dem blauen Umweltengel ausgezeichnet wurde. Ausserdem hat er ein Latentmaterial das in der Lage ist selbst an sonnenlosen Tagen wärme an das Wasser abzugeben.Was herkömmliche Anlagen nicht können.Das Latentmaterial speichert also bei Sonneneinstrahlung zusätzlich Wärme(Energie)die dann später z.B. Nachts oder an Sonnenlosen Tagen an das Wasser dann abgegeben wird.

    Gruß Martin

  11. stefan |

    Hallo Martin, danke für Deinen Bericht! Ich bin auch von den Röhrenkollektoren überzeugt … auch wenn in diversen Foren die Meinung vorhanden ist, dass mit dem Vertrüben der Spiegel die Leistung drastisch reduziert würde. Mal schauen, wie es sich über die Jahre hin entwickelt.
    Viele Grüße, Stefan

  12. Martin |

    Hallo Stefan,
    weisst du ob man den Spiegel, sollte er mal Blind werden auch austauschen kann?
    Viele grüße, Martin

  13. stefan |

    Hallo Martin,
    nein, ich weiß nicht, ob man die Spiegel tauschen kann.

  14. Martin |

    Ich danke Dir Stefan, aber noch ist ja auch alles in Bester Ordnung bei mir.Allerdings werde ich die Spiegel genau beobachten,ob es da irgendwann mal veränderungen gibt

  15. Lobo |

    Wir haben auch eine Paradigma-Solaranlage für Warmwasser und Heizungsunterstützung mit einem 800 Liter Kessel.
    Bei uns ist die max. Speichertemp. auf 90 Grad eingestellt und wir können damit, drei Personenhaushalt, mind. 2 Tage Warmwasser entnehmen. Wir haben da zwar auch noch Probleme mit der Anlage, da die Anlage, wenn sie in “Dampf” geht soviel Druck aufbaut, das das Überdruckventil auslöst und sie einen Höllen Lärm macht.

  16. Wolfgang |

    Hallöchen,
    genau so einen Erfahrungsaustausch habe ich gesucht! Wir sind gerade dabei eine Solaranlage zu planen. Ein Angebot liegt vor (20 qm Flachkollektoren von Wagner) mir 2 x 800l Speicher. Ein zweites Angebot von einem anderen Handwerker kommt diese Woche noch. ca. 8qm AquaPaket 1 x cpc 30 Star azzurro und 1 x cpc 45 Star azzurro mit Speicher Titan Aqua 600 oder 800. Von den Kosten wird es wohl auf das Gleiche heraus kommen. Was würdet ihr wählen? Unsere Ölheizung ist jetzt ca. 15 Jahre alt. Wir brauchen für unser 3-Familienhaus ca. 4500 L Öl im Jahr. Sollten wir gleich eine neue Heizung mit einbauen lassen (z.B.Holzpellets)?

    Grüßchen Wolfgang

  17. Lobo |

    hi Wolfgang,

    wir sind ein 3 Personenhaushalt und kommen mit unserer CPC/Optima Anlage gut aus.
    10qm Kollektorfläche und 800l Speicher. Das ganze für Warmwasser und Heizungsunterstützung.
    Das wird natürlich für ein 3-Familienhaus NICHT reichen, also MINDESTENS das doppelte an Speicher und an Kollektorfläche einrechnen, damit der Brenner nicht dauernd anspringt.
    Welche Anlage die bessere ist, kann ich nicht sagen, da wir nur eine Besitzen :-) und somit keinen wirklichen vergleich herstellen können.

    Die Ölheizung würde ich solange wie möglich behalten. Unser Energieberater wollte uns auch eine Pelletheizung ans Herz legen. Wir haben aber mittlerweile fesgestellt, das unsere Abgaswerte durch die Solaranlege besser wurden, da der Brenner im Winter so eingestellt ist, das er nicht nur ein paar Liter Warmwasser aufheizt und bei Bedarf noch für die Heizung anspringt, sondern 15 Minuten durchbrennt und den Speicher soweit aufheizt, daß wir 2Stunden Ruhe haben.
    Das heißt, der Brenner wird Effektiver genutzt als früher und wer weiß schon, wann die Subventionen für Pellets sinken oder gar ganz weg fallen.

    Gruß Lobo

  18. Martin |

    Hallo Wolfgang,
    da du gerade am Planen bist,ich empfehle Dir auf jeden Fall, schaue bitte mal nach Vacuumröhrenkollektoren,diese haben die beste Leistung, sie kosten zwar ein wenig mehr als die üblichen Flachkollektoren aber sie bringen mindestens 1/3 Leistung mehr als die anderen.Dafür brauchst du aber dann auch nur eine kleinere Fläche. Und bei einer Schrägeinstrahlung der Sonne hast du dann auch schon eine sehr gute Leistung. Kann sie nur empfehlen berichte aus eigener Erfahrung

    Gruß Martin

  19. wolfgang |

    Habe mich heute mal etwas um die Förderung gekümmert. Da wir ein 3-Familienhaus haben und in NRW wohnen gibt es wohl insgesamt 305 Euro pro qm. Könnt ihr mir sagen, wieviel ein qm Kollektorfläche der Paradigma CPC “Wasserkollektoren” kostet? Soeben habe ich auch einen Bericht im Netz gefunden der sich mit der Alterung von Kollektoren (Flach und Röhre) beschäftigt. Dabei wurden 12 Kollektoren über 3 Jahre getestet. Alle Kollektoren zeigten dabei sehr geringe Verschlechterungen bezüglich der Leistung. Übrigens die Reflektoren können bei Paradigma einzeln ersetzt werden.

    Grüßchen Wolfgang

  20. stefan |

    Hallo Wolfgang, danke für die Info wegen den einzeln zu ersetzenden Reflektoren. Könntest Du mir bitte den Bericht wegen der Alterung zuschicken (bzw. den Link) — so was interessiert mich sehr :-)

    Zu den Kosten kann ich nicht all zuviel sagen. Hier nur zwei Links:
    Kosten der Paradigma-Anlagen (Stand 2006/2006!) und noch eine Übersicht von der Verbraucherzentrale.

  21. Martin |

    Hallo Wolfgang,

    um die komplette Förderung zu erhaltem musst du aber mindestens 8qm Kollektorfläche machen mit Heizungsunterstützung ansonsten wird gekürzt. Ich weiss allerdings nicht ob das jetzt noch so ist musst dich deswegen genau informieren das ändert sich immer mal von zeit zu zeit, also aufpassen.so viel wie ich in Erinnerung habe sind es 105 ,-€ je qm bei mir gewesen. Ist schon eine Weile her allerdings.

    Gruß Martin

  22. Martin |

    Hallo Wolfgang hier noch ein Tip

    schau mal bei WWW Latento.de nach diese Anlage habe ich und bin damit sehr zufrieden. Der Latento XXL ist der einzigste der mit dem blauen Umweltengel ausgezeichnet wurde und er hat auch ein Latentmaterial im Schichtenspeicher. Ist auf jedenfall sehr von Vorteil.

    Gruß Martin

  23. johnmichael |

    …bin jetzt zu einer Komplettlösung gekommen, neue Brennwertheizung und Latento Solarspeicher XXL HZ 500 mit 2xCPC 12 und 1x CPC 18 Röhren. Komme somit auf 7m2.Lt Martin gibt es Abzüge, das kann ich nicht nachvollziehen. Bei der BAFA steht Mind. 7m2 Kollektorfläche.
    Hat da jemand Erfahrung.

    Gruß Johnmichael

  24. gerald |

    mich interessiert einfach was mich so eine Anlage für 4 Personen ungefähr kosten würde ?

  25. stefan |

    Hallo Gerald,

    es gibt viele verschiedene Solar-Anlagen mit unterschiedlichen Preisen. Für meine Anlage für teilsolare Heizungsunterstützung mit 7,8m² Kollektorfläche und einem ca. 550 Liter Puffer musst Du gut über € 10.000 ausgeben zzgl. Montage.

    Für Paradigma-Anlagen habe ich eine Preisliste von 2005/2006 gefunden — hier kannst Du einige Preise einsehen (die Preise sind noch mit 16% MWSt.).

    Gruß, Stefan

  26. Meikel |

    Hallo,

    ich bin ebenfalls gerade in der Planungsphase und hole Angebote ein. Der führende Heizungsbetrieb im Ort vertreibt ausschließlich Paradigma und empfiehlt für unseren 4-Personenhaushalt mit 200qm FB-Heizung (Gas-Brennwerttechnik) eine Anlage mit 10qm Röhren und einem 1000 Liter Speicher (Optima Aqua 1000).
    Allerdings frage ich mich, ob die Anlage für den Betrieb im Sommer nicht zu “über-effizient” ist, und ob die Frischwasserspeicher-Technik wirklich ausgereift ist.

    Gruß
    Meikel

  27. stefan |

    Hallo Michael,
    im Optima Aqua Speicher wird kein Trinkwasser gehalten. Das Brauchwasser wird per Wärmetauscher durch den Speicher geleitet und kommt erwärmt am Wasserhahn wieder raus. Ich habe den 500er Speicher mit 7,8m² Kollektorfläche und finde das doch zu wenig. Den Optima Aqua 1000 halte ich eine notwendige Größe für Deine Situation. Und bei der Speichergröße sollten es auch 10qm sein.

    Wichtig ist diese Größe dann, wenn im Sommer die Sonne längere Zeit wegbleibt. Und vor allem in der Übergangszeit im Herbst/Frühling wirst Du die 1.000 Liter zu schätzen wissen ;-)
    Gruß, Stefan

  28. DirkO |

    Hallo Michael,
    ich kann nur bestätigen was Stefan geschrieben hat, mit dem 1000l Speicher hast Du im Sommer weniger Stilstände und kannst eine längere Schlechtwetterphase überbrücken. Auch würde ich für die Brauchwasser (Trinkwasser)- Erwärmung nur zu einem Durchlaufprinzip oder Frischwassermodul tendieren.
    Selbst habe ich eine Anlage mit 9,6m2 RK, 800l Optima Speicher und einem Brennwertgerät Modul II von Paradigma bei einem 3 Personenhaushalt. Bin mit der Anlage sehr zufrieden und kann sie nur empfehlen (keine Panscherei mit dem Frostschutzmittel usw.).
    Wie ich Stefan schon vorschlug, kannst Du die Spül- und Waschmaschine auch über das WW laufenlassen, wodurch man Elekt.- Energie einspart. . Waschmaschine bitte nur über ein Vorschaltgerät betreiben!!.

    Gruß Dirk

  29. Hermann |

    Ich habe da mal ne Frage vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen. Ich habe auch Paradigma Röhrenkollektoren allerdings mittlerweile vertikal am Giebel der Hauswand angebracht. Hat jemand schon Erfahrungen damit gemacht? Wurden damit gute Erfolge erzielt?
    Für eine Rückmeldung diesbezüglich würde ich mich freuen.

  30. claudia |

    Ich bin nicht so zufrieden, aber morgen kommt der Paradigma Techniker.
    Also… ich habe zwei 7,8qm CPC 21 Star Azurro und den Optima 800 installieren lassen.Die Anlage ist seit dem 13. Juni auf dem Dach, Südwestausrichtung mit Sonneneinstrahlung von 11.oo bis 20.00 Uhr.
    Bislang hatte ich den Speicher noch nicht voll, die Anlage ging noch nie in Dampf, und der maximale Tagesgewinn lag bei 20 kwh. Insgesamt habe ich einen Solargewinn von 896 kwh in zwei Monaten. Nach einem bewölkten Tag springt mein Brenner dann gerne an. Finde ich nicht so spannend oder erwarte ich zuviel?
    Ein Gespräch mit Paradigma (sehr hilfsbereite Menschen!)brachte ein Feintuning mit reduzierter Sollwassertemperatur (auf 40 Grad an meinem Peletti). Allerdings fuhr der Solargewinn so auch nicht höher.
    Achso, nur die Spülmaschine (läuft einmal am Tag bei max 50 Grad )bekommt “Solarwasser” und an Duschgängen haben wir im Schnitt Zwei pro Tag, verbrauchen also derzeit keine Riesenmengen, die den Speicher leerziehen.
    Welche Erfahren gibt es bei Euch?
    Gruß Claudia

  31. stefan |

    Hallo Claudia,

    danke für Deinen Kommentar! Der Tages-Solargewinn hängt unter anderem auch von der Temperatur im Puffer ab — umso höher die bereits ist, umso weniger lässt sich am Tag erwirtschaften. Das ist aber nicht nachteilig, da ja der Puffer “aufgeladen” wäre. Ich würde den Tagesgewinn also eher als unwichtig ansehen.

    Nach nur einem bewölkten Tag sollte bei Dir der Brenner (im Sommer) nicht anspringen, das kann wohl jeder hier bestätigen!

    Wenn Du Lust hast, kannst Du mal meine Heizungseinstellungen mit Deinen Vergleichen. Vielleicht findet sich da ja ein größere Unterschied.

    Noch zwei Erfahrungen zur Solarsteuerung: Prüfe am SolarRegler die Einstellung der Warmwasser-Solltemperatur — stimmt diese mit dem von der Heizung überein oder ist der Wert deutlich höher (=zu hoch). Prüfe auch die Schaltdifferenz für die Solaranlage – hier solltest Du mit einem Wert zwischen 12 und 15 Grad experimentieren.

    Gruß, Stefan

  32. claudia |

    Hallo Stefan und danke,
    also der Techniker war da und stellte fest, dass ein Fühler falsch sitzt und dass doch Wärme in den 2. Heizkreis ging.
    Ansonsten habe ich ähnliche Einstellungen wie du. Na schauen wir mal.
    Ansonsten- für alle, die schon mal Probleme haben, Paradigma ist immer ansprechbar und sie bemühen sich um einen umfassenden Kundendienst.
    Gruß
    Claudia

  33. Lambert |

    Ich bin auch sehr froh diesen Austausch gefunden zu haben. Die Hinweise helfen mir wirklich weiter.

    Wir wollen uns auch eine Paradigma Anlage, aber mit kleinem Pufferspeicher (500 L) zulegen, da es baulich in unserem Altbau keine Alternative gibt. Allerdings ergänzen wir das System noch durch einen Kaminofen mit Wassertasche (so heißt das wohl) der in der Übergangszeit und im Winter den Pufferspeicher mitheizt. Vorteil – man überheizt den Raum mit dem Kamin nicht und man hat neben dem Heizkessel noch eine zweite Wärmequelle. So hat man noch ein Romantikelement im Wärmekonzept ;-)
    Solare Grüße Lambert

  34. Rainer |

    Hallo, will mir eine Solaranlage für 4-Personen Haushalt anschaffen und liebäugele mit Wagner (Stiftung Warentest Testsieger) die allerdings nur Flachkollektoren anbieten. Die DUO line-2-Speicher-Solaranlage scheint mir die flexibelste. Kostet ca. Euro 10.000,-. Mit welchen Montagekosten muss ich hier rechnen. Bitte um Eure Meinung.
    Grüsse, Rainer

  35. Jo |

    Will mir in nächster Zeit das AquaPaket32 Allstar zulegen, habe aber bedenken mit dem Frostschutz , habe auch schon Berichte über Schäden im Winter gehört , wer kann mir bei meinen Negative Gedanken da einwenig abhilfe Leisten

  36. stefan |

    Hi Jo,

    man kann schon klar behaupten, dass der Frostschutz (bzw. die Frostschutzfunktion) von Paradigma zweifelsfrei funktioniert! Einziges “Aber”: Die Anlage muss selbstverständlich ordnungsgemäß installiert sein.

    Zufälligerweise habe ich gestern mit meinem Heizungsbauer über das Allstar-Paket gesprochen. Ich gebe die Aussagen mal unkommentiert und ungeprüft wieder: Das Allstar-Paket ist wirklich gut und vor allem günstig! Es sei aber nicht möglich (bitte lass Dir die Aussage von Deinem Heizungsbauer bestätigen/widerlegen), die Kollektorfläche nachträglich zu erweitern! Wenn das für Dich okay ist, dann ist das sicher ein gutes Solar-Paket!

    Gruß, Stefan

  37. wolfgang |

    Sehr interessante Seite und Plattform für ein Thema das doch viele Leute interessiert!

    Wie bist du auf die geänderten Parameter gekommen? Habe seit ca. 6 Wochen eine Pelleti II mit 25KW, 800l Speicher, WW-Station und 12 qm Röhrenkollektor. Weiterhin Emsystech-Interface für alle Heizungsdaten und einen Betriebsstundenzähler für die Einschubzeiterfassung. Wenn es von Interesse ist könnte ich die Messwerte auch online stellen. Daten liegen also alle vor nur, wie gehst du jetzt bei der Optimierung vor?

    Ach noch eine Frage: wie kann man sich hier registrieren?

    Grüße Wolfgang

  38. Uwe |

    Hallo,
    auch ich habe seit 10.2006 eine CPC Azurro Anlage mit 5 m2 Kollektorfläche und 200 l Speicher. Im ersten Jahr (2007)hatte ich aufgrund Sonnenschein von April bis Anfang Oktober genug Warmwasser (für 3 Personen)auch in 2008 war`s o.K.
    Dann in der 2. Januarwoche ist der Kollektor aufgefohren, da eine Vacuumröhre defekt war…..- Reklamation mit Werksmonteur am 18.01.2009 – bis heute: 14.04.2009 habe ich weder Ersatz am Dach, nicht einmal ein Schreiben, dass eine Reklamation eingegangen ist – ich gehe jetzt zum Anwalt.
    Der Herr R[...] hat wohl neben der Selbstbeweihräucherung mit “Innovationspreisen” keine Zeit für Kundendienst -wenn er überhaupt weiß, was das ist….- seine Kundschaft schaut wahrlich in die “Röhre(n)”. Nochmal kommt so etwas nicht aufs Dach – für das 2,5 fache Geld hätte ich seinerzeit besser eine Getreideheizung installieren sollen – Vergleichspreis zum Liter Heizöl derzeit unter 30 Cent !!!!
    Gruß Uwe

  39. Holger Wolff |

    Super Seite! wünsche mir mehr Erfahrungsautausch.

    Meine eigenen Erfahrungen mit Paradigma sind eine Katastrophe. Ich habe seit 6 Jahren 9m² Kollektorfläche (2 CPC 45 Start Azzuro) und einen Optima 990l.
    Jedes Jahr kommt der Heizungstechniker 2-3 mal, mal mit Paradigma, mal ohne. Mittlerweile sind alle Teile 2-3 mal getauscht, von Glycol auf Wasser umgestellt. Wirkliche Besserung tritt aber nicht ein: Die Anlage läuft alle paar Wochen in den Dampf und steigt dann mit Fehler 20 oder Fehler 50 wieder aus. Aktuell sitze ich wieder in meinem Wohnzimmer, die Sonne scheint, die Anlage ist mit 155 grad Kollektoraustritt TSA im Dampf und das russische Gas rauscht durch meine Gasbrennwerttherme.
    Ich werde die Paradigma diesen Sommer abbauen, verschrotten, und meine gesamte Dachfläche auf Photovoltaik umbauen.
    Viele Grüße
    Holger

  40. stefan |

    Hallo Holger,
    ich (als Betreiber dieser Web-Seite) kann Deine Erfahrungen nicht bestätigen. Auch finde ich den Kundendienst von Paradigma recht kompetent.

  41. Axel |

    hat den keiner bei der Solaren Wassererwärmung eine zusätzliche Heizquelle, wie Öl, Gas, Strom, Holz? Da wird doch sofort nachgeheizt wenn die Wassertemperatur unter der eingestellten Solltempertur fällt. Und nach 20min sollte die gewünschte Warmwassertemperatur von min 60°C erreicht sein. Alles andere ist murks und sollte Anlagentechnisch nachgebessert werden!!!

  42. Lochner Sigi |

    Ich habe selbst eine Paradigma anlage mit
    - Modula II
    - Optima 1000
    - 9,8 CPC
    zuerst als Frostschutvariante nun als Aqua Anlage
    seit 6 Jahren laufen Bis dato heute keine Probleme
    Anlage Kessel ist mind. 6 Monate komplett aus
    und Warmwasser ist auch kein Problem beim 1000 er
    Speicher
    das Problem des WW sind meisttens die Optimas ohne
    den zusatz Power da hier die Tauscherfläche noch zu klein ist dies kann mann aber durch eine Frischwasserstion ganz einfach beheben .
    Ich finde das ist immer noch eines der besten Systeme am Markt von der Bedinung bis zu den Produkten .Da mußt du dir mal andere anschauen
    da bekommt mann schon alleine bei der Regelung das grauen von den Ertragsdaten gar nicht zu reden

  43. Andreas |

    Guten Tag,
    ich möchte meine Heizungsanlage für die Brauchwassererwärmung mit dem Paradigma-System nachrüsten. Mit hohem Interesse habe ich das bisher ausgetauschte gelesen. Was ich noch nicht erlesen konnte ist, ob “hartes Wasser” (wir haben 22°DH) die Leistungsfähigkeit durch Kalkablagerungen mindert. Bei diesem System wird normales Brauchwasser zirkulieren lassen, und schnell über 60°C erhitzt. Kalk scheidet sich dann schnell aus.

    Kann mir jemand bitte mit Erfahrungen aus dieser “Ecke” helfen?

    Gruß, Andreas

  44. stefan |

    Hallo Andreas,
    auch ich habe sehr hartes Wasser und habe deshalb eine Entkalkungsanlage eingebaut. Hintergrund: Bei meinem Paradigma-System wird kein Brauchwasser gespeichert (nur das für die Heizung). Für die Warmwasser-Gewinnung wird das Trinkwasser per Wärmetauscher durch den Puffer geleitet und dabei erhitzt. Der Kalk könnte nun den Wärmetauscher dicht machen bzw. sich darauf absetzen und die Leistungsfähigkeit mindern. Grundsätzlich hast Du das Problem aber mit jeder Art von Wärmetausch.

  45. Albert |

    Hallo Stefan,
    Ich hab zwar keine Ahnung aber,

    warum füllt Ihr die Anlage nicht mit Regenwasser ?

  46. Albert |

    Ich habe die Komentare gelesen, ich bin jetzt hin
    und her gerissen ob ich mein Projekt noch machen soll. Ich habe eine Anlage mit ca. 30 qm geplant für ein Mehrfamilienhaus.
    Ich habe mich für so einiges schon interesiert und bin durch Zufall auf dieser Seite gelandet.
    Im Angebot hatte ich schon ein BHKW, dann eine
    Fernleitung von einer Biogasanlage und jetzt bin ich bei Paradigma gelandet.
    Was ich für eine echte alternative halte.
    Die Sonne scheint jedes Jahr, aber wie werden uns noch die Energiekosten auffressen ???? das wissen wir heute noch nicht.
    Deshalb erhoffe ich mir viel von so einer Anlage.

    Gruß an alle

  47. Otto |

    Lobo und *,
    unsere Paradigma Solaranlage macht auch einen höllen Lärm. Der Kollektor knackt und knallt und hämmert vor sich hin, sowie die Sonne scheint. Es nervt wenn man im Garten sitzt. Haben andere damit Erfahrung? Wie wurde das Problem gelöst? Spülen der Anlage half bei uns offensichtlich nicht.
    Gruß Otto

  48. 8Ball |

    Hallo Solarinterssierte,
    nach der spannenden Lektüre hier bin auch ich ein Stückchen weiter bei der Entscheidungsfindung zu unserer ‘Solarnachrüstung’.
    Unser Projekt soll für ein EFH mit 4 ständigen Bewohnern, 200qm bezeizte Fläche mit herkömmlichen Radiatoren (=keine Fußbodenheizung, leider)und einer südliche Dachausrichtung mit ca 35° Neigung passen.
    Neben den Anlagen von Paradigma sind bei uns allerdings die Komplettsysteme von Solvis ganz hoch im Kurs. Um diesen Hersteller scheinen alle Autoren hier einen Bogen zu machen.
    Eine bewußte Entscheidung?
    Bei uns soll es vor der Heizperiode 2009/2010 losgehen. Hat jemand von Euch eine brachbare Erfassungsmaske (in Excel?) für unseren aktuellen Verbrauch?
    Ich werde gelegentlich von unseren Fortschritten berichten
    Gruß an alle Sonnenhungrigen

  49. Linus |

    @lobo
    Normal ist; das die Aqua Anlage in Dampf geht wenn der Speicher auf max Temp. aufgeheizt ist.
    Dann gibt es schon Siedegeräusche, sollten aber nach ca 20 min vorbei sein.
    Wenn die Solaranlage aber ständig Geräusche macht
    und in Stillstand ist sollte man die Leitungsführung
    vom Kollektor übers Dach bis zum Warmwasserspeicher
    mal unter die Lupe nehmen.Ist schon vorgekommen das immer wieder Flüssigkeit aus höher liegenden Leitungsteilen in den Kollektor reingelaufen ist und dadurch das Sieden sehr lange angehalten hat.

  50. Claudia |

    Hallo Stefan,
    meine Anlage wurde beim Einbau vom Monteur mittels einer mobilen Enthärtungsanlage befüllt.Frag hier mal nach.
    Gruß
    Claudia

  51. Norbert |

    Hallo Otto,
    nach 2 Monaten reibungslosen Betrieb von August bis Oktober, fing unsere anlage, wie du beschrieben hast,auch an zu knacken, hämmern usw. an. Kann 100% bestätigen das es nicht nur nervte!!! Div. Versuche unserer Heizungsfirma (kompetent)wie Druckerhöhung, Geschw.Keitserhöhung der Umwälzpumpe, neue Befüllung usw. änderte nichts am Lärm. Selbst unsere Nachbarn beschwerten sich bereits bei sonnigem Wetter über den Krach. Dann kam der Techniker, bestätigte den sachgemäßen Einbau und spülte die Anlage mit seinem Druckgerät (sorry bin leider kein Techniker) ca. 2 1/2 Stunden durch. Seitdem ist Ruhe auf dem Dach, ich hoffe das bleibt auch so. Viel Erfolg!

  52. Guido |

    Hallo Zusammen,
    viele Fragen, wenig Antworten. Das ist auch meine Erfahrung mit Paradigma. Wir hatten ein ständiges Softwareproblem. Jetzt haben wir auf meine neue Anlage 2008, die Software von 2006 aufgespielt, um die ständigen Störungsmeldungen abzuschalten. Läuft jetzt tatsächlich besser, aber noch immer nicht optimal.
    7,8qm Kollektor und 3 Wasserspeicher einer Fremdfirma, unterstützt mit einer Dimplex Luft – Wärmepumpe.
    Leider macht die Paradigma das Warmwasser perfekt, aber geht not weit vor der max. Temp. des 500 Liter Bivalenzspeichers jedes Mal in Dampf, wenn die Sonne dauerhaft scheint.
    Hier fragt die Paradigma Steuerung einfach viel zu selten die Temperatur ab.
    Eigentlich sollte die Pumpe so alle 15 Minuten mal die Tempteratur auf dem Dach kontrollieren. Das tut sie meiner Meinung nach viel zu selten, und geht deshalb immer mal wieder in Dampf, einfach weil das heiße wasser nicht rechtzeitig runtergeholt wurde.
    Paradigma lässt sich da auf keine Diskussion ein. Ist eben nicht ganz optimal.

  53. Günther |

    Hallo Guido, hallo zusammen,

    ich finde es schon erstaunlich in welcher Art und Weise hier gefachsimpelt wird. Alles was ich hier lesen kann ist, wenn es überhaupt jemals ein Fehler war, ist Schnee von Gestern. Natürlich hat es Anfangs hier und da Probleme gegeben, diese wurden allesamt von Paradigma abgestellt. Mit der aktuellen Software ist man sehr gut bedient, weil sie u.A. alle die Fehler aufdeckt, die bei der Installation gemacht wurden. Wer hier also auf die alte Version zurückgeht, hat nichts kapiert, und schon gar nichts gewonnen. Es gibt keine andere Regelung mit derart umfangreichen Diagnosefunktionen. Fakt ist, das teilweise immer noch nicht auf die Wasserqualität geachtet wird. Das ist im Übrigen kein Erfordernis bei Paradigma Aqua-Anlagen, sondern generell bei Anlagen mit Pufferspeichern und auch aus anderen Gründen Vorschrift (VDI 2035). Anstatt diese innovative Technik in solchen Foren wie diese zu verreißen, sollte man erst mal seine Hausaufgaben machen, oder einfach mal jemanden fragen, der was davon versteht. Ich habe inzwischen über 200 Anlagen eingebaut und kein einziges Problem, und ich bin nicht allein. Über 800 Kollegen haben bundesweit ca. 35000 Anlagen eingebaut, die Fehlerqote ist deutlich unter 1%. Die Masse der Fehler beruhen auf anfänglichen Installationsfehlern.
    Fazit: Es gibt kein besseres thermisches Solarsystem auf der ganzen Welt, daran werden auch sogenannte “Fachforen” nichts ändern.

  54. Stefan Schreinert |

    Hallo Günther,

    notiert sind hier tatsächlich vorhandene Probleme, die (bei mir) mit einer Paradigma-Anlage aufgetreten sind!

    Die von Ihnen genannte Fehlerquote betrachte ich mit gemischten Gefühlen: Lohnt es sich für den Hersteller bzw. Techniker den Leuten zu helfen? Ist bei einer 1% Fehlerquote der Aufwand nicht zu hoch? Oder wie sehen sie das?

    Übrigens ist das hier kein Fachforum, es ist ein Forum von Leuten mit realen Erfahrungen. Gerne dürfen Sie von fachsimpeln sprechen, das ist dann auch eine Methode, die 1% Fehlerquote “totzuschweigen” bzw. zu ignorieren :-)

    Grüße, Stefan

  55. Sven Kardinal |

    Hallo zusammen,

    ich habe seit Ende Februar eine Anlage zur Warmwassererwärmung. Diese funktioniert sehr gut jedoch eine Sache: Wenn es richtig heiß ist in der Anlage, dann passiert es ab und an , das wenn wir Wasser abzapfen (aus Wasserhahn ) es in den Leizungen einmal wie im Dampfkessel pfeift – gleichzeitig ist der Druck lt. Barometer für den Zentralen Eingangs-Wasserdruck ziemlich hoch. Dieser reduziert sich bei Wasserentnahme wieder auf normal. Kann es am Ausdehnungsbehälter liegen ?

    Würde mich über Infos sehr freuen.

  56. M. Weller |

    Hallo zusammen,

    ich habe keine Paradigma Anlage, sondern eine Anlage von Sonnenkraft. Basisdaten : Vakuumröhren 10m²(Ausrichtung SO/55 Grad), 1000L Speicher mit 2!Solarregister(Fröling) und 14,9 kW Pelletsheizung(Fröling).Einbau 15.Nov.2008. Haus:150m²,5 Erwachsene und 2 Kinder,Bj.1927 und energetische Sanierung auf kfW 60. Seit 3Jahren beschäftige ich mich mit der Solarthermie.
    Erfahrungen :
    1. Eine Heizungsunterstützte Anlage lohnt sich
    nur bei gut isolierten Häusern (EneV min.
    Neubau) –> Vorlauf bei mir 36°C/AT -15°C

    2. Speicher müßte auch bei Brauchwasseranlagen
    min 500L sein. Bei Häusern mit 1 o.2 Personen
    lohnt sich meines Erachtens Aufwand bzw.
    Investition nicht. Man sollte eigenen Warm-
    wasserverbrauch messen. Ich behaupte, das
    unsere Senioren max.15 L am Tag benötigen.

    3. Die kompl. Anlage ist nur so gut, wie die ein-
    gestellten Parameter. Meinen Pelletsverbrauch
    habe ich nach 3 Mon. um min. 20% reduziert.
    Pelletverbrauch hochgerechnet bei max.2T/Jahr
    (statt 3000L Heizöl).

    4. Anlage lief bis jetzt absolut Störungsfrei.
    3 x Asche entleert. Kein Problem.
    Ab 2.Aril Heizung kompl. aus. An drei Tagen
    mussten wir nur mit 35°c duschen. Ging auch!!
    Das heißt es macht Sinn, wenn man sich bzw.
    seine Gewohnheit leicht anpasst.

    5. Tip : Brauchwasserpumpe mit Zeitschaltuhr.

    6. Dimensionierung muß stimmen, dann TOP.
    Bei uns bis jetzt max.Kollektortemp. 75°C,
    Speichertemp. max. 66°C(nach 3 opt.Sonnentage)
    –> Standzeit hoch / Verschleiß niedrig
    (Kalkabscheidung,Röhren….)
    7. Ohne Fördergelder lange Amortisationszeit.
    Bei uns, je nach Ölpreis, ca.12-15 Jahre.
    8. –>Freude beim Duschen oder Vollbad!
    –>Ölpreis egal!

  57. Ulrich |

    Hallo ich plane für unser Haus,(200qm Wohnfläche 3-5 Personen Ölzentral-Niedertemperaturheizung), eine Solaranlage entweder mit oder ohne Heizungsunterstützung zu kaufen. Habe optimale Südausrichtung und von morgens bis abends so gut wie kein Schatten auf dem Dach. Ich dachte an Röhrenkollektoren aber welche Größe der Kollektorfläche und des Warmwasserspeicher ist hier angebracht und gibt es ein Problem wenn die Kollektoren tiefer als der Warmwasserspeicher sitzt??

  58. Wolfgang |

    Hallo zusammen,

    nach einem knappen Jahr bin ich mal wieder auf diese Seite gestoßen und kann jetzt einen ersten Erfahrungsbericht abliefern.
    Seit dem Einbau 11.2008 haben wir mit unseren 11,5 qm 4578 KWh durch die Röhren gewonnen. Die Anlage ging nie in die Sättigung sondern lieferte teilweise 105 bis 110 Grad Wasser. Die Geräusche, was Knacken angeht kann ich bestätigen. Es ist allerdings nicht so laut, dass es mich stören würde. Bisher arbeitet die Pelletheizung ohne Probleme wenn man mal vom leeren Pellettlager absieht. Der ist mit 5,5 Tonnen einfach zu klein. Das hatten wir schon vorher vermutet aber aus Platzgründen erst mal ein Anfang.
    Was mich stört ist die feste Steuerungslogig bei der Solaranlage. Hier sollte es eine Möglichkeit geben auf ein Sofortiges Einspeisen zu gehen wenn die Warmwassertemperatur um x Grad überstiegen wird. Die Regelung mit den 90 Grad ist völlig willkürlich und oft, gerade im Übergang nicht sinnvoll.
    Was nun die Wirtschaftlichkeit angeht kann man von den 4578 KWh auf eingesparte 1500 kg und damit bei einem Tonnenpreis von ca. 200 Euro auf eine Einsparung von 300 Euro ausgehen. Hoffe ich habe richtig gerechnet. Geht man davon aus dann rechnet sich die Solaranlage nicht aber egal..

    Grüße Wolfgang

  59. Thorsten Bappert |

    Hallo zusammen,
    ich bin seit Mai dieses Jahres nun auch wirklich stolzer Besitzer einer Paradigma Solar-Gas-Brennwertanlage, die sich wie folgt zusammen setzt: Modula II, 20 kW, 2x CPC 45 (ca. 10m2) Kollektoren und einem Huch 650l Kombipuffer, kombiniert mit einem gemischten Heizkreis, hocheffizienz Heizungspumpe und die echt geniale Vortex, selbstlernende Zirkulationspumpe. Seit mitte Mai bis zur 2. Oktoberwoch lief der Modula bei einem 4 PersonenHaushalt nicht mehr und packt nun bei diesem Spätherbstwetter nur stellenweise mit bei! Von den ganzen Solaranlagen, die es für Ihr gutes Geld zu kaufen bibt, ist Paradigma zwar am kostenintensivsten aber auch mit weitem Abstand auch am leistunsfähigsten! Bei vielen Problemen, die hier beschrieben, wie z. B. das “in Dampf” gehen und dessen Geräusche, kommt es in erster Linie auf das Fachwissen des Heizungsbauers und die Ausrechnung des Ausdehnungsgefässes drauf an! Viele Störungen des Aqau-Systems obligen mangelnder Installationkenntnisse der Installatuere!
    Bei weiteren Fragen stehe ich sehr gerne zu Verfügung.
    Grüße, Thorsten

  60. Stefan |

    Hier hatte doch irgendjemand eine wassergeführten Kaminofen erwähnt. Den in Kombination mit einer Solaranlage stelle ich mir auch vor. Wie sind denn da die Erfahrungen? Lohnt sich das?
    Gruss Stefan

  61. Dieter Lux |

    Hallo zusammen,
    wir haben seit Anfang Oktober das Paradigma AquaPaket CPC Star azzuro (9,8m2) mit einem Aqua Expresso 630 auf dem Dach bzw. im Keller. Alles klappt bisher reibungslos. Allerdings möchte ich mehr solare Heizungsunterstützung, der Ölbrenner springt noch zu oft an. Wir brauchen nur morgens und abends warmes Wasser, also könnte doch der Rest des Tages zur grundsätzlichen Heizungsunterstützung genützt werden. Wie lauten dafür die Einstelldaten? Die von Paradigma gelieferten Daten brachten noch zu wenig.
    Gruss Dieter

  62. Helmut |

    Hallo Zusammen!
    Ist schon eigenartig auf diesem Forum! Negative Äußerungen zu Paradigma sind rasch entfent. Ist wohl nicht erwünscht! Trotzdem: Seit ich eine Solaranlage auf dem Dach und im Keller habe brauche ich mehr Heilöl als jemals zuvor! Kann mir jemand einen Tipp geben!! ICH BRAUCHE HILFE!
    Danke und Gruß
    Helmut

  63. Rainer |

    Hallo Jungs und Mädels, ich weiß auch nicht ob es richtig war, was ich vor 1 1/2 Jahren gemacht habe.(2x cpc 45 mit Optima 800). Mein Öl Jahresverbrauch ist nicht gestiegen aber auch noch nicht gesunken, wobei der Energiebedarf bei uns gestiegen ist. In wie weit das im Verhälnis steht keine Ahnung (Waschmaschine mit Warmwasser, 2 Kinderzimmer öfter geheizt, etc..).
    http://home.teleos-web.de/rbalsmeier0

    Bei einem Ölpreis von 1,00€ würde sich die Anlage vieleicht ein wenig schneller rechnen.
    Na ja , ansonsten bin ich aber zufrieden, wenns auch nicht billig war.

    Rainer

  64. Otto |

    *, ich möchte nur kurz Thorsten bestätigen: Mangelnde Installationskenntnisse waren auch bei uns Ursache für das bereits berichtete ständige Knallen und Hämmern des Kollektors. Der Anschluß des Solar- an den Heizkreislauf wurde inzwischen dreimal umgebaut. (Der Monteur wollte infach nicht die Anleitung lesen) Nun scheint es tatsächlich gut zu sein. Es war allerdings ein zeit- und nervenkostender Kampf, um die Firma überhaupt zu Nachbesserung zu bewegen. Seit Winteranfang haben wir nun öfter mal Störung 8. Eine nie endende Geschichte.
    Fazit: Ohne Referenzen würde ich niemehr einen solchen Auftrag erteilen. -Otto

  65. Thomas Brunner |

    Hallo an alle,

    ja jetzt muss ds wauch was dazu sagen. Die Erwartungen an eine eine Thermische Solaranlage sind ja schon immens hoch hier. Da glauben viele mit ein paar m2 aufs dach, Gott sei dank dann zumindest den besten Kollektor von Paradigma ( nicht auszudecken was die Leute sagen würden wenn Flachkolletoren verbaut worden wären) und dann glaubt ihr man könnte das ganze haus und WW heizen und das natürlich auch noch im WInter. Ich weis ja nicht von was Ihr ausgeht aber folgendes dazu.

    Ich habe 30 m² cpc auf meinem Dach und verfolge das nahtlos per Daten aufzeichung. pro m² kann man mit 3KW max im Sommer rechnen. dh. an alle die jetzt 10m² drauf haben. mehr als um die 30kw werdet Ihr nie ernten. Das ist auch nciht wichtig. WIchtig ist wie die Wärmeverteilung aussieht. Eine Solaranlage kann in unseren Breiten nie ein Heizung ersetzten, und wenn der Puffer mal leer ist dann ist der das eben. WEnn der 300 l WW-SPeicher leer ist , zum Vergleich, dann braucht dieser auche eine halbe stunde bis man wieder baden kann. Da muss denn eben der Pelletkessel oder was anderes ansporingen damit WW gelifert wird.Ihr müsst hier schon ein bischen die Kriche im Dorf lassen. Nehmt zum vergleich mal die Fotofoltaik, da ists noch viel schlimmer und keiner merkts. Ich habe 30 m² cpc Thermische Soalrnalge auf dem Dach die an Guten tagen mit ständiger Wärmeabnahme Sonne und 0°C aussen Temp satte 55 KW leifern. Hiermit versorge ich über den ganzen tag nahezu 12 Stunden meine ganzes Haus mit Wärme und WW für 4 Person. meine Fotovoltaik anlage mit nahezu 300m,² (!) schafft dagen nur 25 KW elektisch!

    Denkt mal darüber nach.
    DIe Energie ist umsonst. Diese muss so effizent eigefangen werden wies geht (CPC von Paradigma) dann muss diese aber auch so effizent wie möglich verteilt werden. Bei vielen hörts im Pufferspeicher auf.

    mfg

    Thomas Brunner

  66. schilling |

    wir bauen neu-hocheffizient gedämmt,suchen solaranlage mit heizungsunterstützung, weingegend mit hoher sonneneinstrahlung,tappe im dunkeln, beschäftige mich schon lange mit der sache, klöcknerkoll bei der schwester waren bald undicht der zoff wer zahlt sie dann die montage, dann waren sie blind, ob rund oder eckig, die stabilität vom vakuum auf dauer erscheint mir mehr als fraglich, versauter verfahrensing wie ich bin, überzeugen konnte mich bisher kein system,als alterssitz gedacht wäre wärmepumpe zur ergänzung erwünscht. wie soll man ggf im rollstuhl hockend pellets händeln
    freue mich auf gute ratschläge mit erfahrungswissen, verkauft man nicht das wo man den meisten profit hat, oder sind wir nicht mehr in einer marktwirtschaft sondern in einem regulierten staatssystem ?
    danke uli schilling

  67. Catwisel |

    Hallo Ihr Paradigma Fans,

    ich bin kurz vor der Entscheidung Aqua CPC /Expresso 630 mit 2 Kollektoren je 21 Röhren und Brennwert Modula II.
    Sagt mir doch mal, ob meine Entscheidung richtig ist so eine Anlage für einen 3 Personenhaushalt zu installieren. Kollektoren nach Süd/West 15 Grand Dachneigung. Reicht die Energeieinsparung?

  68. Michael |

    @thorsten
    @otto

    hi ihr beiden ich habe das selbe problem mit den knallen und knacken beim abschalten, also ob ziegel umgedeckt werden, die nachbarschaft hat mich schon angepflaumt wenn die sonntags im garten sitzen.

    mein installateur meint ist alles in ordnung da die anlage in dampf übergeht. aber sollte die nicht erst mal das wasser in keller schaffen und den speiche auf maxi temperatur aufheizen?
    macht sie nicht…

    was ist mit dem ausdehnungsgefäß das thorsten angesprochen hat?
    melde dich nochmal hier
    danke
    gruß micha

  69. H.-J. Prang |

    Hallo liebe (und teuere) Paradigma- Nutzergemeinde

    Ich habe seit Mitte 2008 eine neue Aqua-Anlage mit 3x CPC 45 Kollektoren = Brottofläche von ca. 11,7qm mit 1000L Pufferspeicher
    und altem Vissmann-Kessel (Biferal, Bj 1983 !), so alt wie mein freistendes Porotonmauerwerk- Einfamiliehaus, 36er Außenwände, mit Fußbodenheizung 170 qm, keine besondere Isolierng, Ölverbrauch ca. 3000L/ a ohne Solarunterstützung)
    Die Kollektoren Sind auf 60° aufgeständert,
    (habe ein 36° Dach mit Südausrichtung in der Pfalz
    bei Landau)- also optimiert auf den flachen Wintersonnenstand ausgerichtet.
    Durch die andere Betriebsweise (längere Heizinterwalle!) des alten ÖL-Kessels bzw. jetzt Wärmeversorgung des Pufferspeichers und die zusätzliche Solarthermieunterstützung habe ich meinen Ölverbrauch letztes Jahr auf ca. 2200 L Öl- Verbrauch absenken kömnnen.
    Nicht schlecht, oder?
    Natürlich hatte ich auch Ärger:
    Die mechanisch Wärmebremse in der Solarstation
    funktionierte nicht richtig, der Mond wurde nachts vom Puffer aus beheizt ( TWA= 60°C im Kollektor um 24°°Uhr!) . Erst nach mehrfacher Reklamation wurde eine elektische Klappe eingebaut.
    Danach war Ruhe! So eine el. Klappe sollte eine Anlage dieser Preisklasse sowieso immer haben.
    Auch meine Kollektoren haben laut ” geknallt”, was ich aber auf den Intervallbetrieb im Sommer, und die damit verbundenen unterschiedlichen starken Materialerwärmungen / -Ausdehnungen zurückführte. ( Ich glaube, die Ami`s hätten bei dieser Knallerei ihre Armee in den Alarmzustand versetzt!)
    Auf mein mehrmaliges Reklamieren habe ich im November eine neue Regler-Software erhalten mit anderer Betriebsweise. Z. Zeit gib es kein Knallen mehr…
    Und so nebenbei stelle ich eine Leistungssteigerung (von bis zu 44KWh Tagesleistung) bei Sonnenwetter fest.

    Nun , zur Zeit versuche ich die neue Software des Solarreglers über die Fa. Paradigma auf die
    schwierigen Wetterverhältnisse der Wintermonate optimieren zu lassen.
    Ich glaube, nach meinen bisherigen Erfahrungen, einen Berg zu versetzen, das geht einfacher!
    MfG
    H.- J. Prang
    Ich hoffe, mein (Beitrags-) Senf war nicht zu scharf.

  70. Michael |

    hallo h.-j
    ganz und gar kein scharfer senf…..
    ich habe aufmerksam deinen beitrag gelesen, wegen der knallerei, ich hatte letzte woche den heizungsmensch hier nachdem ich reklamiert hatte, er meinte die ziegel flattern im wind? seltsame ausrede oder?
    ich habe die paradigma anlage 2008 installiert, kannst du mir was über deine neue steuerung verraten?
    werde vermutlich auch nicht um ein auswechseln rumkommen.
    gruß michael

  71. Mick |

    Hello,

    I am english and have no german!

    All of your problems with the Paradigma panels are because they are ‘direct’ tubes. Each glass tube has a U-tube inside. When the system reaches max temperature the pump stops.This ia called stagnation. But the sun continues to shine so the U-tubes get hotter. Soon the water inside boils and makes steam. The problem is that each tube is like a small kettle full of water so all the water will boil and much steam is produced – enough to cause the pressure valve to open. This will cause a loss of pressure.
    Also – if you have antifreeze in your system (propylene glycol) it will be subjected to over 200 C – this will degrade it so that it will become dark brown. It will also become acid and will lose its antifreeze property. Your system will need regular flushing, refilling with new antifreeze and pressuring. In UK that will cost about 120 euros – each year.
    The solution is to build a heat dissipator that operates before the tank reaches max temperature.
    The other solution is to only fit panels with ‘heat pipe’ tubes (Thermomax, Navitron, etc). These will only produce a small amount of steam and the antifreeze will be pushed away from the boiling area in the panel so will last much longer. I am a solar installer in UK and will only fit heat pipe panels – I get a lot of work repairing Paradigma, AMK, Ritter type systems because of what I say above.
    Regards,
    Mick.

  72. Michael |

    hallo mick
    soory my english ist not good, the paradigma panels are direktly installed in the heater. ist it a problem wenn the antifreeze circulate in the underfloor -water heating?
    must i collated the antifreeze or fill it pure in the system?
    must i rotated the antifreeze in a few years or ist the antifreeze permanent in the system.
    for a answer iám thankful.
    i give you my email adress: leo35@t-online.de, so you can direktly write to me.
    mikel

  73. H.-J. Prang |

    Hallo Michael,
    entschuldige, dass ich nicht sofort auf Deine Frage
    geantwortet habe, da ich mich letzte Woche unter
    der Sonne in Spanien / Andalusien aufgehalten habe
    und dort bei schon sommerlichen 25°C keine Solarthermie gebraucht habe…. ;-)
    Nun, dass Deine Ziegel im Wind knallen sollen, halte ich für eine originelle Begründung, ist aber doch ziemlicher Unsinn, wenn es auch bei Windstille knallt…
    Nochmal zu meiner Anlage:
    Sie wird mit reinem Wasser betrieben, also ohne Frostschutz! (Aqua- Anlage) Der Heizkessel und die Solarthermieanlage sind über den Pufferspeicher zusammen geschlossen.( Ein Wasserkreislauf!)
    Außerdem habe ich eine Fußbodenheizung, sodass ich schon bei 60°C im Puffer meine Heizung und das Brauchwasser beheize. (Wer duscht sich schon heißer?)
    Nun zur Knallerei:
    Meine “alte Software” hat die Anlage im Intervall betrieben, d. h. die Pumpe wurde erst eingeschaltet,
    wenn in den Kollektoren die vorgegebene TWA = 90°C
    erreicht wurde! Die Pumpe lief solange unter Volllast, bis die Kollektortemperatur unter einen festgelegten Wert sank.( Dann wurde die Pumpe abgestellt)
    Dann wiederholte sich das gleiche Spiel, eben im Intervall, also bis wieder 90°C im Kollektor für
    den Neustart durch die Sonneneinstrahlung erreicht werden…
    Das Ganze hat den Nachteil, dass bei sommerlichen Kollektor- Temperaturen nahe 100°c (und mehr!) im Kollektorsystem kälters, unten aus dem Puffer entnommenes Wasser ( z. B. von nur 60° C) in die Kollektorrohre “nachgeschoben” wird und die Kollektoren wieder kurzfristig dabei abkühlen. Was natürlich unterschiedliche Materialausdehnungen im Systenm hervorrufen kann, welche ihrerseits mechanische Spannungen erzeugen. ( An den Halterungen und Führungsschienen der Kollektoren zum Dach) Ein mechanischer Spannungsausgleich ( -Abbau ) kann
    durch ruckartiges Verschieben der Kollektoren
    in Ihren Halterungen passieren, manchmal begleitet auch mit einem lauten Knall…
    Manchmal lässt sich das durch den Einsatz von Graphitpulver als Gleitmittel an den Halterungen beheben. ( Aber meist nur kuzzeitig)

    Mir war nun dieser Intervallbetrieb zu träge
    und unergiebig in der Übergangzeit!
    Zu geringe Energieausbeute in der Übergangszeit,
    also gerade bei der Heizungsunterstüzung!
    Daher habe ich die Fa. Paradigma bekniet, mir eine andere SW für Dauerbetrieb zu installieren.
    Sie haben mir eine SW mit regelbarem Pumpenbetrieb
    (Ihr Einsatz ist angeblich nur für Spanien gedacht!) aufgeladen.
    Seit dem ist nebenbei auch ruhe mit der Knallerei, weil die Pumpe ununterbrochen bei Sonne läuft…
    und keine größeren Temperaturschwankungen in den Kollektoren mehr enstehen können. ( Kein Intervallbetrieb)
    Ach ja, heute am 23.03. (durchgend Sonne) habe ich mit 11,7 qm Kollektorfläche
    50 KWh von der Sonne in den Puffer geholt!!
    (Bisherige Tagesbestleistung!)
    Wie in meinem 1. Schreiben schon gesagt, müsste diese SW speziell für die Übergangszeit noch weiter optimiert werden.
    Bei Interesse gerne auch mehr (Senf).
    MfG
    H.- J. Prang

  74. Michael |

    Hallo H-J
    danke für deine schnelle Rückantwort. Klingt logisch mit den großen Temperaturunterschieden in den Röhren wenn die Pumpe das heiße Wasser kurz weiterschiebt.
    mein Kollektor ist auch direkt an das Heizsystem angebunden, es fließt nur reines Wasser durch. Kann wahlweise das heiße Wasser oder den Puffer aufladen.
    Ich meine auch das das Wasser im Kollektor nicht kochen muß mir würden auch 70 – 80 Grad reichen wenn dann die Pumpe anspringt. (Fußbodenheizung, und das heiße Wasser wird noch mit kalten gemischt mit einem Verbrühschutzventil, also mehr wie 60 Grad kommen eh nicht aus dem Wasserhahn.)

    Ich werde mal den Heizungsmensch wechseln. Meinst du es fruchtet wenn ich direkt mit Pradigma in Kontakt trete?
    Danke für die Mühe die ich schon gemacht habe.
    Gruß
    Michael

  75. H.-J. Prang |

    Hallo Michael,
    keine Ursache, ich bin immer für einen Gedankenaustausch, und das trifft nun mal für alle
    Paradigma- und andere Röhrenkollektoren- Nutzer zu, dass es bei diesem, doch recht teueren Hobby
    nun mal dringend notwendig ist, dass diese “Sonnenanbeterei” nicht zu einem sehr teueren Flopp wird. ( Ach ja, schon die alten Ägyper
    wußten den Sonnengott zu schätzen… ;- ) )
    Es sollen sich deshalb auch alle anderen angesprochen fühlen, die diesen “Senf” hier lesen.
    Nun zur Sache:
    Anlagenseitig (v. Heitzungsmonteur)und auch bei der Software (v. Hersteller) der Reglereinheit bzw. Steuerung werden noch sehr viele Fehler gemacht. Auszubaden hat das dann der Anwender und Kunde, der zudem meist als Laie damit überfordert ist. Wie man hier in den Berichten liest, freut man sich schon, wenn die Soli-Anlage halbwegs störungsfrei läuft, auch wenn weiter viel teueres Öl / Gas fließt und man sich wundert, dass der Jahresverbrauch trotz Solarthermie nicht sinkt.
    Nun zu Deiner Frage Michael, wenn ich dich richtig verstanden habe , würden Dir schon ca. 60°C warmes Wasser aus der Themieanlage reichen, um Fußbodenheizung und Brauchwasser zu heizen?
    Jetzt komme ich nochmal auf meine neue Software
    der Fa. Paredigma zurück. Diese SW startet die Pumpe schon bei TWA= 55 bis 60° C ( Kann ich einstellen ) Die Pumpe wird dabei über Strompulsung in der Drehzahl geregelt, somit also
    auch der Wasservolumentrom durch die Kollektoren.
    Das Ganze ist also eine vollkommen andere Betriebweise zur alten üblichen Reglersoftware.
    Ich will hier niemanden damit langweilen. Bei
    Bedarf erläutere ich das auch hier weiter.
    Jedenfalls läuft meine Anlage im Gegensatz zu früher jetzt im Dauerbetrieb bei Sonne.
    Ich will das mal für den Laien so umschreiben:
    Die alte ursprüngliche Regler- SW machte die Soli-Anlage aus meiner Sicht zu einem trägen, störrischen und phlegmatischen Kind. Dagegen wurde die Anlage
    durch die neue SW zu einem fleißigen, reaktionschnellen und ergiebigen Energiesammler.
    Allerdings noch nicht auf die Wintermonate optimiert, wie ich es schon schrieb.
    Thomas Brunner schrieb am 06.02 ( Zitat ) :
    –”Ich habe 30 m² cpc auf meinem Dach und verfolge das nahtlos per Daten aufzeichung. pro m² kann man mit 3KW max im Sommer rechnen. dh. an alle die jetzt 10m² drauf haben. mehr als um die 30kw werdet Ihr nie ernten.”–
    Damit hat er recht mit der alten Regler-SW!
    Ich komme allerdings bezogen auf den qm Kollektorfläche auf einen Wert von 4,7 KWh (über 60% mehr) mit der neuen SW !
    Und das schon im März an einem sonnigen Tag.
    Nun Michael, kann ich mich mal per E-Mail
    privat bei Dir melden, möglicherweise kann ich Dich bei Deinem Anliegen bei der Fa. Paradigma unterstützen?
    Ich vertrete die These: Im Winter ist jedes von der Sonne gewonnene Energiequäntchen ( gemessen in KWh)
    sehr wichtig, da sie sofort zur Heizungsunterstützung genutzt werden und natürlich
    sofort Primärenergie( Öl / Gas) einspart.
    Gruß
    H.- J. Prang

  76. Otti |

    Hallo miteinander! Auch ein kurzes statement von mir.Habe 2 CPC 21 (7,8 qm) mit Expresso 600 seit Okt. 2008 kombiniert mit Peletti II in Betrieb. Solaranlage funktioniert einwandfrei.Die Heizung ist von Ende April bis September im vergangenen Jahr komplett ausgeschaltet gewesen. Die Probleme mit nicht ausreichender Warmwassermenge kann ich überhaupt nicht nachvolllziehen. Wir sind ein 5 Personen Haushalt mit 4 Damen. Könnt euch sicher vorstellen, dass da einiges WW benötigt wird. Gibt aber keine Probleme. Wenn ich die relativ hohe Investition auf einen Zeitraum von 20 Jahren berechne, habe ich gegenüber meiner alten Öl-ZH richtig Geld gespart.Zudem noch viel weniger Co 2 ausgestoßen. Und eins sollte uns llen klar sein. Öl ist endlich, Gas ebenfalls. Und wir wollenunseren Kindern doch ein bißchen davon überlassen!
    Gruß und schöne Ostern!

  77. Michael |

    hallo zusammen
    @ h-j
    hallo und sorry bin bissi spät, neuer pc, auto defekt, garten ruft, überstunden schrubben uuu.
    so, komischer Weise hält mein Kollektor stille, seit der Heizungsmensch auf den Tasten rumgedrückt hat, wohl der berühmte Vorführeffekt, mal sehen wie lange noch. Oder waren es doch die flatternden Ziegel bei Windstille?? Lach.
    bin aber mit den Pumpenlaufzeiten oder Nichtlaufzeiten auch nicht zufrieden. Ich habe jetzt den Code dieses Steuerungskästchens geknackt – 21 – aber ich kann die TWA von 90 Grad nicht runtersetzen auf 70 oder 80 Grad.
    jeep träge ist das Teil irgendwie schon, heut hat sie so lange gepumpt bis die Temperatur im Speicher wieder abfiel…. werde das Teil auch mal Nachts beobachten, habe gelesen, das nachts warmes Wasser als Frostschutz hochgepumpt wird. das geht ja mal ganz und gar net denke ich.
    meine Email Adresse lautet: leo35@t-online.de, ich denk mal wir werden in Kontakt bleiben? irgendwie werd ich das Ding schon nach meinen Wünschen hinkriegen.

  78. Torge |

    Hallo zusammen,

    @H.-J.,
    ich besitze auch eine Paradigma Solaranlage (2xCPC45, Expresso 840, Modula II) und bin damit bisher sehr zufrieden. Die Solareinspeisung funktioniert bei mir noch nach dem Einmerprinzip, sprich Deine beschriebene alte Solarreglung. Ich habe auch schon die TPSoll Temperaturen, so optimiert, das ich genügend Temperatur für das Warmwasser in den Speicher bekomme aber die Einschaltgrenzen an dem Solarregler nicht zu hoch werden (max 32KWh jetzt an einem Sonnigen Märztag). Von daher würde mich die neue Software-Version des Reglers interessieren, die kontinuierliche Einspeisung erlaubt und meinen HZ-Bauer darauf ansprechen. Kannst Du mir die Versionsnummer der Reglersoftware für den Systa-Solar Regler nennen, bzw gibt es weitere Informationen darüber?

    Gruß
    Torge

  79. H.-J. Prang |

    Hallo Michael , Torge und alle anderen Paradigma – Nutzer,

    Michael, warte noch die heißen Sommertage ab. Es könnte sich spätestens dann wieder die Knallerei einstellen,
    da auch dann das erhitzte Dach arbeitet. :-)

    Bei der alten SW lässt sich die Pumpen- Einschalttemperatur von 90° C nicht ohne weiteres ändern bzw. herabsetzen. Es sei denn, man setzt die
    max. Puffer-Solltemperatur so herunter, dass dann
    die Solar-Pumpe auch früher, also bei niedrigerer Temperatur anspringt.
    Nun nochmal zum Frostschutz:
    Die SW schaltet nur dann auf Frostschtz, ( d. h.
    sie pumpt etwas vom warmen Pufferwasser in die Kollektoren) wenn TWA ( am Kollektor) unter
    5°C zu sinken droht. (Meist nachts bei Minustemperaturen) Dadurch wird ein Zufrieren verhindert! Es wird deshalb auch kein teueres Frostschutzmittel benötigt! (Patent / Paradigma)

    Das System arbeitet aber dann fehlerhaft, wenn
    nachts plötzlich am Kollektor (TWA ) die obere
    Puffertemperatur angzeigt wird (z. B. über 50°C). In diesem Fall
    liegt eine Fehlzirkulationen im Solarkreis vor, d. h. die in der Solarstation integrierte Schwerkraft- bremse funktioniert nicht, z. B.
    verursacht durch Verunreinigungen im Solarwasser. Der Pufferspeicher verliert dann über Nacht ordentlich Energie, die dann in die Kollektoren aufsteigt und dort landet. (Der Mond wird also schön ” angestrahlt”) ;-)
    Ich habe mir aus diesem Grunde eine elektrische Klappe einbauen lassen. Die funktioniert immer.
    Mein Heizungsmonteur teilte mir mal mit, dass Paradigma
    zukünftig Ihre Anlagen immer mit el. Klappe austatten wollen. ( Angabe ohne Gewähr)

    Nun zum (trägen ) Eimerprinzip oder Intervallbetrieb der SW:
    Ich habe von der Fa. Paradigma nach mehrmaliger direkter Beschwerde ( Also nicht über meinen
    Heizungsbauer!) eine Sw erhalten, die einen kontinuierlichen Pumpenbetrieb ermöglicht bei Sonne! (Also kein Intervallbetrieb!)Die Pumpe wird zusätzlich durch Strompulsung drehzahlgeregelt. Was vorher nicht der Fall war.
    Diese SW soll für den spanischen Markt eingesetzt
    sein. (gesetzl. spanische Vorschriften zur Pumpenregelung sollen damit erfüllt werden)

    Nun zum Wunsch von Torge
    Diese Sw wurde mir vom Sevice- Techniker der Fa. Paradigma am 3.11.2009 aufgespielt.
    Version 2.20 v. 31.07.09

    Ich fürchte, dass Paradigman nicht oder nur
    ausweichend antworten bzw. reagieren wird.
    Hierzu sollten die Herren der Service- Leitung
    namentlich angeschrieben werden.
    ( Weiß leider nicht, ob ich die hier so ohne weiteres veröffentlichen darf.)
    Ich bin aber gerne bereit, diese im persönlichen
    E-Mailverkehr Preiszugeben, wer Interesse hat.
    Werde mich an Michael in dieser Angelegenheit mal wenden.
    Ich hoffe, dieser Senf war nicht zu zäh.
    Grüße H.- J. Prang

  80. uwe |

    Hallo Paradigma- Gemeinde

    Betreff: Vermehrte Abschaltung der Solaranlage durch Übertemperatur

    Zur Anlage:
    Unsere Ölzentralheizung mit getrenntem 350l Warmwasserspeicher wurde
    Nov. 2008 mit einem 800 Liter Wasserspeicher und drei CPC45 Modulen
    erweitert. Alle Vebraucher (Fußboodenheizung, Heizkörper, Warmwasserhehälter)
    und Erzeuer (Ölkessel und Solaranlage)sind an dem 800 Liter Speicher
    angeschlossen. Die Kesselregelungen etc. wurden auch durch Paradigma-
    Regler ersetzt (ehemals defekt Viesmmann Tetramtic) Ein Schema der Anlage
    kann ich bei Bedarfin PDF- Form weitergeben.

    Im Jahre 2009, lief die Anlage sehr zuverlässig und erzeugt etwas
    über 7000 kWh. Von April bis Ende September war der Ölbrenner abgeschaltet.

    Dieses Jahr allerdings hat sich die Solar- Anlage bereits mehrmals wegen
    Übertemperarur abgeschaltet und das bei schöner Sonne und noch genügend
    Platz im Speicherbehälter. T-rücklauf ca. 50-60°C.

    Vom Heizungsinstallateurbetrieb wurde die Anlage zweimal entlüftet.
    Dies brachte allerdings keinen durchschlagenden Erfolg.

    Bei näherer Betrachtung und unterstützt durch einen zusätzlich eingebauten
    Wärmezähler (arcus-eds im EIB-Konney-Bussystem) der auch die Durchflussmenge
    exakt anzeigt zeigen sich aus meiner Sicht die wahren Probleme.

    Die Solar- Umlaufmenge geht von ehemals 4,1l/h zeitweise auf 2 l/h runter.
    Dies vor allem bei steigender Rückflusstemperatur.
    Ich denke die Pumpe oder an dem System ist was oberfaul.
    Mittlerweile habe ich im Aqua-Pkaet Handbuch entdeckt,
    dass der Mindestdurchfluss eigentlich 4.7 l/h
    betragen sollte. Es heißt ja auch, dass die Durchflussmenge höher sein soll als die
    Steigungsgeschwinigkeit der Luftbläschen, damit diese wirksam aus den Solarzellen in den
    Speicherbehälter entsorgt werden.
    Anmerkung. Der Paradigma- Wärmezähler rechnet mit einer fest eingegebenen Durchflussmenge.
    Da diese sich oft ändert ist die Berechnugn als Fahrkarte zu sehen, die bis zu 50% Fehler enthält.

    Meine Frage: hat jemand schon so ein Problem gehabt und wenn ja, was wurde getan?

  81. Sebastian |

    Hallo zusammen,

    @Michael,
    die Anlage geht ab 7*C (TSA) in den Frostschutz (d.h. ab 7*C schiebt die Pumpe kurz an und wartet auf Temperaturanstieg. Ist ein Anstieg da stellt sich die Pumpe wieder ab und läuft unter 7*C erneut an, egal ob Tag oder Nacht).
    Der Rücklauf ist(normal) ganz unten am Speicher angeschlossen, da sind im Winter nicht mehr wie 20*C (max.). Im Winter einfach mal aufs Dach schauen, wenn die Röhren OK sind, ist Frost auf dem Kollektor (kann daher nicht viel energie sein die hochgeschickt wird).

    Bei Problemen mit Übertemperatur (Geräusche), einfach mal schauen ob die Rohrleitung (die vom Kollektor ins Dach kommt) einen Siffon (ein Bogen wie der Abfluß unterm Waschbecken) hat. Ich habe einen Bogen mit einen Versatz von 15cm in die Schläuche gebogen und von da an keine Knallgeräusche mehr.

    Gruß
    Sebastian

  82. Sebastian |

    habe noch eine Sache vergessen,
    bei Problemen mit Warmwasser (bei Optima+ Titan), es gibt drei verschiedene Tauchhülsen für den Warmwasserfühler (kleiner-,normaler- und großer vorrat). Ist in der Montageanleitung beschrieben.

    Gruß
    Sebastian

  83. uwe |

    Hallo Paradigma- Gemeinde,

    zur gestrigen Frage,

    Wer hat Probleme mit Übertemperaturbedingten Abschaltungen der Solaranlage, mit der Vermutung, die Pumpenleistung ist zu gering, ist erledigt.

    Paradigma schickte mit heute einen sehr kompetenten Servicetechniker. Nach Austausch der Pumpe von 15-60 auf 15-80 ging der Durchfluss auf 5,1 l/h hoch. Das Problem ist gefixt. Zusätzlich wurde auch das Schwerlastventil gegen ein elektisches Zonenventil getauscht.

  84. H.-J. Prang |

    Hallo Uwe,
    schön, dass sich Deine Probleme durch den Austausch einer stärkeren Pumpe in Wohlgefallen aufgelöst haben… Die Leistung der elektr.Pumpe fällt
    durch die starke Erwärmung i.d.R. immer etwas ab.

    Du hast sicher das Schwerkraftventil in Deiner
    Solarstation durch ein elektisches Ventil austauschen lassen?

    Da Deine Anlage nach dem “Eimerprinzip” arbeitet
    und meine neue SW aber dafür sorgt, das die Anlage kontinuierlich durchläuft,
    habe ich das Problem mit den vorzeitigen Abschaltungen wegen Überhitzungen nicht.

    Wie gesagt, die SW steuert durch Strompulsung
    sogar die erforderliche Durchflussmenge, d. h. die Pumpe läuft auch schon mal nur mit 40% ihrer Leistung bei geringerer Sonneneinstrahlung bzw. stärkerer Bewölkung.
    Auch wird danach die Wärmemenge variabel von der SW berechnet.
    Grüße aus der sonnigen Pfalz
    H.- J. Prang

  85. Beate |

    Wir haben letzes Jahr im Juni auf unser 2 Familienwohnhaus eine Solarthermische Anlage bauen lassen – sprich, wir lassen uns von der Sonne helfen das Brauchwasser aufzuwärmen. Von wegen die Anlage rentiert sich nicht!- da geht mir echt die Hutschur hoch!!!!!!! Kein Wunder, daß nicht mehr Leute die Chance nutzen bei solchen Artikeln. Hier ein paar Fakten:
    Wir hatten/haben eine Ölheizung mit einem 6.000 l Tank, den wir mindestens einmal im Jahr komplett füllen mußten, obwohl wir die Ölheizung fast nur fürs Warmwasser brauchen, da wir einen Kachelofen besitzen. 2009 im Juni haben wir 3 Solarplatten für Warmwasser und einen 400l Speicher gekauft und anschließen lassen. Heuer sind unsere Tanks noch über die Hälfte gefüllt! Selbst bei Außentemperaturen von 8°c wird das Brauchwasser auf 50°c erwärmt, vorausgesetzt die Sonne scheint!
    Ok, wir brauchen fast kein Öl zum Heizen (nur Bad und Kinderzimmer), deshalb wird sich bei uns die “kleine” Investition von 6.500 Euro abzgl. Zuschuß 480,- Euro in knapp 5 Jahren ausgezahlt haben, aber wir haben ja auch keine Heizungsunterstützung von der Sonne (dann hätten wir einen neuen Ölbrenner gebraucht) und keinen Pufferspeicher (1 Tag Regen und das Wasser ist wieder kalt). ABER LASST EUCH HELFEN VON DER SONNE!!!! Die Sonne scheint, egal ob sie das Wasser warm macht oder nicht. Wenn sie scheint, braucht man kein Öl. Wir haben jetzt im April unsere Ölheizung auf Urlaubsprogramm – sprich Warmwasser aus – Heizung auf Nachtniveu. So läuft die Fußbodentemperierung im Bad weiter und die Sonne sorgt für Warmwasser fürs Duschen, Baden und Abspülen. Wenns mal wieder regnet – ok dann schalt ich sie wieder voll ein die Ölheizung. Aber jetzt hat die Anlage manchmal um 13.00 Uhr schon 52 °c in den Boiler gezaubert, also wenn das nicht ok ist, weiß ich auch nicht.
    Ich würd jederzeit wieder so eine Anlage aufs Dach machen, weil die Kosten wirklich im Vergleich niedrig sind und man viel Öl sparen kann. Und die Ölmultis verdienen wirklich an unseren Autos schon genug, wenn ich mir derzeit wieder die Spritpreise anschau.
    Es rentiert sich auf jedenfall mal einen Heizungsfachmann eine Anlage ausrechnen zu lassen, weil wir z. B. total überrascht waren wie günstig es ist sich von der Sonne helfen zu lassen. Jamei wir brauchen halt im Winter und in “Regenzeiten” unser Öl, aber was wir letztes Jahr gespart haben, ist echt der Wahnsinn. Bin schon richtig auf den Sommer gespannt (letztes Jahr gabs leichte Anlaufschwierigkeiten mit der Anlage, bis ne stärkere Pumpe drinnen war – davor wurde der Kollektor immer zu schnell warm… ist wohl ne Ausnahme, aber jetzt läuft sie ja zum Glück super)

  86. Michael |

    hallo sonnenanbeter gemeinde…
    war wohl nicht die welt diese woche mit der sonnenenergie, habe den holzofen angefeuert damit wir nicht erfrieren.
    nachdem ich in den ersten sonnnentagen wieder einen schlagenden und klopfenden kollektor auf dem dach hatte, habe ich den heizungsmenschen antreten lassen.
    er hat mir ne neue software aufgespielt und einen fühler der brennkammer versetzt,
    jetzt kommen da ganz andere und zwar ordentliche werte raus!! ich denke mal der kollektor wird nicht mehr ballern.

    @ h-j:
    die solarpumpe lief bisher an den 2 sonnentagen nach der umstellung nicht dauerhaft sondern immer noch im “eimerbetrieb”. sie läuft aber ziemlich lange im gegensatz zu vorher und “kühlt” dabei dem kollektor sehr gut runter indem sie dann das kalte wasser noch oben schafft.
    ich bleibe am ball und melde mich wieder.

    @beate:
    ich kann “deinem senf” nur zustimmen, wir haben in einem jahr für ca. 500 euro gas gespart (wenn ich das so halbwegs richtig umgerechnet habe / und da lief die anlage scheinbar noch nicht mal optimal / und da die russen diesen jahr wieder mal kräftig erhöhen werden, wird noch mehr gespart.

    gruß an alle senfleser
    michael

  87. Ch.Schütter |

    Hallo @H.-J.
    Da ich meine SA in eine vorhandene Heizanlage einspeise und ich z.Z. an der Optimierung arbeite (2.Boiler ect.) wollte ich gern wissen, ob sich die Pumpe, bei deiner SW, bei Unterschreitung der vorh. TBO sofort abstellt oder es zu einer Abkühlung kommt?

  88. H.-J. Prang |

    Hallo Ch. Schütter,
    zunächst musst Du hier den Aufbau Deiner Anlage ein wenig ausführlicher schildern, damit man gezieltere Antworten geben kann. Boiler = Pufferspeicher?
    Vieleicht hilft Dir eine Erkärung
    zu meiner Anlage weiter:
    Die Leistung meiner Pumpe wird durch die neue SW der Fa. Paradigma über ” Stompulsung” gesteuert!
    Die Pumpe selbst ist eine nicht drehzahlregelbare
    dreistufige Standardpumpe. (Stufe I , II oder III, wie sie fast jeder Kunde hat.)
    Sie wird, abhängig jeweils vom individuellen Anlagenaufbau des Kunden durch den
    Heizungsbauer einmal eingestellt, welche dann in dem voreingestellten Leistungsbereich ( z. B. II) immer mit 100% gleichmäßig durchläuft, bis eine vorgegebene
    Tempperatur TWA ( Kollektoraustrittstemperatur) unterschitten wird. Danach Prüft die SW durch
    kurze “Schübe” (der Pumpe) in gewissen Zeitabständen ob die Kollektortemperatur TWA wieder ansteigt. Wird, hervorgerufen durch weitere Sonneneinstrahlung auf den Kollektor,
    eine ( voreingestellte) Temperatursteigerung
    (Delta T )von der SW festgestellt, läuft die Pumpe in ihrer fest eingestellten Leistungsstufe
    zu 100% solange, bis eine vorgegebe untere Temperatur wieder erreicht und dann wieder abgestellt wird.
    Das wird bei der alten SW dann “Eimerprizip”
    genannt. Weil sich das Spiel solange wiederholt,
    solange die Sonne durchgehend scheint.
    Das ganze ist bei wechselder Bewölkung oder schwacher Sonneneisntrahlung jedoch zu träge, bzw. die Anlage steht und wartet nur….. es passiert nichts. ( Verschenkte Sonnenzeit und Energie!)
    Gerade in der Übergangszeit ( Bei der ja auch die Heizung durch die Soli- Anlge unterstüzt werden soll!!)
    kommt diese Wetterlage dann nahezu jeden Tag vor.
    Das ist sehr ärgerlich, wenn dann nix oder wenig an Energie “reingeschafft” wird!
    Wozu habe ich das teuere Ding ?
    Ich habe diesen unhaltbaren Zustand bei der Fa. Paradigma energisch moniert und siehe da, ich habe eine neue SW ( Software ) erhalten! Mit der eingangs beschriebenen, nun neuerdings über “Strompulsung ” regelbaren Pumpe.
    Das bedeutet: Die (Durchfluss-) Leistung der Pumpe wird von der SW bei sinkender Temperatur TWA ( aufgrund schwächerer Sonneneistrahlung, Bewölkung usw.) bis auf 40% gesenkt! (TWA sinkt daher nicht mehr so schnell ab, bleibt sogar reativ konstant durch den nun verringerten Wasserdurchfluss im Kollektor)
    Siehe da: Die Anlage läuft jetzt fast durchgehend!! Und schafft deutlich mehr Energie rein in den Übergangszeiten und natürlich auch im Sommer an sonnigen Tagen erst recht.
    Ich hoffe ich habe meinen Senf nachvollziehbar hier dargestellt.
    Mit Grüßen aus der sonnigen Südpfalz
    Hans- Joachim Prang

  89. Brigitte |

    hallo allerseits
    bei mir soll gleich der Installateur kommen und die Anlage spülen, dann soll die Knallerei aufhören…
    H.-J. habe mir ein paar Notitzen deiner Beiträge gemacht mal sehen was man mir antwortet, bin gespannt.
    Grüße aus dem Sauerland

  90. Energius |

    Hallo, ganz kurz:

    Paradigma Anlagen können ja u. U. mit dem vorhandenen Heizsystem, ohne zusätzlichen Speicher, betrieben werden. Ich habe seit 1999 den Buderus Logano G 115 und Logalaux LT mit 160 l Brauchwasserspeicher. Steht also noch kein Austausch heran.

    Ich möchte nicht mehr Geld als nötig ausgeben und denke, wir würden mit 160 l Warmwasser gut zwei bis drei Tage auskommen – sonst schält hat notfalls wieder der Raketenbrenner ein !

    Ist eine solche Anlage aus Eurer Sicht machbar und/oder sinnvoll !? Und was müsste ich dafür wohl ausgeben !?

    Gruss vom Energius

  91. LW |

    Hallo Energius,

    ich habe auch den G115 (28kw) in Verbindung mit dem Logalux (160l) und kann Dir aus Erfahrung sagen, dass Du selbst mit geringer bzw keiner Warmwasserabnahme keine 2 Tage ohne Sonne bzw Brennerunterstützung auskommen wirst, da der Verlust des Speichers einfach zu gross ist…

    Die Anbindung des Kollektors an den Speicher ist relativ einfach, da das mitgelieferte Anschlussmaterial 1:1 passt. Nach einem Jahr Betrieb habe ich ca 1800 kWh “geerntet”, soll heissen dass mein Brenner im Zeitraum von Anfang Mai bis in den September des vergangen Jahres nur vereinzelt (gesamt ca 10 Betriebsstunden) für die Brauchwasserbereitstellung unterstützend zur Sonne eingreifen musste. M.E. ist der Betrieb der Anlage schon sinnvoll…

    Gruss
    LW

  92. H.-J. Prang |

    Hallo Energius,
    nomen est omen?
    Habt Ihr was mit Energie zu tun? ;-)

    Nur zur Brauchwasserunterstützung ( 160 L )würde
    ich über kostengünstigere Fachkollektoren mal nachdenken und nicht gleich Vakuumröhrenkollektoren kaufen, wenn es denn eine Kostenfrage ist…..
    Mache jetzt mal keine Produktwerbung.

    Sonnige Grüße
    H.- J. Prang

  93. H.-J. Prang |

    Entschuldigung!
    Flachkollektoren meinte Ich.
    H.- J. Prang

  94. Ch.Schütter |

    Hallo H.-J.

    Mit Boiler meinte ich Brauchwasserspeicher, es sind noch keine Schichten-,Hygienespeicher.
    Hab einen 400l und einen 200l Speicher in Reihe gekoppelt (400l speist 200l)und nur noch der 200l Speicher wird von der Heizung unterstützt.

    Bei meinen ca.8m² ernte ich, seit dem Umbau vor 3Wochen, an schönen Tagen zw.32 und 35 kwh, vorh.
    zw.24 und 27 kwh an ganz schönen Tagen.

    Am meisten stört mich bei der Steuerung, der
    Schwellenwert von 90° zum Einschalten der
    Ladepumpe. Kann man diesen irgendwie verändern?

    Gruss Ch.Schütter

  95. Michael |

    @alle
    @brigitte
    betr: die ewige knallerei im kollektor

    wie im block ersichtlich ärgere ich mich schon seit längerem mit dem schießstand auf dem dach herum, neue augespielte software brachte nix.
    letztendlich kam dieser tage von paradigma ein vertreter, der hat die anlage mit richtig druck durchgespült.
    letztendlich hat er aus dem durchflußmengenregler, der aussieht wie eine komische zündkerze und im pumpenkasten sitz herausgeschraubt und einige krümel rostplättchen rostpartikel herausbefördert. offenbar lösen die sich in der gußeisernen brennkammer und verstopfen die ventile etc. im kollektor. jedenfalls krieg ich jetzt noch einen filter in den vorlauf eingebaut. seit dem der paradigma vertreter da war ist ruhe eingekehrt, hoffe es bleibt auch so.
    hätte der heizungsbauer eigentlich auch erkennen können, da dieser durchflußmengenregler nie zurück auf 0 ging. ich dachte immer das teil sei mehr oder weniger spielerei ähnlich einer druckanzeige.
    ich werd mich wieder melden wenn die anlage wirklich ruhe gibt diesen sommer.
    gruß michael

  96. H.-J. Prang |

    Hallo Ch. Schütter,
    hallo Michael und alle Anderen.

    Zunächst mal zum Anlagenaufbau von Ch. :
    Zwei Brauchwasserspeicher hintereinander geschaltet
    sagt mir nicht viel . Wie sind der Heizkessel und
    wie die Solarthermieanlage angeschlossen. Wer beheizt was? Und was wurde Umgebaut usw.
    zur Verbesserung der KWh – Werte?
    Zu wenig Angaben für gescheiten Senf!
    Nun zur Paradigma- Solarsteuerung: Der Schwellenwert TWA von 90°C zum Einschalten der Solarpumpe kann bei der alten SW nicht geändert werden, habe das schon mehrfach im Blog geschieben. ( Eimerprinzip !! )
    Das h., dass die Anage ( gesteuert von der SW ) nach jedem Ende des Ladeintervalles wartet, bis im Kollektor wieder durch weitere Sonneneinstrahlung TWA= 90°C erreicht werden. Die SW “merkt” bzw. testet das durch kleine kurze Pumpenschübe in gewissen Zeitabständen, um das heiße Wasser im Kollektor an den (TWA)- Fühler zu bringen, welcher außen am Kolleor plaziert ist. ( Hoffentlich können mir hier einige noch folgen?)
    Das teuere Ding hat nun mal keinen einfachen Lichtsensor, welcher der SW meldet, dass gerade die Sonne ( wieder) scheint, also Krückstockmethode!
    Anmerkung: Fast jedes Mittelklasseauto hat einen billigen Lichtsensor zum automatischen Einschalten der Scheinwerfer, wenn es dämmert….
    ( Pfennigproduckt) ;-)
    Tjach, was wollte ich sagen?
    Ch. Schütter, versuche mal, Dir die neue SW von
    Paradigma aufladen zu lassen! Hier lässt sich
    TWA – Einschalttemperatur der Ladepumpe bzw. Solarpumpe einstellen!
    Z. B. schon bei TWA=60°C im Kollektor. Habe ich alles schon im Blog beschrieben.
    (Stichwort: Trägheit der Anlage / Strompulsung der Pumpe usw… )
    Melde Dich mal bei Erfolg.

    Nun noch kurze Anmerkung zum Michael:
    In der Pradigma- Pumpstation ist i.d. R. kein
    Durchflussmengenregler montiert! Der Durchfluss wird von der Pumpe gesteuert!
    Ich vermute mal, Du meinst den Durchflußmengenanzeiger (…L/min. ), ein Roter
    Kolben im Glasrohr zeigt den momentanen Wasserdurchfluss an. Das ungenaue Ding IST eine
    Spielerei und neigt zum ” Hängenbleiben” durch Verschmutzungen des Wassers.
    Hat auch nichts mit der Knallerei Deiner Anlage zu tun. Vermute eher, dass das mechan. Schwerkraftventil hängen bleibt und evtl. Auswirkungen auf den Anlagendurchfluss hervorruft. –Dadurch die Überhitzung und Knallerei? Mal abwarten!
    Mal wieder einen Haufen ….Senf
    Grüße aus der sonnigen Pfalz
    H.- J. Prang

  97. Tiemo |

    Hallo,
    ich stehe auch vor der Entscheidung ob und welche Anlage ich anschaffen soll. Was mir in allen Für und Wider Diskussionen abgeht ist eine rein betriebswirtschaftliche Amortisationsbetrachung, völlig unabhängig von allen schönen ökologischen, politischen und sonstigen Aspekten.

    Ich habe ein 230m2 Haus mit bisheriger alter Ölheizung, Fußbodenheizung und Heizkörper gemischt, bisheriger Jahresverbrauch ca. 2000-2800 L.

    Wir schaffen jetzt auch neu an einen wasserführenden Kamin mit ca. 5KW Wasserleistung. Mein Heizungsbauer hat mir folgendes angeboten:
    Paradigma 2x CPC45 StarAzzuro (9,8m2 Röhrenkollektor) mit Aqua Expresso 840L, also Warmwasser im außenliegenden Durchlauferhitzer (gerigere Verkalkung) + teilsolares Heizen. Daran angebunden den Kamin und die alte Öl-Zentralheizung mit allem Steuerungs-, Klein- und Montagekram satte 18000,00 Euro

    Ich rechne sehr gutwillig wie folgt:
    1. Rechnung:
    Kamin bringt: 5KW * 4Std tgl. * 7 Monate = ca. 4200Kwh/a
    Kollektoren (optimal Süd und 45Grad, 600kWh/m2a Prospektleistung – 20% “Realitätsverlust”)= 4600Kwh/a
    Gesamt: 8800Kwh Energieertrag alternative Energien/Jahr

    Wenn ich mit 1L Heizöl = 10KWh rechne ist das eine Ersparniss von 880L Heizöl/Jahr

    Wenn ich einen durchschnittlichen Heizölpreis von 1,20 Euro in den nächsten 15-20 Jahren annehme (reine Annahme!) sind das 1056,00 Euro/Jahr Ersparnis

    Minus angenommene 250 Euro Brennholzkosten/ Jahr für den Kamin.

    18000,00 Euro Anschaffungskosten (ohne Wartung, etc.) geteilt durch 806,00 Euro Reduzierung macht eine Amortisationszeit von 22 Jahren wo ich wieder auf +/0 bin.

    Und dann… ist die Anlage altersschwach und defekt und ich muss sie gegen eine Neue ersetzen…

    2. Rechnung:
    Ich gehe von in diversen Foren kursierenden 15-25% Heizenergieersparniss aus, dann wären das
    bei meinem derzeitigen Verbauch von 2000-2800L Heizöl/Jahr zwischen 300 und 700 L oder 360-840 Euro/Jahr minus mein Brennholz von 250 Euro/Jahr, womit ich auf eine Amortisatiosnzeit von 30-163 Jahren komme. Noch weiter weg jeglicher Wirtschaftlichkeit, allerdings wahrscheinlich sogar realistischer als die theoretischen Modellzahlen unter Optimalbedingen aus obiger 1. Rechnung.

    Wer hat sich denn auch mal die Mühe gemacht eine betriebswirtschaftliche Rechnung aufzustellen?
    Wer hat andere Zahlen?
    Habe ich in meiner Rechnung falsche Ansätze oder Denkfehler?

    Wie gesagt, dies alles ungeachtet emotionalem, ökologischen und sonstigem Zusatznutzen!

    Bin für jede Rechnung oder sogar konkrete Erfahrungszahlen dankbar!

    Tiemo

  98. Mario |

    hallo leute
    Hab da einige fragen, hab neu gebaut 200qm wohnfläche, fußbodenheizung, wärmepumpe mit solaranlage von paradigma. die wärmepumpe braucht ca 1700,00 strom im jahr , bei 20grad Wohnraum und grenzwertigen 45 grad warmwassertemperatur.habe ca 12qm paradigma röhrenkollektoren bei 820 liter pufferspeicher. Ist die solaranlage für diesen speicher nicht zu groß dimensioniert ? habe an sonnigen tagen recht schnell 90 grad auf dem speicher und kann diese energie aber nicht sinnvoll nutzen , da die heizung im sommer ja abschaltet. die installationsfirma hält sich mit trifftigen Begründungen zwecks der kosten zurück, und ich bin im moment mit dieser anlage nicht zufrieden, da ich für dieses geld 2 öl- oder gasanlagen erwerben kann, wäre für hilfreiche hinweise sehr dankbar, da offenbar der service nur bei verkauf der anlage vorhanden war.

  99. Tiemo |

    @Mario:
    das ist genau eins meiner obigen Amortisationsthemen.
    Wenn du überhaupt Zahlen bekommst, sind es maximal optimistische Durchschnitts- oder Summenwerte. Dass Du aber im Sommer, wo die Kollektoren wirklich viel Energie reinholen, diese gar nicht abnehmen kannst, es sei denn dass bei Dir 5 Personen 2x Tag baden oder duschen, sagt Dir natürlich keiner. Und in der Übergangszeit oder gar im Winter, wo Du die Energie gebrauchen könntest bringt 1m2 Kollektor vielleicht noch 0,5kWh/Tag, was kaum einen nennenswerten Ertrag im Pufferspeicher bringt.

    Wer hat jemals mit realen Zahlen eine Amortisation gerechnet frage ich mich?
    Als ich meinen Heizungsbauer danach gefragt habe, ob noch nie eine Kunde das gerechnet hat und ob alle nur gesagt haben “bau mir das Ding aufs Dach, weil ich das einfach haben will” hat er es mit ja bestätigt. Und als einizge “Zahl” konnte er mir nur die Herstellerangabe machen “dass sich die Anlage in 20 Jahren amortisiert”. Aber auf Grund welcher Zahlen konnte er nicht sagen.

    Jeder mag seine eigenen Schlüsse ziehen…

  100. H.-J. Prang |

    Hallo Tiemo,
    darf ich ein wenig süßen Senf zu Deinen Beiträgen beisteuern?
    Bin Besitzer einer Soli- Anlage seit zwei Jahren,
    bin also Praktiker. Du bist halt noch Theoretiker,
    solange Du keine Anlage hast….
    Nun zu Deiner 1) Rechnungsannahme:
    Du kannst mit min. 5000 bis 6000KWh/ a rechnen mit dieser
    Anlagenkonzeption. ( Ca. 10m2 Kollektorfläche und 860L Pufferspeicher)
    Zu berücksichtigen ist, dass Deine Ölheizung
    dann den Pufferspeicher beheizt mit
    deutlich längeren Heiz- Intervallen.
    Diese neue Betriebweise bringt Dir schon mal weitere Ersparnisse.
    Bei mir waren das in der Summe 25% bis 30% Ölersparnis! Gemessen, nix schöngerechnet.
    (Ohne Heizkamin, habe keinen)
    Anmerkung: Meine Anlage hat seit dem 1. Januar ca. 4700KWh in
    den Pufferspeicher geschafft bis heute, den 23.06.2010. ( auf ca. 1/2 Jahr )

    Jetzt zu den Ölpreis- Hypothesen:
    Da würde ich mich auf nichts einlassen.
    Bei weiterem Wachstum der Erdbevölkerung (Z. Zt 7 Milliard.)
    weiter steigenden Lebenstandard der Entwicklungsländer und der gegenläufigen
    Reduzierung der Ölförderung / Exploration,
    halte ich einen durchschnittlichen Ölpreis
    von 1,20 Euro /L Öl in den nächsten 15 Jahren
    für schmeichehaft gering!! ( Und wenn die Engländer Ihr Öl- Loch im Atlantik nicht gestopft bekommen, läuft der Atlantik auch noch sinnlos voll.. ;-)
    und keiner hat was davon.) Ach ja, Öl ist eine endliche Resource…
    Deine 2. Rechnung hat schon Denkfehler:
    Die 15- 25% Energieersparnis hängen schon mal davon ab, ob Deine Soli- Anlage nur die Brauchwassererwärmung oder / und die Heizung unterstützt.
    Das ganze wird immer OHNE DEINEN WASSERGEFÜHRTEN
    KAMINOFEN gerechnet! Also bitte nicht dazurechnen.
    Klar, das Du auf 163 Jahre kommst! ;-)
    Das ist mein gezogener Schluss…..

    Nun zum Mario:
    Frage: Was braucht Deine Wärmepumpe pro Jahr?
    1700,- Euro? Strom.
    ( Dann wäre das sehr viel)

    Grüße aus der sonnigen Pfalz
    Hans- Joachim Prang

  101. Tiemo |

    Hallo Hans-Joachim,

    vielen Dank für Deinen Senf.
    Mit dem Ölpreis hast Du sicherlich Recht. Vielleicht auch mit den kWh. Allerdings ist bei dieser Summenrechnung der Jahres-kWh ein Aspekt zu berücksichtigen, auf den mich bisher kein Fachmann hingewiesen hat und auf den ich erst jetzt selber kommen musste. Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung hängt zusätzlich maßgeblich zusätzlich vom Verbrauchsverhalten / Anzahl Personen ab. Da der Löwenanteil der kWh im Sommer gewonnen wird, kommt es darauf an, ob Du im Sommer diese Leistung auch abnehmen kannst. Wenn Du ein 5-Personen-Haushalt hast, wo jeder zweimal tägl. duscht, dann macht das ganze wesentlich mehr Sinn, als bei uns mit 2 Personen, die zusammen vielleicht 100L duschen und nochmal 10L warmes Wasser in der Küche brauchen. Da wird die gewonnene Energie nicht ansatzweise genutzt. Und im Winter und in der Übergangszeit, wo wir die Energie gut zur Heizungsunterstützung gebrauchen könnten, bringen die 2-4kWh/Tag keine nennenswerte Wassererwärmung. Zumindest ist das die praktische Erfahrung bei unseren Bekannten und anderen Stimmen.

    Gruß

  102. Mario |

    servus miteinander
    meine wärmepumpe hat 2009 ca 9800 kwh verbraucht.
    Unser Warmwasser wird nur zu bestimmten zeiten auf 50 Grad erwärmt, fußbodenheizung läuft außentemperaturgesteuert nach Steilheit 0,65 .
    Mein problem sind die großen kollektoren ca. 12qm bei 820 liter pufferspeicher, ich kann die solarenergie in den Monaten Mai – september nicht sinnvoll nutzen, und von Oktober bis April arbeitet diese anlage nicht rentabel. stellt sich mir nun die frage wofür habe ich 40.000 Euro bezahlt. habe festgestellt dass viele firmen verkaufen aber ganz wenige dies anlagen inbetriebnehmen und optimieren können,wäre für weitere informationen sehr dankbar, gruß mario

  103. H.-J. Prang |

    Hallo Tiemo,
    Du gestattest, dass ich bei Dir noch ein wenig auf die Senftube drücke?
    Deine letzten Anmerkungen will ich nicht unkommentiert stehen lassen. Selbsverständlich
    scheint die Sonne dann am kräftigsten, wenn Du die Energie z. B. für Deine Heizung nicht brauchst.
    Eine Einlagerung der ( noch kostenlosen )
    Sonnenenergie für den Winter gibt es leider (noch) nicht!
    Also was mache ich? Ich habe meine Spülmaschine
    und meine Waschmaschine über einen Vorschaltmischer an Warmwasser angeschlossen und
    spare schon mal den teueren elektrischen Strom
    für das Aufheizen des Spül- und Waschwassers….
    Natürlich bleibt es Dir unbenommen, das Planschbecken Deiner Kinder mit Warmwasser zu versorgen… oder Dauerduschen, wie Du schreibst.
    Nun muss ich Dich aber korrigieren, was die Heizungsunterstützung in der Übergangszeit und in
    den Wintermonaten anbelangt:
    Die in dieser Zeit über die Soli gewonnene Sonnenenergie wird zu 100% genutzt!
    Es sind, auch dass muß ich betonen, nicht nur
    2 bis 4 KWh pro Tag die dann geerntet werden.
    Woher hast Du diese Angaben? (.. als Theoretiker)
    An Sonnentagen werden bei mir durchaus 30 bis 50KWh in den Puffer bzw. in die Fußbodenheizung geschafft! Tagsüber steht dann mein Ölbrenner da
    und langweilt sich……Natürlich ist es auch
    öfters bewölkt, dann dreht auch mal die Soli Däumchen.
    Aber vergiss dabei nicht, dass ich am Jahresende
    genau feststellen kann, wass ich TATSÄCHLICH
    an Öl verbraucht, bezw. nicht verbraucht habe, wenn ich nachtanke! Das ist dann auch die tatsächliche Ersparniss in Euro gegenüber den Jahren ohne meine
    Soli!!! Deinen Bekannten zum Trotz.
    Zur Zeit schlage ich mich mit der Fa. Paradigma
    herum, deren Software- Steuerung für eben diese
    Wintermonate weiter optimieren zu lassen.
    Berge versetzen geht einfacher….
    Ich hoffe Du überdenkst Deine Einstellung ein wenig.
    Tiemo, wie wäre es mit einem Glas Pfälzer Rotwein und einer Besichtigung meiner Solianlage ?
    ( Kleine Bestechung)… ;-)
    Grüße aus der Südlichen Weinstraße
    Hans- Joachim Prang

  104. Tiemo |

    Hallo Hans-Joachim,
    :) vielen Dank für die Einladung. Ich habe jetzt erstmal die Entscheidung für eine Solaranlage vertagt und schließe erstmal nur meinen Kaminofen an. Spätestens wenn meine alte Ölheizung den Geist aufgibt, werde ich mir nochmal Gedanken über ein Gesamtkonzept machen.
    vielen Dank für Deinen Senf
    Tiemo

  105. H.-J. Prang |

    Hallo Mario,
    wenn ich Deine Beiträge so zur Kenntnis
    nehme, möchte ich zumindest mein Beileid
    für Deine offensichtlich nicht oder nur schlecht funktionierende ( und sehr teuere) Anlage
    aussprechen. Scheint was oberfaul zu sein…
    jetzt mal oberflächlich betrachtet.

    Mein ( sehr teuerer Rat… ;-) !.. )
    Spreche unbedingt mit der Fa. Paradigma und lass Dir einen Gebiets-Techniker von denen kommem! Soll sich Hardware ( Anlagenkonstellation ) und SW (der Steuerung) anschauen! …. Sonst das teuere Ding einfach zurückgeben, wenn noch Garantiezeit drauf ist.
    Und lasse Dir die neueste SW bei dieser Gelegenheit aufladen. Siehe hierzu meine Beiträge oben.

    Was mit der Wärmepumpe ist?
    Müsste man sich eingehender anschauen bzw. diskutieren.

    Sonst hast Du sehr viel Geld in den Sand gesetzt,
    wenn Du nichts unternimmst, leider.

    Habe auch ca. 12 m2 Kollektorfläche, 1000 l Pufferspeicher und Fußbodenheizung mit altem Ölbrenner ….und bin mit der Soli nach anfänglichem Ärger auch mit der Leistung zufrieden, nur noch nicht mit der SW.

    Immer wieder dasselbe, ist die Anlage einmal installiert und verkauft, soll doch der Kunde sehen, wie er damit klar kommt. -Und selbst optimieren.
    Wozu haben wir denn die Blogs… ;-)
    Melde Dich mal wieder.
    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim Prang

  106. Michael |

    so sonnnenanbeter gemeinde,
    ich muß hier im blog auch wieder mal senfen:
    ich rechne nicht so 100 pro mit den einsparungen, da ich auch noch am experimentiern bin, ich habe letztes jahr 500 euro weniger nach russland exportiert!! und die anlage lief noch nicht optimal,
    habe nur einen röhrenkollektor der direkt in die heizung eingesnuffelt wurde, ohne pufferspeicher (ledilgich die 50 liter brennkammer und 200 liter warmwasser) der pufferspeicher wird dieses jahr noch folgen, spätestens dann aber 2011, dann wird die gasprom vermutlich insolvenz anmelden müssen.
    gruß aus dem odenwald
    michael

  107. Michael |

    hi mario
    ich habe seit fast nun 3 jahren einen paradigma kollektor auf dem dach der direkt in die heizung eingespeist wird (habe ebenfalls fußbodenheizung)die anlage lief am anfang auch nicht optimal, da die software die von paradigma geliefert wurde irgendwie viel zu träge war. der kollektor heizte erst richtig auf kochtemperatur hoch bevor er die wärme in den keller schaffte.(das eimerprinzip das h-j bereits weiter oben beschrieben hat) zwischenzeitlich habe ich mehrmals beim heizungsbauer reklamiert u.a. wegen der knallerei im kollektor wenn er in dampf übergeht und dann kaltes wasser nachtröpelt die diese explosionen auslöst. ich habe nun vermutlich die neueste software von paradigma aufgespielt bekommen und die pumpenleistung kann ich im handwerkermenü einstellen. somit läuft die pumpe sehr viel öfters an, bei sonne eigentlich dauerhaft und pumpt schon kollektortemperaturen von weit unter 100 grad in den keller. ich habe im heiswasserspeicher der unter der brennkammer liegt dauerhaft über 70 grad (eingestellt sind in der software 55 grad, in der brennkammer gehen die gradzahlen auf über 80 grad hoch wenn der ausenfühler der heizung die fußbodenheizung und somit die heizkreispumpe abschaltet.
    ich kann dir nur raten bei paradigma bzw. deinem heizungsbauer immer wieder nachzubohren damit du von diesem eimerprinzip wegkommst und deine pumpe dauerhaft die wärme in den keller schafft.
    gruß michael

  108. Eberhard |

    Hat jemand Erfahrung zur Qualität des Gasbrennwert-Kessel Modula von Paradigma etwa im Vergleich mit den Kesseln von Brötje (Ecotherm Plus), von Viesmann (Vitodens 300)oder von Remeha (Calenta) 15DS? Ich beabsichtige meine alten Buderusbrenner durch einen Brennwertkessel (ohne solare Heizungsunterstützung) zu ersetzen. Mein Heizungsbauer ist offenbar Paradigma-Fan.

    Grüße aus München
    Eberhard

  109. H.-J. Prang |

    Hallo Eberhard,
    lass Dich von Deinem Heizungsbauer nicht “bequatschen” wenn Du von anderen Gasbrennwertkesseln überzeugter bist, z. B. Brötje
    Kenne mich nicht aus, empfehle Dir aber mal über die verschiedeben Brennwertkessel zu googlen…
    Es stehen dort zu allen Fabrikaten reichlich Infos!

    Z. B habe ich herausgefunden, dass Paradigma nicht alles selbst baut, sondern mit einem Komponentenzulieferanten zusammenarbeitet, was
    den Gaskessel betrifft. ( Anmerkung: Ist z. B.
    in der Automobilindustrie und anderen Firmen durchaus üblich , sich bei verschiedenen Zulieferanten zu bedienen.. eine Eigenentwicklung geht auch über die Entwicklungskapazitäten der (mittelständischen)
    Industrie hinaus und kann keiner mehr bezahlen..)

    Remeha Quinta ist Paradigma Modula.
    Paradigma ist nur der Aufkleberdraufpapper! (Label auf neudeutsch)
    Das gerät ist natürlich etwas abgeändert nach eigenen Wünschen der Fa. Paradigma ( OEM-Gerät)
    Viel spaß beim googlen
    Hans- Joachim Prang

  110. H.-J. Prang |

    Hallo Michael!
    Nett, dass Du Dich hier mal wieder meldest. (Dein Beitrag v. 26.06.)
    Mal endlich einer aus der Pradigma- Fan – Gemeinde,
    der nicht nur seinen Senf- Ärger hier im Blog
    loswerden will, sondern auch mal eine Rückmeldung
    zu seinen durchaus positiven weiteren Erfahrungen macht!
    Ist sicher auch für die Leser dieses Blogs
    sehr aufschlussreich. Ich habe schon gedacht,
    ich rufe in den Wald hinein und keiner hört
    (versteht) mich und überprüft mal meine
    Beschreibungen zur trägen alten Software
    ( Eimerprinzip ) der Fa. Paradigma. Siehe weiter oben im Blog.

    Jeder, der sich die neue SW (Version 2.20 v. 31.07.09 oder später )aufladen und natürlich vom Fachmann richtig einstellen lässt,
    verbessert den Wirkungsgrad seiner Paradigma-Anlage deutlich, hat weniger Ärger mit der Knallerei durch Überhitzung seiner Kollektoren, und….
    spart noch mehr Geld durch noch geringeren Ölverbrauch… ist doch logisch, oder?
    Beim Geld hört doch bekanntlich der Spaß auf!
    Die Anlagen sind doch auch nicht billig? ;-)

    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim Prang

  111. LW |

    Hallo Hans-Joachim,

    ich möchte an dieser Stelle auch meine durchweg positiven Erfahrungen in nunmehr 14 Monaten Paradigma-Solarbetrieb zum Ausdruck bringen. Ich habe meine und 2 weitere Anlagen in Eigenregie installiert und in Betrieb genommen. Es wurde je 1 CPC 21 Star azzurro zur solaren Brauchwassererwärmung direkt an die Speicherladung des Warmwasserspeichers angeschlossen. Meine 3,91 qm Kollektorfläche liefern max 17kWh/Tag mit der “originalen” Software. Die o.g. 3 Anlagen laufen in vergleichbarar Konstellation und erwirtschaften auch vergleichbare Erträge (ca 2.400kWh/a). Zu nennenswerten Problemen (“Knallen” oder “in Dampf gehen”) ist es bis jetzt nicht gekommen.

    Ich plane jetzt schon die Erweiterung meine Anlage um einen grösseren Kombi-Speicher (auch zur Heizungsunterstützung) und einen zusätzlichen Kollektor des bereits installierten Typs.

    Ich würde mich freuen, wenn ich auf diesem Wege einige Empfehlungen/Erfahrungsberichte (zb empfehlenswerte Hersteller/Modelle) zum Thema Kombispeicher bekommen würde…

    Viele Grüsse
    Lars

  112. H.-J. Prang |

    Hallo Lars,
    super, dass Du offenbar selber die doch recht schweren Röhrenkollektoren auf Deinem Dach (?)
    montiert und fachgerecht anschließen konntest !
    Ich als Laie hätte mir das nicht zugetraut.
    ( bin sowieso nicht ganz schwindelfrei)
    Habe einen guten Installateur damit beauftragt.
    Deine Jahreserträge sind soweit OK.
    Eine Anlage mit gutem Wirkungsgrad (und guter
    SW ) kann durchaus, je nach Verbraucher- und
    Kundenkoniguration bei diesem SUPERSOMMERWETTER
    durchaus mal in den Dampf gehen, d, h. dass die Solarpumpe abgeschaltete wird, weil z. B. der Puffer voll (Mit 100° C Wasser ) geladen ist….

    Was meinst Du mit ” Originaler SW” ?
    Die alte SW mit ” Eimerbetrieb “?
    Welches Datum hat Deine SW?

    Es gibt nichts, was sich nicht noch weiter verbessern lässt. Das hat mir der Michael in diesem Blog bereits mit seinen Erfahrungen mit der neuen SW bestätigen können!
    Ich möchte darauf hinweisen:
    Gute KWh- Werte lassen sich mit weit billigeren
    Flachkollektoren ( Sogar mit einem schwarzen
    Gartenschlauch auf dem Dach !) in den Hochsommermonaten sehr gut erzielen.
    Worauf es ankommt, sind die erzielbaren Werte während der Übergangszeiten (Herbst , Frühjahr )
    und der Wintermonate. In dieser Zeit zeigt sich
    erst die Leistungsfähigkeit guter Kollektoren
    und einer guten Steuersoftware!!!
    In dieser Zeit soll, insbesondere in der Periode der Heizungsunterstützung die Soli mit optimalem
    Wirkungsgrad arbeiten und viel Sonnenenergie
    einfahren… auch bei sehr wechselhaftem Wetter.

    Ich kann hier nur die Erfahrungen wiedergeben,
    die ich mit MEINER Anlage gemacht habe.
    Und diese hier schildern. Insbesondere das
    “neue” sehr viel bessere Verhalten meiner Solarthermieanlage wärend der Übergangs- und Wintermonate durch die neue SW, wie schon mehrfach in diesem Blog beschrieben.

    Ich will hier keinen bequatschen. Wenn er denn mit der originalen (alten) SW zufrieden ist.

    Viele Grüße von der sonnigen Weintraße
    ( Man muss jetzt bei diesem Wetter sogar “kalt” Duschen…. wozu habe ich das teuere Ding?
    ;-) …)

    Hans-Joachim Prang

    PS: Lars, bei Interesse kann ich auch was zu der Anschlusskonfiguration
    meines Pufferspeichers sagen.

  113. LW |

    Hallo,

    habe heute mal beim freundlichen Paradigma-Händler meines geringsten Misstrauens ;-) wg nem Softwareupdate gefragt, da ich der Meinung bin, wenn ich ne Solaranlage in 2009 kaufe, sollte die Steuerungssoftware nicht aus dem Jahre 2007 sein. Die nette Dame am Telefon war sichtlich überrascht von meinem Anliegen, wollte dieses jedoch umgehend an den Geschäftsführer weitergeben. Naja, lasse mich nun mal überraschen, wann der zugesagte Ruckruf kommt. Ich werde die Antwort entsprechend posten…

    @ Hans-Joachim:

    Gerne würde ich mehr über die Gesamtkonfiguration Deiner Heizungs/Solaranlage erfahren. Ich habe einen Buderus Logano G 115 (28kW) und Logalaux LT mit 160 l Brauchwasserspeicher im Einsatz und, wie bereits erwähnt, 1 CPC 21 Star azzurro zur solaren Brauchwassererwärmung direkt an die Speicherladung des Warmwasserspeichers angeschlossen. Die Emissionsmessungen des Schornsteinpflegers verlaufen problemlos, da ich den Brenner 2mal jährlich reinige und im jährlichen Wechsel die Düse und den Ölfilter tausche. Da ich sowohl über konventionelle Heizkörper als auch Fussbodenheizung verfüge (und diese bei Bedarf mit Festbrennstoffen, sprich Holz, unterstützen kann), möchte ich vermehrt die Fussbodenheizung nutzen und teilsolar heizen. Das Vorhaben möchte ich umsetzen, indem ich einen entsprechend dimensionierten Kombispeicher und einen (evtl auch 2) zusätzliche(n) CPC 21 Star azzurro installieren möchte. Meine 4 Wände bestehen auch 24er HLZ in Verbindung mit 100mm Mineralwolldämmung, 100mm Luftschicht und 100mm Vormauerklinker. Der jetzige Ölverbauch liegt bei ca 2500l/a bei 200qm Wohnfläche. Würde gern Deine Meinung/Einschätzung dazu hören…

    Grüssle
    Lars

  114. Michael |

    Hallo Lars,
    hallo H-J,
    hallo Sonnenanbetergemeinde,

    ich habe in etwa die gleichen Voraussetzungen wie Lars, einen 21er Azurro auf dem Dach, direkt in die Heizung eingetüttelt ohne Pufferspeicher (Brennkammer 50 Liter / Heißwasser 200 Liter /Fußbodenheizung) Ich hatte die ganze Zeit über Probleme mit der Knallerei im Kollektor war schon am Verzweifeln, habe immer und immer wieder beim Heizungsmensch reklamiert, Paradigma war da.
    Ich habe jetzt die wohl neueste SW Version V2.20 vom 06.10.09 aufgespielt. Ich denke mal das sollst Du auch verlangen können.

    Seltsamerweise hat weder der Heizungsmensch noch der Paradigma Vertreter die SW so eingestellt, daß die Pumpe den Durchfluß regelt. Das Handwerkermenü wird ja gehütet wie ein Goldschatz, ok ich habs dennoch geknackt. Seit ich auf anraten von H-J die Pumpe umgestellt habe bringt mir die Anlage viel mehr Wärme in meine kleine Heizungsanlage. Vorher waresn es ca. 11-13 kwh am Tage nun sind es in der Regel weit über 20 kwh. Vor allem knallt der Kollektor nun nicht mehr, da die Hitze eigentlich schon dauerhaft in den Keller gepumpt wird. Wie schon weiter oben geschrieben habe ich jährlich etwa 500 Euro an Erdgas eingespart, ich denke es werden nun noch mehr, da die Anlage jetzt optimaler läuft.

    Ich kann Dir hier (und auch jedem anderen) raten immer wieder beim Heizungsbauer oder Paradigma anzufen bis die Anlage optimal läuft.
    Im Herbst habe ich ebenfalls vor einen 2ten Kollektor und einen Pufferspeicher einzutütteln, damit ich die Wärem noch effektiver speichern kann. (Mengenmäßig)
    Gruss aus Südhessen
    Michael

  115. H.-J. Prang |

    Hallo Lars, Michael und alle anderen interessierten Leser!

    Lars, ich hoffe, Du hattest hier mal ein erstes
    Aha – Erlebnis bezüglich Deiner ” alten ” Software.
    Bin ebenfalls gespannt, wie Paradigma auf Dein Ansinnen reagieren wird. Bleib am Ball und melde
    Dich bitte hier.
    (Der unbedarfte Kunde hat es halt nicht so einfach
    und wird gerne mal ” veräppelt” …. ;-) ..)
    Wie Michael schon in seinem Erfahrungsbericht v. 08.07. hier beschrieb,
    solltest Du Dich mit Deinem SW- Menue so vertraut machen, um notfalls die Pumpensteuerung im “Handwerkermodus” selbst
    einzustellen bzw. zu aktivieren.
    Offensichtlich wird das wohl schon mal vom Techniker “vergessen”, aus welchen Gründen auch immer……( wozu gibs denn die Blogs?)

    Gerne bin ich bereit meinen Pufferspeicheranschluss mal zu beschreiben:
    (Notfalls kann man das Ganze auch bei mir besichtigen, wer möchte…- bei mir schwillt jetzt mächtig der Hahnenkammm.. ;-)
    .. -wenn die Anfahrt denn nicht zu weit ist.)
    Jedenfalls besteht der Puffer bei mir nur aus einem einfachen gut isolierten Behälter, gefüllt mit 1000 L Wasser, welcher direkt mit den Kesselwasserkreislauf und dem Solarteremiewasserkreislauf verbunden ist! Ohne
    Wärmetauscher dazwischen und ohne weiteren Schnickschnack! Das geht, weil die “Soli” ja auch ohne Frostschutzmittel arbeitet.
    Entweder wird der Puffer von der Soli beheizt, oder,
    wenn die Kesselsteuerung feststellt, der Puffer wird zu kalt, also einen eingestellten Temperaturwert unterschreitet, tritt der Kessel in Aktion und beheizt den Puffer.
    Es muss allerdings genau darauf geachtet werden, wo die Temperaturfühler anzubringen sind…
    Die Verbraucher, d. h. der Brauchwasserbehälter und die (FB- )Heizung werden über (externe) Wärmetauscher
    ( mittels Pumpe) aus dem Pufferspeicher bedient.
    Ich hoffe, ich habe mich nicht zu umständlich formuliert.
    Bei Interesse schicke ich auch mal eine Anschlussskizze mit Lage der Fühler usw.
    per E-Mail.
    Ich will hier nicht alle Leser langweilen mit technischen Details.
    Wünsche allen weiter ein Superwetter mit
    gut gefüllten (Puffer-) Speicher !
    Mit Grüßen aus der….
    Hans- Joachim Prang

  116. Michael |

    hallo lars,
    hallo h-j,
    hallo liebe bloggemeinde,

    das ist ja noch optimaler als bei h-j oder mir wenn du denn den kessel auch noch mit holz befeuern kannst. das geht bei mir leider nicht da ich sonst mit den holzscheiten durchs ganze haus rennen müßte ich denke mal da würde meine bessere hälfte nicht mitspielen wegen der putzerei. grins.

    ich werde meine originale heizung (wolf kessel und speicher) noch richtig dämmen im lauf des jahres. (habe gesehen da liegt ja um den heißwasserspeicher nur eine dünne glaswolleschicht von etwa 10 cm dicke ausen rum) wie schon h-j beschrieben hat kommt es einfach auf eine anständige wärmedämmung des speichers an das da nix an kw nach ausen flüchten kann und unsinngerweise keller oder sonst was aufheizt. wenn du dich mit pufferspeichern schlau machst gibts ja unmengen von verschiedenen modellen mit allem möglichem schnickschnack das die hersteller ja auch bezahlt haben wollen. ich bin ebenfalls wie h-j der ansicht ein stinknormaler hochgedämmter puffer tut es allemal?

    seit ich meine sw bzw. die pumpe auf anraten von h-j umgestellt habe läuft meine soli wie am schnürchen…..

    hallo h-j bezüglich meines gedachten kurzschließens des temperaturfühlers hab ich, denk ich mal eine bessere lösung gefunden. ich kann bei mir eine -fern-bedienung anschließen, habe mir eine organisiert, die schraub ich in die wohnung ein kabel an die heizung getüttelt, so kann ich die heizung komplett abschalten und warten bis die sonne mein heißwasser erwärmt hat, ohne das der brenner morgens um 5 erstmal dümmlicherweise aufheizt.

    so werd mich heut draußen nicht mehr blicken lassen, ist mir einfach vieeeeel zu heiß. lach

    lg aus dem odenwald
    michael

  117. Michael |

    @ alle interessenten,

    ich habe die heißen tage endlich ohne schießen und knallen im kollektor hinter mich gebracht. das ding läuft nun wie am schnürchen.
    endlich…..
    gruß aus südhessen
    michael

  118. H.-J. Prang |

    Hallo Liebe Leser dieses Blogs,
    habt ihr mal die Sendung ” frontal 21″ vom
    10.08.2010 gesehen.
    Thema: Öl wird knapp- explodieren die Ölpreise?
    Hierzu kann man sich auch das Manuskript im Internet herunterladen unter
    http://frontal21.zdf.de/ZDFde/download/0,6753,7017277,00.pdf

    Zum Thema Ölknappheit in naher Zukunft… demnach kann die weltweite Ölnachfrage nur noch bis 2012
    gedeckt werden!… -wird dort gründlich recherchiert.
    Wohl dem, der schon jetzt vorsorgt!!

    Mit besorgten Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim Prang

  119. Frank Lohmann |

    Ich scheine nicht der Einzige zu sein, der mit Paradigma nicht zufrieden ist. Seit April 2005 betreibe ich eine Paradigma CPC 21 Azurro mit Optima Power 800 Isoplus Pufferspeicher, 830 Liter Nenninhalt, und von Anfang an gab es Ärger. Paradigma arbeitet offenbar kritiklos mit Installationsfirmen zusammen und nimmt auch keinen Einfluss, die die Standards von Paradigma nicht beachten und umsetzen und bei denen zur Beseitigung von Installationsfehlern Rechtsanwälte bemüht werden müssen.
    Ein Schwachpunkt scheint die Regelung/Steuerung zu sein. Mehrfach wurde schon das MES Regelungsmodul Solar ausgetauscht. Dennoch geht die Anlage aus unerfindlichen Gründen immer wieder auf Solaralarm, Störcode 20, obgleich die Anlage schon mehrfach gespült wurde. Kürzlich schnellte bei wolkig bis heiterem Wetter morgens gegen 9:30h die Kollektorausgangstemperatur von 30°C auf 103°C, um sich danach bei 70°C einzupendeln. Temperaturunterschiede von 20°C bis 30°C zwischen Pufferspeichertemperatur und Kollektorausgangstemperatur über den Tag sind keine Seltenheit.
    Paradigma ignoriert Kundenvorgaben. Entsprechende Anfragen und Ansprachen an Paradigma bleiben unbeantwortet und müssen wiederholt eingefordert werden. Kundenorientiertheit schein bei Paradigma ein Fremdwort zu sein. Dies ist nur eine Auswahl von Gründen, warum ich aus heutiger Sicht keine Paradigma-Anlage mehr installieren würde.
    Röhrenkollektoren ja, aber nicht Paradigma.
    Frank

  120. H.-J. Prang |

    Hallo Frank,
    bedingt durch das “Eimerprinzip” Deiner SW treten i. d. R. schon mal stärkere Temperaturschwankungen in der Anlage auf. Geht halt nicht anders, da der Temperaturfühler außen am Kollektor angebracht ist und nicht zentral im Kolletor die Wassertemperatur misst…

    Lass Dir doch mal die von mir hier im Blog beschriebene andere SW mit neuer Pumpenreglung aufladen ( Wenn es denn auf Deiner Regel-Station geht?). Bei dieser SW treten keine starken Temperaturschwankungen mehr auf,
    weil die Pumpe dann bei Sonne fast kontinuierlich
    durchläuft…..Es könnte ja sein, dass Du Dich dann mit Deiner Paradigma- Anlage wieder anfreunden kannst, wenn sie dann keinen Solaralarm mehr auslösen sollte?.. ;-)
    Tipp: Rufe einfach mal bei Paradigma an..
    Grüße aus der sonnigen Pfalz
    Hans- Joachim Prang

  121. Michael |

    hallo Frank,
    immer wieder beim Heizungsbauer und Paradigma nerven !!!! ansonst reagieren die überhaupt nicht. Ich dachte immer Paradigma müßte bemüht sein das höchstbeste Ergebnis für seine Kunden aus einer Anlage herauszuholen (sprich kw). Aber weit gefehlt, scheinbar gehts denen nur um den Verkauf der Rest ist Nebensache.
    Dank H.-J. hier aus dem Blog (übrigens mal ein supi dickes Lob an ihn !!!!!!) läuft meine Anlage schon den ganzen Sommer über auf Eimerbetrieb und problemlos. Ich hatte vorher ständige Knallerei im Kollektor.
    Ich habe die Software V2.20 vom 06.10.2009 augespielt bekommen und es funktioniert. Obwohl das Handwerkermenü zum Umstellen auf Eimerbetrieb ein best gehütetes Geheimnis beim Heizungsbauer und Paradigma ist habe ich es geknackt und siehe das die Anlage läuft eigentlich im Idealzustand.
    Also nicht resignieren und den Kopf in den Sand stecken, soweit war ich auch fast. Deinen Heizungsmenschen und Paradigma immer wieder nerven nerven nerven und auf Abhilfe bestehen.
    Gruß Mischa

  122. Kurt |

    Hallo,
    mit großen Interesse lese ich hier die Beiträge.
    Habe seit März10 die Paradigma-Anlage PellettiII 15kw, Expresso 840Ltr, unterstützt von 10qm CPC Kollektoren. Bislang bin ich mit meiner Anlage sehr zufrieden. Habe meine alte Ölheizung rausgeschmissen. Die Öltanks haben die Luft im Keller, eigentlich im ganzen Haus negativ beeinflusst. Je nach Wetterlage konnte man das Öl buchstäblich riechen. Nun riecht es, wenns überhaut etwas zu riechen gibt, nach Holz.
    Ein paar Unklarheiten sind aber noch vorhanden.
    Z.B. wo kann ich die Version der aktuell installierten Paradigma-Softwareversion herausfinden?
    Kann man die Zapfmenge des Warmwassers erhöhen?
    Nach meinem “Eimertest” fließen pro Minute nur ca. 7,5 Liter Warmwasser durch die Leitung – ohne Durchflußbegrenzer und W.-Hahn auf max. Temperatur (Expresso auf auf 50°C WW eingestellt). Zum Duschen reichts so, aber um eine Badewanne zu füllen, dauert’s doch fast 20 Min. So, das solls mal vorerst gewesen sein. Danke
    Gruß Kurt

  123. Michael |

    Hallo Kurt,
    willkommen in der Paradigma Gemeinde,
    zu deiner Frage nach der Softwareversion kann ich dir momentan angeben, das die in dem Regelkästchen drinne steht. Klicke dich durchs Programm, zuerst müßte die Temperaturabfrage danach Gewinnabfrage folgend die Anlagendaten und das Kontrollprogramm. In diesem Kontrollprogramm bleiben und im Untermenü komplett durchklicken. Als letzte Anzeige folgt dann Version xy lesbar im Display.

    Die Öltanks haben bei meinen Eltern auch das ganze Haus durchgepestet, ist wohl nicht vermeidbar. Leider heizen wir noch mit dem russischen teuren Gas zu. Aber mit der Zeit und der notwendigen Tüftelei bis die Heizung das Optimum erzielt werden wir dann der Gasprom den Gashahn zudrehen und nicht umgekehrt.

    Zu der Wassermenge kann ich momentan nichts sagen, für weitere Fragen Anregungen stehn wir hier im Blog gerne zur Verfügung.
    Gruß aus dem Odenwald
    logischerweise auch an alle anderen Leser

  124. Kurt |

    Hallo,

    danke, die SW-Vers. habe ich nun nach dem kurzen Studium des Handbuchs herausgefunden. Sie ist die 2.20. Soll ja auch besser sein. Heute trotz nur 33Min Sonne 6kw Gewinn. So hält sich das WW auf dem geforderten Niveau. Heizen kann man damit aber natürlich nicht. Dafür ist momentan unser Kachelofen zuständig bis die Pelletanlage übernimmt. Das ist dann der Fall, wenn sowieso nicht mehr genug Solarwärme fürs warme Wasser zur Verfügng steht und sie in Betrieb genommen werden muss. Dann steht der Kachelofen still bis zur Übergangszeit wieder im Frühjahr, so ab ca. Mitte/Ende April, je nach Temperaturen. Tja, so läufts bei uns. Bin mal gespannt ob unsere 3,5To Pellets für ein Jahr reichen. Vorher waren es ca. 1800lt Heizöl für ca. 140qm beheizte WFl, einschl. ca. 2-3m gemischtes Holz für den Kachelofen. Im März und April/Mai (der war ja unter aller S..) sind ca. 750kg Pellets verbraucht worden.
    Grüße
    Kurt

  125. H.-J. Prang |

    Hallo Michael, Kurt u. alle anderen Leser,

    um mal kleine Missverständnisse zu beseitigen:

    Es geht bei meinen Erklärungen hier im Blog immer um die Arbeitsweise der implantierten Software auf der Solarstation ( Das Kistchen mit der Tastatur).

    Die sogenannte Standartsoftware ist von Pradigma
    bisher immer so eingestellt, das die Solarpumpe
    das im Kollektor erwärmte Wasser intervallweise,
    also im “Eimerprinzip” (Also für den Laien so erläutert, eimerweise aus den Kollektoren abholt!)
    Das war mir zu Träge und ineffektiv, wie im Blog
    mehrfach beschrieben.
    Bei der anderen ( neuen) SW, die ich daraufhin durch meine ständige Nörgelei erhielt,
    kann man im Solarstationsmenue die Software so einstellen, dass die Pumpe DREHZAHLREGELBAR wird, die SW also flexibel auf die schwankenden Einstrahlverhältnisse ( Der Sonne
    auf den Kollektor) reagiert!!
    D. h., das erwärmte Wasser wird dann z. B. bei
    klarem Sonnenscheinwetter von der Solarpumpe
    durchgehend KONTINUIERLICH von den Kollektoren
    abgeholt und in den (Puffer-)Speicher geschoben.
    Also KEIN Eimerprinzip mehr! – Alles Klar?
    Also im Gegensatz zur standartmäßig von Pradigma eingestellten SW!!
    Die SW, die ich erhalten habe, ist normalerweise nur für den spanischen Markt gedacht.
    Ich habe anhand der nun durchschnittlich deutlich
    höheren Temperaturen in meinen Pufferspeicher
    rückgeschlossen, das sich bei meiner Anlage der Wirkungsgrad nur durch die andere (neue) Betriebsweise der SW DEUTLICH verbessert hat!
    Wer`s nicht glaubt, soll bei mir mal an meiner Solarthermieanlage vorbeischauen…

    Auch gibt es deshalb keine größeren Temperaturschwankungen in den Kollektoren mehr und auch die Probleme mit der ” Knallerei” derselben erledigen sich i. d. R. so nebenbei..
    nicht wahr, Michael?

    Wie gesagt: Für die jetzige Übergangszeit ist die SW noch verbesserungswürdig. –Berge versetzen geht einfacher!
    Grüße aus der jetzt “dunklen” Pfalz
    Hans- Joachim Prang

  126. H.-J. Prang |

    Hallo liebe und nun wirklich geduldige Leser
    und der Rest der Paradigma- Fans.
    Wer tut sich das an, in diesem Blog über
    125 mal den Senf hier zu lesen?

    Melde mich dennoch nochmal zum Thema, weil ich merke,
    dass der technisch nicht so vorbelastete Anwender und durchschnittliche Besitzer einer Solarthermieanlage in diesem Blog so seine Schwierigkeiten hat, mich zu verstehen….Hm…
    ich versuche es deshalb hier mal noch einfacher zu beschreiben:

    Ich habe , wie jeder andere Kunde anfangs die Standard-
    Software zusammen mit dem Kauf der Solartherminanlage (in 2008) erhalten.
    Also die SW mit ” Eimerbetrieb” !

    Ich habe sehr schnell gemerkt, dass dieser
    Eimerbetrieb besonders in der Übergangszeit und in den Wintermonaten sehr träge reagierte und dabei die vorhandenen Sonnen(schein)stunden nur
    sehr schlecht ausnutzte! Sodass ich neben der
    auch bei mir aufgetreten Kollektorkallerei
    anfing, mir gedanken über diese SW- Betriebsweise zu machen…
    Wie gesagt erhielt ich ( Gottseidank ) eine andere SW ( Das mag den meisten Lesern hier etwas spanisch vorkommen! .. ;-) ..),
    eine für den spanischen Markt gedachte SW,
    da dort andere Vorschriften für die Solarthermie
    gesetzlich vorgegeben sind.

    Wie schon merfach beschrieben, konnte ich diese SW
    so “manipulieren”, auch aufgrund der nun vorhanden Regelbarkeit der Pumpe, dass ich die Anlage von “Eimerbetrieb ” auf– ich drücke es jetzl mal anders aus–
    auf ” Durchlauferhitzerbetrieb” umgestellt habe…
    ( Natürlich nicht im Sinne von Paradigma)
    Vieleicht ist das jetzt irgendwie verständlicher ausgedrückt…

    Grüße aus der sonnigen Pfalz
    Hans- Joachim Prang

  127. Matti |

    Hallo H.-J. Prang Hallo @all

    Zunächst einmal vielen Dank für diese Informationen.
    Ich habe selten so interessant die Berichte einzelener Paradigma User durchgelesen.
    Nun aber mal zu meiner Vorstellung.

    Wir betreiben ebenfalls ein Paradigma Anlage 2xCPC 21 Star Azzuro Anlage, mit einem 630Liter Expresso Speicher(mehr war nicht möglich)
    Dazu eine Wolf Ölheizung COB-20 zusätzlich einen Holzbeistellkessel von ETA BK 23.

    Nun gehöre ich auch zu der Sorte Mensch, die sich nicht gerne von der Anlage bedienen lassen will, sondern die Anlage selbst bedienen will.
    Im übrigen finde ich auch die Preise schon recht heftig, um sich später nicht darum kümmern zu wollen.

    Nun möchte ich doch mal meine Fragen stellen.

    Welche Möglichkeit habe ich mit der alten SW, früher Wärme vom Dach zu bekommen. Eigentlich wird ja erst ab 90Grad gefördert?

    Welche Grundlegende Unterschiede gibt es bei der neueren Software Generation(später als 10.2009), und der Software die H.-J. Prang installiert hat)?
    Die ja eigentlich nur für den Spanischen Markt bestimmt war??

    Vielen Dank im voraus

  128. E.Zimmermann |

    Hallo Herr Prang. wohne im Raum Landau und hätte Sie gerne kontaktiert. Ein Rückruf auf die Nummer 0178 488 4269 wäre nett.
    Vielen Dank!
    E. Zimmermann

  129. FRitz |

    Hallo, gehe auch mit ner paradigma um – scheint aber ein Problemkind zu sein – man muss offenbar viel dran rum tüfteln und compuetern (Software), bis sie zufrieden stelelnd läuft.

    Meine Situation: Haus von 1972, teilweise gedämmt, Wohnfläche 160 qm, Ölverbrauch 2.000 liter.

    Kessel von Buderus Loganatherm 160 l Speicher.

    Eigentlich habe ich keinen Platz für einen zusätzlichen Speicher im Heizraum, deshalb sollte alles – Warmwasser und Heizungsunterstützung, welch letzteres mir sehr wichtig ist – über den vorhandenen 160 l Speicher im Heizsystem laufen.

    Ist das sinnvoll machbar – ich müsste alles einen guten handwerker machen lassen – und was würde mich das wohl kosten !?

  130. H.-J. Prang |

    Hallo Matti,
    habe Dir die Fragen schon im HaustechnikDialog-Forum beantwortet.

    Nett, wenn Du Deine Erfahrungen auch hier mal kommentieren würdest…..

    Grüße aus der z. Zt. trüben Pfalz
    H.- J. Prang

  131. H.-J. Prang |

    Hallo Fritz,
    hast Du schon `ne Paradima ?
    Wieviele Kollektoren CPC… Bruttofläche?
    Angaben ohne Gewähr, genaueres muss Dein Handwergsbetrieb vorschlagen. Übernehme also keine Haftung! :-) ))
    Für Deine Hausgröße schätze mal mindestens 2 Kollektoren CPC 21
    dazu ist schon mind. ein 800L Speicher notwendig, wenn Heizungsunterstützung dazu-
    Frau, Kinder, Oma, Opa im Haus usw. bitte noch für WW berücksichtigen.
    So, mal grob gepeilt….
    Zur SW habe ich ja schon genügend geschrieben..
    :-)
    Grüße aus der Pfalz
    H.- J. Prang

  132. H.-J. Prang |

    Hm…
    Friz,
    Auch grob geschätzt, 10.000 Euronen würde ich
    mindestens bereit legen…. Anlage mit Montage.
    Lass Dich überraschen.
    Unbedingt Kostenvoranschäge reinholen.
    Gruß
    H.- J.

  133. H.-J. Prang |

    Entschuldigung Fritz, werde beim Tippen etwas nachlässig.(Einfingersuchsystem )

    Hallo E. Zimmermann aus Landau,
    habe ich ganz vergessen:
    kannst Du mir Deine E- Mail Adresse hier
    hinterlegen? Werde mich dann per Mail melden.
    Nett, wenn ich schon mal wüsste worum es geht.
    Guter Rat ist teuer,
    Ne Handynummer auch….. :-) )
    Grüße nach Landau in der Pfalz
    H.- J. Prang

  134. Michael |

    Hallo Fritz,
    hallo @ all paradigma fans

    habe ungefähr die gleichen haussystemvoraussetzungen wie du fritz, verfeure allerdings das teure gas vom iwan oder soll ich besser sagen von unserem ex-kanzler……
    ich habe jetzt im zweiten jahr einen röhrenkollektor laufen und auch direkt in die heizung eingetüttelt, also ohne zwischenspeicher.
    nach langen versuchen läuft die anlage jetzt endlich im spitzenbetrieb, habe immer wieder genörgelt und um nachbesserung gebeten, (da muß ich hj prang hier mal wiederein großes lob für seinen sachverstand ausssprechen)
    letztes jahr hat die anlage nur geknallt weil der kollektor in dampfbetrieb überging was er gar nicht sollte. dank der umstellung der software weg vom eimerbetrieb “ernte ich viel mehr kw” als letztes jahr, mal sehen was die abrechnung anfang dezember so bringt. (im blog weiter oben bereits mehrmals beschrieben und problematisiert)
    nachdem das teil nun zur zufriedenheit still vor sich hinläuft will ich mir nächstes jahr noch einen 2ten kollektor aufs dach installieren lassen eventuell auch noch einen zwischenspeicher in die anlage einbinden.

  135. Nina |

    Hallo,
    bin zufällig auf diese Seite gekommen und habe eine Frage an Euch.
    Unser Installateur rät uns (vierköpfige Familie) zu dem Paket Aqua Allstar CPC 40 zur reinen Trinkwassererwärmung.
    Kann ich nun davon ausgehen, daß die neuste Software drauf ist und die Knallerei bei mir kein Thema sein wird..oder muß ich das sowieso dann einstellen, weil von Werk ab immer Eimerprinzip vorhanden ist. Ich habe nicht alle Beiträge bei Euch im Detail gelesen, – deshalb vorarb sorry für ggf. Wiederholungsantwort. Hat jemand noch einen Tpp, worauf ich achten sollte, wenn die Anlage installiert wird ?
    Danke und Gruß
    aus Frankfurt

  136. H.-J. Prang |

    Hey Michael,
    danke, übertreibe mal
    nicht so.. :-) ))))

    Wenn es mit dem Umbau Deiner Anlage soweit ist,
    kannste Dich vorher mal bei mir melden.

    Ist doch schön, wenn am heutigen Sonntag jemand
    wie wild freiwillig für Dich schafft und Geld für Dich reinschaufelt! Und das kontinuierlich, solange die Sonne scheint.. ;-)

    Grüße mir den Exkanzler, ist doch ein netter Kerl!
    Und lass dem armen Kerl seine Kröten…
    Ansonsten viele Grüße aus der z. Zt. sonnigen Pfalz
    Hans- Joachim Prang

  137. Michael |

    guten Abend Sonnenanbeters,
    hallo Hans-Joachim,

    jepp ich werd mich vorher bei Dir melden wenn es mit dem Ausbau weitergeht werd ich mal in die schöne Pfalz fahren.

    Hallo Nina,
    das mit der Software ist so ein Problem vermutlich bekommst du die Eimer Software, du mußt einfach drauf bestehen die neueste Software zu erhalten und dran umtüfteln macht man am besten selbst wenn der Heizungsbauer nicht so mitspielt.
    Bei mir ist die Anlage auch direkt in die Heizung eingetüttelt,also ohne Zwischenspeicher etc. und schaltet um von Trinkwassererwärmung auf Heizungsunterstützung, bzw. ich stell das in der Software ein.
    Wohne im Odenwald, kannst gerne mal vorbeischneien oder wird die Anlage noch in diesem Winter installiert.
    Gruß Mischa

  138. H.-J. Prang |

    Hallo Michael, Nina
    und alle anderen Leser,

    so`ne Anlage ist halt nicht billig, siehe Stefan`s
    Leitspruch oben.

    1) Man hole zwei bis drei detailierte Angebote
    ein…
    2) Hat der Heizungsbauer gute Referenzen?
    (Bekannte? Schon gute Erfahrungen gemacht?)
    3) Solaranl. mit oder ohne Heizungsunterstüzung?
    Nur Warmwasser, und späterer Ausbau mit Heizugs
    unterstützung?
    4) Wenn Angebot( e ) vorliegen ggf. hier mal
    diskutieren- muss aber nicht sein..
    :-) )
    Kommentare dazu lesen, liegt nicht jedem.
    Natürlich muss man eine Kostenobergrenze festschreiben, auch gegenüber dem Heizungbauer
    –> Ich hab mir ein Festpreisangebot geben lassen. Sonst ist Ärger programmiert..
    Mein Senf mit..
    Grüße aus der trüben Pfalz
    H.- J. Prang

  139. Kurt |

    Tach zusammen,

    meine Paradigma Anlage Bj 2010 läuft ja auch nach dem Eimerprinzip, aber sie holt auch bei schon 75 Grad Kollektortemperatur und kühlem Speicher Wasser runter. Nur momentan liegt Schnee drauf, da werdens nicht mehr als 50° (seufz). Schöne Sonne und doch kein Ertrag! Wie krieg ich den Schnee runter? Mit dem Wasserschlauch abspritzen? Müsste eigentlich gehen, gibt zwar Eis, aber das dürfte nichts schaden ;-)

  140. H.-J. Prang |

    Hallo Kurt,
    mit dem Schnee ist das so`ne Sache.
    ( Trinkwasserverschwendung beim Abspritzen!)
    Ich habe auf meinem 36° -Hausdach die Kollektoren zusätzlich bis
    auf 60° aufgeständert ( Also nicht, wie üblich, auf das Dach gelegt)
    Dadurch auch auf den Wintersonnenstand optimiert ausgerichtet.
    Das hat außerdem den Vorteil, das der Schnee vom Vortag am folgenden Sonnentag im oberen Drittel, bis zur Hälfte vom Kollektor abrutscht… :-)

    Ich kann dann KONTINUIERLICH von 10Uhr 30 bis ca. 15Uhr 30
    50° bis 60° C warmes Wasser zur Heizungsunterstützung pumpengeregelt aus den Kollektoren abholen..
    Meine Pumpe springt nicht erst bei TWA =75°C an.

    Was hast Du mit Deiner neuen Anlage für eine SW erhalten?
    SW 2.20 ? Möglicherweise lässt die sich umstellen?

    Mit freundlichen Grüßen au der Pfalz
    H.- J. Prang

  141. Kurt |

    Hallo H.-J. Prang

    ja die SW 2.20 ist drauf. Nunja als Trinkwasserverschwendung würde ich die paar Literchen nicht nennen. Mehr als eine Badewannenfüllung wirds wohl nicht sein. Werd’s aber mal ausprobieren. Natürlich macht das nur Sinn, wenn man weiß, dass die Wetterlage dazu passt ( stabile Hochdrucklage ohne Nebel ). Im Gegenteil, wenn ich dadurch etliche KW raushole, tu ich der Umwelt eher was Gutes, finde ich. Vor ein paar Tagen ist die Solarpumpe schon bei 70 Grad angesprungen, hat solze 1kw gebracht ;-) . Dauerbetrieb, Temperaturgesteuert wäre mir aber auch lieber. Werde meinen Installateur bei der nächsten Wartung darauf ansprechen. Aber der wird sich nur am Kopf kratzen, denke ich….

    Grüße
    Kurt

  142. H.-J. Prang |

    Hallo Kurt,
    bis ich `ne Badewanne leergesoffen habe,
    braucht`s halt ein Weilchen… ;-) )

    .. und am Kopf kratzen zum Umstellen der SW auf geregelten Pumpenbetrieb
    braucht man sich auch nicht lange. Das wird Dir der Michael hier im Blog bestätigen können.

    Kann da Unterstützung geben, wenn gewünscht. Auch per E-Mail möglich.
    Musst Deine Adresse halt mal hier reinstellen. Ich melde mich dann …
    Natürlich können wir das Umstellen auch hier nochmal im Blog durchziehen.

    Grüße aus der nasskalten Pfalz
    H.- J. Prang

  143. Kurt |

    Hallo,

    Trinkwasser ist nicht nur zum trinken da, es heißt ja nur so ;-) .. Danke für Deine Unterstützung. Ich sprech mal den Heizi drauf an, aber wenn der sich weigert, was kann man tun? Solange die Garantie läuft werde ich da nichts eigenmächtig ändern.
    Momentan ist der Schnee weg und die heimliche Winter-Sonnenstube Deutschlands zeigt wieder was sie drauf hat..

    Grüße
    Kurt

  144. H.-J. Prang |

    Hallo Kurt,
    viel Glück mit Deinem Heizi.
    Tipp: Wenn der keine Ahnung hat, dann bestehe darauf, dass der zuständige Gebietstechniker von Paradigma mal vorbeischaut und umstellt!
    ( Wie gesagt, die Anlage war teuer genug. Siehe Stefans Leitspruch hier!)
    Ich sage immer, ich habe eine Anlage in der Preisklasse eines Mercedes gekauft und erwarte,
    dass das Ding auch wie ein Mercedes fährt und nicht wie ein Trabbi!! ;–))))

    Na ja gebe zu, klingt nach einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen.. ;-) )

    Grüße aus der trüben Pfalz
    H.- J. Prang

  145. Kurt |

    ..Guter Spruch, den werd ich mir merken!!

    Grüße
    Kurt

  146. Michael |

    Hallo Kurt,
    Hallo H-J,
    mach dir mal keinen Kopf wegen der Garantie, die Software ist eigentlich, sorry wenn ich es ausdrück, Idiotensicher. Da kann nix kaputt gehen, mehr wie Stillstehen kann die Anlage nicht.
    Ich habe das bestgehüteste Geheimnis der Heizis, nämlich den Eingangscode des Handwerkermenüs allein geknackt. Bei meiner Software ist es Code 21 der ins Menü führt. Du hast maximal 99 Versuche in der Zahlenreihe 1-99. Das ist in ein paar Minuten erledigt.
    Ich frage mich eh warum man bei Paradigma und den Heizis nicht bemüht ist den bestmöglichen Ertrag aus der Anlage in kw herauszuholen.

    Also Mut zur Lücke, das Gefasel mit Garantie würde ich so von dem Heizi nicht stehen lassen.

    Bin gerne bereit bei der Umstellung behilflich zu sein, hier wie auch über Mail.

    Gruß aus dem sonnigen Odenwald, der Kollektor wird endlich wieder mal durchgeheizt. bis eben 12:46 Tagesgewinn von 4 kw
    Mischa

  147. Michael |

    hallo Paradigmagemeinde,
    halle H-J,
    ich wünsche Euch allen hier ein angenehmes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr 2011. Hoffe das man sich wieder zur warmen energiereichen Jahreszeit hier wieder im Blog sieht.
    Weihnachtliche Grüße aus dem jetzt tief verschneiten Odenwald.
    Mischa

  148. H.-J. Prang |

    Hallo Paradigma- Fans,
    hallo Michael,
    danke für die guten Wünsche zu Weihnachten
    und zum Jahreswechsel.
    Ich schließe mich dem an und wünsche vor allem Gesundheit für das Neue Jahr!
    ( Bin halt schon ein älteres Semester! ;-) )

    Grüße aus der “abtauenden” Pfalz.
    (Wo bleibt die Sonne?)
    Nix mit Ernten!
    Wozu habe ich die teuere Anlage?

    PS. : Die Aufständerung der Kollektoren auf 60°
    bringt auch bei Schnee Vorteile. Er rutscht wenigstens im oberen Drittel ab und legt die
    Röhren frei für die nächste Energieernte. Wenn denn die Sonne kommt?

  149. Günther |

    Hallo Paradigma Gemeinde,

    habe einen defekten DITO 600.
    Wo bekomme ich Ersatz.
    Paradigma kann mir nicht helfen
    Günther

  150. H.-J. Prang |

    Hallo Günther,
    das ist doch ein Paradigma- Kombispeicher?
    Wieso können die nicht helfen?
    Bestell mal den zuständigen Paradigma- Gebietstechniker!
    Habe rausgegoogelt:
    [PDF] Ersatzteil-Preisliste 2010/2011Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat
    DITO 400 T (07-6711), DITO 600 T (07-6701) von 04/98 bis 03/02. Pos. Bestell-Nr. Bezeichnung. Preis in EUR. Preisgruppe. 1 07-6609 …
    http://www.paradigma.de/mediadb/8835455/…/Ersatzteilpreisliste_PL-2112_V1. pdf

    Ist das Ding veraltet? (von 04/98 bis 03/02)

    Oder geh ins Haustechnik- Forum und versuche auch dort Dein Glück…
    Grüße aus der Pfalz
    H.- J. Prang

  151. H.-J. Prang |

    Nachtrag: Ersatzteile sollten i. d. R. mindestens 10 Jahre lieferbar sein…

  152. Michael |

    Hallo H-J Prang,

    ich habe Andreas eben angemailt damit er seine Pumpenleistung reduzieren kann und er mehr Wärm im Sommer ernten kann.

    Ist ja momentan mal mau mit der Sonneneinstrahlung, ob die von Paradigma abgestellt wurde, weil wir hier nur rummeckern? grins.

    Naja der nächste Sommer kommt 100 Pro

    Gruß aus dem Odenwald
    Mischa

  153. H.-J. Prang |

    Hallo Michael,
    vielen Dank für Deine Hilfe für den Andreas,
    vor allem mit dem Hinweis auf den Handwerkercode “21″ .
    Der Andreas hat seine Paradigma- Anlage jetzt auch erfolgreich auf
    ” Durchlauferhitzerberieb” ( Pumpenregelbetrieb über Strompulsung) umstellen können!
    Jetzt warten wir alle mal auf die Sonne…..
    Mal sehen wie die Anlage jetzt auch unter schwierigen Wetterbedingungen ( Hochnebel / Wechselbewölkung usw.) im Vergleich zum früheren
    ” Eimerbetrieb” laufen wird…
    Der Andreas wird sich ggf. melden und berichten.
    Grüße aus der trüben Pfalz
    Hans- Joachim

  154. Energizer |

    Hallo, ich gehe auch mit paradigma um – aber: ich werde die Anlage so aufs Dach setzen, dass ich problemlos von meinem Dachgarten aus den Schnee runterfegen kann – und die Anlage auch problemlos “reinigen”.

    Allerdings will ich noch warten, bis Paradigma die angekündigten Super Kollektoren rausbringt, in 2012.

    E.

  155. Dieter Lux |

    Hallo zusammen,
    leider habe ich noch keine Antwort ersehen können, darum nochmal:

    wir haben seit Anfang Oktober ’10 das Paradigma AquaPaket CPC Star azzuro (9,8m2) mit einem Aqua Expresso 630 auf dem Dach bzw. im Keller. Alles klappt bisher reibungslos. Allerdings möchte ich mehr solare Heizungsunterstützung, der Ölbrenner springt noch zu oft an. Wir brauchen nur morgens und abends warmes Wasser, also könnte doch im Rest des Tages die Sonne zur grundsätzlichen Heizungsunterstützung genützt werden. Wie lauten dafür die Einstelldaten? Die von Paradigma gelieferten Standard-Daten bringen noch zu wenig.

    Ich habe die neue SW, kenne auch den HW-Code – wie soll ich nun die SW umprogrammieren. Darf das hier nicht veröffentlicht werden?

    Dieter

  156. H.-J. Prang |

    Hallo Dieter,
    ich habe eine andere Anlagenkonfiguration mit
    1000L Pufferspeicher.
    Kann Dir also da also nicht direkt helfen.
    Wenn Du die SW 2.20 hast, lässt sich die Software von Eimer- Betrieb auf Pumpenregelbetrieb umstellen.
    Und natürlich auch wieder zurück auf Eimerbetrieb.
    Lies bitte dazu meine Beiträge im Haustechnik- Dialog -Forum unter :
    http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/124944/Einstellungen-fuer-Paradigma-Solaranlage-im-Herbst-Winter
    Dort ist die Umstellung in den letzten Beiträgen nochmal beschrieben.- Wenn Du umstellen willst.
    Mit Grüßen aus der Pfalz
    H.- J. Prang
    PS. kannst Dich Dort auch mit weiteren Fragen melden.

  157. Frank Lohmann |

    Hallo Paradigma Leidensgenossen,
    hier der aktuelle Stand zu meinen Proplemen mit Paradigma, über die ich ja schon im letzten Sommer berichtet habe. Nach wiederholter detaillierter schriftlicher Darstellung der Problematik und der sich daraus ergebenden Fragen hat mir Paradigma mitgeteilt, dass die Probleme nur dann gelöst und die Fragen beantwortet werden können, wenn zuvor ein Kundendienst-Auftrag erteilt würde. Diesen habe ich schließlich am 19.Oktober 2010 erteilt. Am 2.November 2010 erschienen gleich 2 Kundendiensttechniker von Paradigma, um folgendes zu tun:
    1. Nachdenkliches Betrachten der Anlage.
    2. Anschluss eines Laptops zum Auslesen.
    3. Festzustellen, dass die im Frühsommer von der Heizungswartungsfirma empfohlene und installierte Hocheffizienzpumpe WILO Stratos Pico 1-4 im Solarkreislauf fehl am Platze sei und mit der Paradigma Steuerung nicht kompatibel ist und daher gegen die zuvor installierte Grundfos Solar 25-60 ausgetauscht werden müsse.
    4. Festzustellen – durch Aufsicht -, dass die oberhalb der Pumpe eingebaute Rückschlagklappe defekt sei und ausgetauscht werden müsse.
    5. Ein Prüfmodul in die Steuerung einzusetzen mit dem Bemerken, dass die aufgetretenen Probleme erst näher analysiert und behoben werden können, wenn die zu 3. und 4. genannten Teile ausgetauscht sind.
    Dafür habe ich dann eine Rechnung über € 145,78 erhalten.
    Die angesprochenen Teile wurden im Dezember 2010 ausgetauscht und Paradigma entsprechend informiert.
    Bleibt festzustellen, dass
    1. die angeblich defekte Rückschlagklappe sich nach dem Ausbau und Austausch als völlig funktionsfähig und in Ordnung erwiesen hat,
    2.ich seither nichts mehr von Paradigma gehört oder gesehen habe außer einer Mahnung zur Zahlung der Rechnung,
    3. die aufgetretenen Probleme und die damit verbundenen Fragen weder gelöst noch beantwortet sind.
    Soviel zum kundenorientierten Handeln von Paradigma.

    Ich hoffe, dass sich doch noch etwas tut, was meine Meinung, wenn auch nur geringfügig, positiv beeinflussen kann.

    Grüße aus dem Norden
    Frank Lohmann

  158. H.-J. Prang |

    Hallo Frank,
    was soll man dazu sagen?
    Du solltest den Kundendienst ( auch über Internet
    gibt es eine Hotline ) nochmal auffordern,
    jetzt endlich ihr versprochenes Prüfmodul an Deine
    Steuerung zur Aufzeichnung der Daten zu klemmen.
    Übrigens habe ich auch noch so ein Modul an meinem Systa – Regler hängen. Es speichert über einen Zeitraum alle relevanten Daten, welche dann runtergeladen und zur Analyse Deiner Probleme
    dienen sollte…
    Die Ursachenanalyse also bis jetzt noch nicht stattgefunden hat.
    Bleib dran und ggf. wende Dich schriftlich an den Leiter Servicecenter, Herrn Gerse,
    in Karlsbad.

    Erwähne mal das Forum
    vielleicht nutzt das was…
    ;- )))))
    Mit freundlichen Grüßen
    Hans- Joachim

  159. Karl Scheidegger |

    Guten Tag all ihr Paradigmatiker,
    Seit einem Jahr lese ich all euren Senf. Dazwischen habe ich durchaus auch Wurst und Speck gefunden. Wir Planen eine Anlage (27 m2 Apertur ).
    Was mich interessiert ist die Bemerkung von Energizer am 11.2. über einen Super Kollektor. Über Google konnte ich nichts finden.
    Freue mich auf Rückmeldungen.
    Grüsse,
    Kari

  160. Christiane Günther |

    Liebe (hoffentlich) Besserwisser,

    Bin sehr glücklich, diese Seite gefunden zu haben.
    wir betreiben seit Okt. 2008 Einen Peletti II bis 31 KW und haben seit Mai 2009 zur Heizungsuntestützung 2xF45 azzuro á 4,9 m² auf dem Dach, Speicher Optima 800. Haben z. T. unglaubliches erlebt, so mahnte ich immer wieder ungenügende Solarerträge beim Installateur an und erst nach fast einem 1/2 Jahr und im Winter eingefrorener Kollektoren stellte der Paradigma-Techniker fest, dass Vor- und Rücklauf an den Solarmodulen falsch installiert waren.
    Da wir in einem denkamlgeschützten Haus wohnen, durften wir die Kollektoren nur auf einem Nebengebäude installieren, was einen sehr langen Leitungsweg (Ca 17m bis ins Haus, 23m bis zum Speicher) bedingt. Wir wohnen mit mehreren Parteien auf insgesamt fast 510m² WF.
    Warmwassermangel hatten wir noch nie, allerdings heizt die Pellet-Anlage bis auf 1 oder 2 Wochen im Jahr auch immer irgendwann dazu. Mit anderen Worten: Heizungsunterstützung im Sinne von Wohnfläche heizen ist eine Illusion .ist mir inzwischen auch klar, dass das bei unserer Wohnfläche:Kollektorfläche wohl kaum funktionieren kann. Sind eben einem guten Verkäufer aufgesessen. Jetzt müssen wir eben das beste aus der Situation machen. Nach wie vor für mich unbefriedigende Solarerträge (vergleiche unsere Werte mit denen einer Freundin im Nachbarort, auf m² Kollektor berechnet, haben wir ca 50% weniger Leistung, das kann doch nicht NUR an der langen Leitung liegen?).
    Würde jetzt gern die Umstellung auf die neue Software probieren (habe noch Version 2.18), bin aber etwas ängstlich wegen langer Leitung und Frostschutz (1x war schon alles eingefroren wg. falsch installiertem Vor- und Rücklauf, s.o.)
    Weitere Anlagendaten kann ich jederzeit bereitstellen.

  161. Christiane Günther |

    P.s.; Natürlich Grüße an alle !!!
    C. Günther

  162. Michael |

    @ Christiane.
    @ Karl,

    Hallo Christiane was sind des das für [... v.d.R. entfernt] die Vor- und Rücklauf vertauschen ? Seit die Anlage auf der neuen Software läuft bin ich relativ zufrieden. Das durch den Handwerker bzw. durch Paradigma eingestellte Software Menü hatte ich auch bedeutend weniger “Heizleistung” als im Moment.

    Warum man Paradigma erst hundertmal energisch auf die Füße treten muß damit die in die Gänge kommen entzieht sich meiner Kenntnis. Man sollte doch in der heutigen Wirtschaftslage um etwas Kundenfreundlichkeit bemüht sein.

    Vielleicht kannst du das Handwerkermenü in deiner genannten Software auch knacken. Keine Angst es kann nix passieren, ist wie ein PC allgemein nur ein kleines blödes Plastikkästchen. Mut zur Lücke.

    @ Karl,
    von einem Super Mega intergalaktischen Kollektor habe ich auch noch nix gehört, weiß auch nicht was da anders sein soll als an dem bisherigen Thermoskannenprinzip?

    In diesem Sinne auch einen Gruß an die Sonnenanbetergemeinde hier im Blog.
    Gruß Micha

  163. Frank Lohmann |

    Hallo Leidensgenossen und Leidensgenossin Christiane,
    es gibt sicherlich regionale Unterschiede beim Sachverstand und Service der Paradigma Kooperationspartner. Eins bleibt nach meinen Erfahrungen jedoch festzustellen: Der Hersteller Paradigma, der letztendlich für die Qualität seiner Anlagen verantwortlich und zuständig ist, sitzt in Servicefragen auf einem ziemlich hohen Ross. Bis sich dort etwas bewegt oder merkbarer Einfluss auf die Kooperationspartner genommen wird, muss man Geduld, Nerven und Ausdauer haben und vor allen Dingen beständig nachfassen. Wenn ich mich in meinem Geschäft wie Paradigma verhalten würde, wäre ich schon längst pleite. Ich kann nur empfehlen “sich an Hans zu wenden, statt über Hänschen zu versuchen, ein Ergebnis zu erzielen”. Vielleicht werden die Herren auf der Entscheidungsebene mal wach, wenn sie mit der Unzufriedenheit der Endkunden konfrontiert werden. Da hilft es auch schon mal, sich an den Unternehmensinhaber, Herrn Ritter, zu wenden. Viel Erfolg!!
    Frank Lohmann

  164. H.-J. Prang |

    Hallo (Paradigma-)Leidensgenossen,
    will grundsätzlich zum Paradigmaservice- Problem
    mal feststellen:

    Natürlich ist es nicht schlecht, sich an
    den Herrn Schoko- Ritter zu wenden, auch wenn er
    “nur” der Hauptaktionär und Eigner (neben anderen Firmen) von Paradigma ist und sich sicherlich nicht mit den Teilproblemen der Kunden von Paradigma befassen kann und wird.
    Auch der Herr Taafel von der Paradigma GF-Leitung
    hat wenig Zeit, noch Neigung, sich mit
    einzelnen Kunden ( Die viel Geld, Zeit und Idealismus für Ihre Anlage investiert haben, zu befassen. Ich selbst hatte im persöhnlichen Gespräch mit den Damen und Herren der GF von Paradigma den Eindruck, man wird als EINZELNER
    ” Meckerer” und ” Besserwisser” mal kurz zur Kenntnis genommen und anschließend nicht weiter beachtet wird.
    Auf weitere Schreiben wird schlicht und einfach nicht reagiert…. man sitzt das gegenüber dem
    kleinen Kunden aus…soll er doch mit `nem Anwalt kommen.
    ( Falls er nach der teueren Anlagenanschaffung
    noch genügend Geld für Anwälte hat …)
    Daher sind Internet- Öffentlichkeit, Foren, Blogs
    usw. keine schlechte Alternative, den Herren
    auf diesem Wege mal “Dampf” zu machen…

    Und Sie öffentlich mal an den “Pranger” zu stellen.
    :-) ))
    “Hänschen” Prang … aus der Pfalz

    Hallo Christiane, soll Deine Anlage
    ein Mehrfamilienhaus unterstützen??? ( 512 m2)
    Leitungslänge vom Speicher 40m zum Kollektor ?
    Wer hat Dich beraten?

  165. Josef |

    Hallo Energizer, (beitrag vom 11.Februar 2011)

    ich möchte demnächst auch eine paradigma-anlage in meinem haus haben.
    Du schreibst was von: “…. bis Paradigma die angekündigten Super Kollektoren rausbringt, in 2012″

    Wo gibts da mehr Informationen dazu? Was sollen das für spzial-Dinger sein? Im Netz finde ich absolut nichts darüber………. ;-(

    Kannst Du mich bitte nicht dumm sterben lassen?

    Viele Grüße

    josef

  166. H.-J. Prang |

    Hallo Josef,
    …ich habe den Verdacht, hier handelt es sich mal wieder um einen ” Werbegag”.
    Ich habe auch nichts in dieser Richtung gefunden!

    Na dann…. sterben wir alle halt jetzt dumm …! ;-)
    Grüße aus der sonnigen Pfalz
    H.- J. Prang

  167. Entäuschtermann |

    Ich habe seit 2 Jahren 2 Paradigma-Röhrenkollektoren auf dem Dach, weil ich Öl sparen wollte. Ja, aber seitdem verbrauche ich 200 Liter mehr. Die Dinger funtionieren im Winter umgekehrt als Dachheizung zumal bei Schnee eh nix an Energie zu gewinnen ist.
    Ich sage nur Finger weg von solch einem Unfug. Ich werde die Anlage im Winter zumindest auf dem Dach entwässern um den Schaden zu minimieren

    Entäuschter

  168. H.-J. Prang |

    Tja,Entäuschtermann,
    der inkompetente Heizungsbauer
    kann natürlich auch die Ursache für Deine Probleme sein…
    Solltest hier nicht nur meckern, sondern Dich mal dezidierter zu den Problemchen und Aufbau
    Deiner Anlage äußern… und evtl. mal einen Paradigma- Gebietstechniker anfordern…
    (Die Anlage war ja nicht billig)
    :-)

    “Vielleicht wirste dann geholfen…”
    Grüße aus der Pfalz
    H.- J. Prang

  169. Michael |

    hi Enttäuschter,
    das liegt einzigst und allein an deinem unfähigen Heizungsmenschen. Seit ich den Ratschlägen von HJ Prang gefolgt bin läuft die Anlage und ich habe diesen Winter ordentlich Schnee auf den Röhren liegen gehabt. Also das sagt mir als Laie da geht keine Wärme raus, denn wo Schnee liegt ist es saukalt !!
    Gruß aus Südhessen
    Michael

  170. Dieter |

    Hallo
    habe eine Ölzentralheizung 21 KW leistung bei ca 150-170 Qm Wohnfläche.Brauche ca 3000 Liter Heizöl im Jahr.
    spiele mit dem Gedanken eine Paradigma Solaranlage aber nur Warmwasseraufbereitung zu Instalieren. Zusätzlich möchte ich für die Heizungsunterstützung der Ölzentralheizung einen Wassergeführten Holzkaminofen instalieren. Ich verspreche mir so die Heizölkosten wenn alles zusammen abgestimmt ist mindestens zu halbieren.
    Ist das ein Sinnvoller Gedanke, oder ist das nur Senf

    Gruß Dieter alias Kneggel

  171. Rose |

    Liebe Paradigmagemeinde,
    meine Heizung muss im Extremfall 240m² Wohnfläche beheizen und für 3-9 Personen Warmwasser liefern (dabei schon ggf 3 Badewannen gleichzeitig). Das Haus , Baujahr 1967 ist nicht so besonders isoliert und wichtige Räume liegen nach Norden, sodass ich mir sowohl im Sommer und der Übergangszeit, als auch im Winter eine solare Heizungsunterstützung wünschen würde.
    Man bot mir folgendes für knapp 20000 Euro an:
    Gas-Brennwertkessel: Modula NT, 20 kW
    Heizungspumpe: WILO Stratos PICO 25/1-4 230V 1
    Solaranlage: AQUA – PAKET 2xCPC 21;Expresso 630, AD, 2 x Vakuum-Röhrenkollektor
    CPC 21 Star azzurro, 7,82 m2
    Was haltet Ihr davon?
    Sind die Dimensionen richtig?
    Mit welchen Problemen ist zu rechnen?
    Woran erkenne ich die mitgelieferte Software?
    Aus welche Einstellungen ist ggf. zu achten?
    Ist der Preis überhaupt angemessen?
    Schönen Gruß
    Rose

  172. H.-J. Prang |

    Hallo Dieter,
    Deine Angaben sind ein wenig dürftig, um
    dazu Senf abzugeben.
    (Wie alt ist Dein Haus, Art und alter der Heizung, Dämmung,
    Anzahl der Hausbewohner/ Nutzerverhalten für WW,
    Heizung,
    …usw. bis hin zur gescheiten Dachausrichtung und ausreichend Platz für die Solarkollektoren…
    Dazu ist Platzbedarf für einen ensprechend großen Pufferspeicher im Keller( ?) zu ermitteln.
    Geh erst mal zu einem guten HB mit Erfahrung bei der Montage und Dimensionierung von Paradigmaanlagen ( Wenn es denn Paradigma sein muss) und lass Dich erst mal beraten.
    Notfalls zwei bis drei Angebote einholen. Hier im Forum gibt es keinen, der da aus der Ferne einen
    kompetenten Rat erteilen, sprich Senf dazu geben könnte!
    Grüße aus der Pfalz
    H.-J. Prang
    Ps: Habe den Ölverbrauch meines freistehenden
    Einfamilienhauses (früher ebenfalls jährlich ca. 3000L Öl) auch OHNE zusätzlichen Holzkaminofen in diesem Winter um ca. 50% senken können…

  173. H.-J. Prang |

    Hallo Rose (?)
    ( Nun ja, Muttertag war ja gestern :-) ) )
    Hm, zum Preis ist anzumerken:
    Paradigmaanlagen sind nun mal ” schweineteuer “!
    Deshalb ist alles auch gründlich zu überdenken.
    Wie beim Dieter schon angemerkt: Guten HB aussuchen,
    ggf. mehere Angebote einholen!!
    Mein Rat bleibt UNVERBINDLICH!
    Mir scheint aufgrund des Hausalters (1967 ! )
    große Vorsicht zum Angebot angebracht, insbesondere zur ausreichenden Dimensionierung
    der Paradigmaanlage (WW- Bedarf für 3- 9 Personen!… und drei Badewannenfüllungen gleichzeitig ?? ..und große Wohnfläche)
    Da werden zwei CPC 21 Kollektoren ( 7,8qm) mit 630L Pufferspeicher sicher nicht reichen (!), um gescheite
    WW und Heizungsunterstützung zu garantieren.
    Möglicherweise ist das Geld erst mal vorrangig für Dämmmaßnahmen am/ im Haus besser investiert..
    Grüße an Rose
    von H.-J. Prang

  174. Rose |

    Danke für die Rückmeldung H.-J.
    (Das mit dem Muttertag war schon der richtige Kommentar.)

    ———-

    Im Moment sind wir 3 Personen und verbrauchen ca 41000 KWh Gas im Jahr; da ist die Warmwasserbereitung von ca 56m³ mit drin. Der Maximalverbrauch bei 9 Personen lag bei 51000 KWh Gas im Jahr incl. 160 m³ Warmwasserbereitung.
    Was fange ich jetzt bezüglich der Paradigmaanlage damit an?
    ———
    Grüße an H.-J.

    und an Alle

    Rose

  175. Gerard C |

    Hallo

    Ich habe Folgende Frage?
    Existiert bei einen Paradigma-Röhrenkollektoren Anlage einen Abtaue Möglichkeit „ Programm einstellung“ wenn der Schnee den Kollektor Überdeckt.

    M F G

    G.C

  176. H.-J. Prang |

    Hallo Rose,
    um es kurz zu machen,
    es sollten mindestens 25 bis 30% Energieersparnis
    mit so einer Anlage ” herausgeholt ” werden.
    (Irgendwann sollte sich die Anlage mal armortisieren?) Nun ja, bei den derzeitig steigenden Energiepreisen für Sprit, Öl und Gas wird das in d. R. 12 bis 15 Jahre dauern. Mal opt. geschätzt.
    Also:
    Bei nur 3 Nutzern würde ich mal Dein Angebot vom HB vorsichtig aus der Ferne als angemessen betrachten.(Bei nur Teilbeheizung der vorhandenen großen Wohnfläche)
    Bei 9 Personen im Haus wird die Anlage dann wohl eher unterdimensioniert sein….
    Ansonsten siehe meinen 1. Rat… Ist die Dämmung im Haus ( Dach, Außenwände, Fenster mit Doppelverglasung usw. ) noch OK?

    Mit Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  177. H.-J. Prang |

    Hallo Gerard C,
    Die Vakuum-Röhren, haben aufgrund Ihrer guten Isolationseigenschaften nicht die Möglichkeit,
    den Schnee von “innen” zum abtauen zu bringen!
    ( Systembedingt ist das nur bei (schlecht isolierten) Flachkollektoren möglich… ;-) )
    Da hilft nur eines:
    Aufs Dach klettern und den Schnee mit `nem Besen entfernen.. (Achtung, Unfallgefahr!!)
    Anmerkung: Ich habe meine Kollektoren auf meinem
    Dach zusätzlich bis auf 60° aufgeständert.
    ( Schon wegen der flacheren Wintersonne optimal
    ausgerichtet)
    An den steiler aufgestellten Kollektoren rutscht der Schnee aufgrund seines Eigengewichtes dann schneller ab. Die Kollektoren liegen dann schnell im oberen Drittel wieder frei und arbeiten,
    sprich sie schaffen bei Sonne dann schon Energie in den Pufferspeicher. Jedenfalls ist das bei mir in der Pfalz so… :-)
    Grüße
    Hans- Joachim

  178. Kurt |

    Hallo,

    bei dünner(1-5cm) Schneedecke habe ich inzwischen mit dem Gartenschlauch gute Erfahrungen gemacht. 20-30 Ltr reichen für 2 CPC Kollektoren. Vorausgesetzt natürlich, der Wasserstrahl erreicht die Kollektoren überhaupt. Ausserdem sollte es so kalt sein, dass die Sonne es nicht schafft den Schnee zu schmelzen. Gutes, kaltes Wetter ohne Erwartung von Neuschnee vorausgesetzt, macht die Aktion Sinn. Habe dadurch schon viele kw gutgemacht.
    Grüße
    Kurt

  179. charly |

    Hallo

    mein Anlage läuft seit 2 Monaten. Habe eine Ölzentralheizung mit Liegespeicher 160 l. Hatte noch nie mehr als 65 Grad im Speicher und das auch nur wenn die WW-Wasser Zikulationspumpe aus ist. Wenn Sie läuft habe ich nur etwa 55 Grad an einem supersonnigen Tag!!! So springt jeden morgen erst mal der Brenner an um das Wasser aufzuheizen.Dei Anlage hat 3,9 qm und dient nur zur WW-Erzeugung und ist das neuste Modell von Paradigma (Stererung mit touchscreen). Hat jemand ähnliche Problem? Weiß jemand Rat?

  180. H.-J. Prang |

    Hallo Charly
    bei einer ” Schönwetterperiode, wie derzeit müsste der doch sehr kleine 160L – Speicher schnell auf die vorgegebene max. Speicher- Temperatur aufgeheitzt sein und die Anlage wird die Solarpumpe dann abschalten. ( Die Solaranlage geht dann in den Dampf–> Stagnation)

    Sieh mal nach , welche max. zugelassene Temperatur
    Dein WW-Speicher hat. Und ob höhere Temperaturen
    in der Heizungsanlage zugelassen sind.
    (s. Techn Unterlagen!) Bei enspr. Vorraussetzungen die max. Temperatur erst dann erhöhen.
    ( Ratschläge ohne Gewähr)
    Am Besten den Paradigma- Gebietstechniker kommen lassen. Er Stellt Dir die optimalen Betriebstemperaturen ein und kann beurteilen,
    ob meine weitere Vermutung zutrifft!
    Meiner Ansicht nach ist für den vorhandenen
    Kollektor der Speicher doch etwas klein. Es kommt auch darauf an, wieviele Personen in deinem Haushalt Duschen, waschen usw…
    ( Habe daher zur Beurteilung zu wenig angaben!)
    Ich hoffe wenigstens mal ein paar Denkanstöße gegeben zu haben.
    Grüße aus der supersonnigen Pfalz
    H.- J. Prang
    PS. Ich habe 3 Kollektoren mit 11,7 qm, die meinen 1000L-
    Pufferspeicher (!) zur Zeit komplett auf durchgende 90° C aufheizt…

  181. H.-J. Prang |

    Nachtrag: Charly
    Mein pPufferspeicher ist seit 16 Uhr 30 voll (90°C Solarwasser)
    und die Paradigma ist dann in die Stagnation gegangen!
    ( Was mach ich bloß mit der ganzen Energie?
    ……Dauerduschen!
    ;-) )
    Frage an CHarly:
    Verfogt Paradigma in seiner neuen Software (Steuerung mit neuem Touchscreen)immer noch die “Eimer- Idiologie”?
    Wäre für weitere Infos dankbar.
    Ist dort auch eine Umstellung der SW möglich?
    Grüße
    H.- J. Prang

  182. Michael |

    Hallo Charly,
    Hallo H.-J.
    ich habe 200 Liter unterm eigentlichen Heizkessel liegen. Am Anfang hatte ich das Problem unter anderem auch. Ich habe dank H.-J. an der Software rumgetüttelt und die eingestellte Warmwasser Sollwert Temperatur für den Sommer auf 80 Grad hochgeschraubt, ferner habe ich den Kessel noch zusätlich gedämmt, die 5 cm Glaswolle die werksseitig im und um den Kessel rumgetüttelt sind, halten die Wären nicht wirklich im Behälter.
    Seitdem habe ich im Sommer meine 70-80 Grad an Heißwasser, die Solar geht nicht in Dampf weil sie das Wasser immer runter in den Keller schafft.
    Im Herbst wird das Heißwasser wieder auf 60 Grad runtergestellt, da ich die Restwärme dann mit in die Heizung laufen lasse.
    LG aus Südhessen Mischa

  183. H.-J. Prang |

    Hallo Michael,
    nett, auch mal wieder von Dir hier zu lesen!
    :-) ))
    Grüße auch an Dich aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  184. Michael |

    hallo h.-J.
    joo an den Sonnentagen ist Gartenarbeit angesagt, Balkon und Fenster streichen, nebenbei muß man ja auch noch arbeiten gehen…..

    Meine Anlage läuft mittlerweile ordentlich ohne Knallen ohne zu Meckern. Bin im Moment mit der Ausbeute recht zufrieden. Heizung steht schon seit Monaten still, die Gazprom wird sich totärgern weils mit mir nix mehr zu verdienen gibt.
    Gruß in die Pfalz von den Odenwäldern Almen. Lach

  185. charly |

    Hallo Michael

    kannst du mir verraten wie und womit du den Kessel gedämmt hast? Im Moment warte ich noch auf den Paradigmatechniker mal sehen was er sagt.
    Gruß Charly

  186. charly |

    Sorry bin absoluter Laie, Was isr denn die Eimerstrategie? Meinst du damit Dass Paradigma erst dann heißes Wasser in den Speicher pumpt wenn eine gewisse Temperatur erreicht ist?

  187. H.-J. Prang |

    Hallo Charly,
    hast zwar die Frage an Michael gestellt,
    ( Er scheint wohl gerade anderweitig beschäftigt)

    Nun, vieleicht kann ich Dir erst mal weiterhelfen:
    Bei Ölkesseln älterer Bauart ( Mein Viessmann Bj.1982) hatte damals noch eine mickrige Glasfaserdämmung von ca. 5cm Dicke um Brennerkessel und WW- Speicher gelegt bekommen.
    In Kesseln heutiger Bauart ist mindestens die doppelte Dämmdicke verbaut. Der Brenner ist heute ebenfalls ordentlich verpackt …
    Ich habe es so wie Michael auch gemacht:
    Die Blechaußenwände vom alten Kessel rundherum abgeschraubt und alles mit Steinwolle (vom Baumarkt besorgt) ordendlich
    dick verpakt. Insbesondere den WW- Speicher.
    Blechwände wieder drauf,- das wars…
    Die dann tagsüber eingespeicherte Wärme im WW- Speicher kühlt über Nacht nicht so schnell ab und Dein Brenner braucht morgens nicht immer anspringen,
    bevor die “Soli” ihre Arbeit dann wieder aufnimmt..
    (Natürlich, wenn die Sonne wieder scheint. :-) )

    Zu Deiner 2. Frage:
    Ja, das ” Eimerprinzip” von Paradigma bedeutet,
    dass die Software die Pumpe erst einschaltet,
    wenn eine vorgegebene hohe Kollektortemperatur
    ( I. d. R. 90°C) erreicht wird. ..Sorry, ich möchte mich nicht ständig wiederholen. Bitte lies dazu meine Beiträge hier im Blog.
    Dieses Prinzip war mir im Frühjahr und Herbst zu träge, gerade bei Heizungsunterstützung.

    Damit das Ganze nicht nur einseitig wird, hatte ich auch eine Frage an Dich: Was ist das für eine neue Reglung über Touchscreen? Ich bitte um die genaue Produkt-Bezeichnung. Gibt es dazu eine Beschreibung?

    Mit Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  188. charly |

    Hallo HJ.
    wie ich schon sagte bin ich totaler Laie. Die Steuerung heißt STAQUA 2. Mehr steht nicht drauf. Über den Touchscreenbildschirm kann ich dann eben die ganzen Messwerte der eingebauten Temperaturfühler sowie die erzielten kwh abrufen. Darüber hinaus natürlich noch viel mehr es gibt Menüs für den Verbraucher also für mich und es gibt ein passwortgeschütztes Menü für den Heizunsgfachmann, der mir aber sein Passwort gegeben hat, nur ich fang damit nicht viel an. Danke für den Tipp mit der Isolation, leider gehts bei mir nicht, denn ich habe außenrum ein koplettes Teil aus Kunststoff das man nicht so einfach entfernen kann der Kessel ist von Buderus. Wie hast du eigentlich deine Warmwasserzikulationspumpe geschalten, meine läuft über eine Zeitschaltuhr. ist aber ziemlich ungünstig. Kennst du die Sache mit dem Strömungssensor? Gruß Charly

  189. H.-J. Prang |

    Hallo Charly,
    danke für die Infos.
    Versuche mich erst noch zur neuen Regelung STAQUA 2 schlau zu machen!
    Melde mich dann.

    Zur WW- Zirkulation:
    Ich wohne im Einfam.- Haus und habe diese ganz
    ausgeschaltet. (Es kommt halt erst etwas kaltes Wasser aus dem Rohr -das macht mir nicht so viel aus.
    Auch wenn ich vorzugsweise ” Warmduscher” bin..
    ;-)

    Dadurch geht halt nicht viel WW- Wärme über die Rohrleitungsverlusste verloren..

    Ansonsten kannst Du doch z. B. nur morgens über die Zeitschaltuhr die Zirkulations-Pumpe laufen lassen?

    Zum “Strömungssensor” erkläre ich Dir nach
    Durchsicht der neuen Regelungsunterlagen STA 2
    die Funktion, OK?

    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  190. charly |

    Hey HJ.

    noch eine kurze Frage: Bei mir wird der Volumenstrom ja automatisch geregelt und hat einen Wert von ca. 1,8 -1,9 l pro min. Im Internet finde ich deutlich höhere Angaben von Verbrauchern. Glaubst du der Wert könnte zu niedrig sein? Gruß Charly

  191. H.-J. Prang |

    Hallo Charly,
    das kann ich zur Zeit nicht beurteilen,
    dazu müsste ich wissen, wie die neue Reglung
    von Paradigma arbeitet. Ich bin noch Besitzer
    der ” alten ” Aqua- Reglung, also Deiner Vorgängerversion! Daher werde ich Dich ein wenig ausfragen müssen, welche Beobachtungen Du mit Deiner STAQUA 2 Regelung machst, um gezielt
    Deine Fragen dann zu beantworten.
    ( Ich will ja nicht bei Dir vorbeikommen, um mir
    direkt ein Bild zu machen… ;-)
    Es sei denn, Du wohnst um die Ecke :-) )
    Jetzt meine 1. Frage:
    Ist der angzeigte Volumenstrom immer konstant
    1,8L/ min. oder ändert der mit dem Wetter?
    Z. B. 1,8 L morgens bei schwacher Sonneneinstrahlung und mittags ( z. B. 3L/min )
    bei stärkerer Sonneneinstrahlung.

    In diesem Fall passt die Regelung den Volumenstrom ensprechend der Stärke der Sonneneinstrahlung an.

    Wäre nett, wenn Du mir mal mitteilst, welche
    Beobachtungen Du mit der neuen Reglung machst.

    Grüße aus der Südpfalz bei Landau
    Hans- Joachim

  192. Gustav Glanz |

    Habe leider dauernd Ausfälle meiner Paradigma von 2002.
    Jetzt verklumpte 2010 das das Wärme-Transportmedium Tyfocor. Flüssigkeitswechsel, langwierige Reinigung und Spülung, Neubefüllung.
    Austausch von Pumpen, Thermofühler(warum?) und Druckbehälter, neues Wärmetransportmedium eingefüllt. Rechnung 1347€.
    Nach 8 Monaten erneut Ausfällung von Tycofor und verstopfte Pumpe. Wieder Flüssigkeitsaustausch mit Wasser, soll die Anlage sauber spülen.
    Kennt jemand solche Probleme?

  193. H.-J. Prang |

    Hallo Gustav,
    ich bin Besitzer einer Aqua-Anlage ( Betrieb OHNE Frostschutzmittel!)
    Ich möchte trotzdem meinen Senf mal ( wieder) ungefragt hier beisteuern -
    soweit der nützliche Ratschläge enthalten könnte….
    Man wird den Eindruck nicht los, dass der Heizungsbauer das Problem nicht im Griff hat, wenn schon nach 8 Monaten der Zirkus wieder los geht….

    Frage: Wie oft geht die Anlage jetzt an den sonnigen Tagen in die Stagnation?

    Mein ganz allgemeiner Rat: Bestelle den zuständigen Gebietstechniker von Paradigma.
    Der soll sich die Anlage ansehen und sein Datenaufzeichnungsgerät an die Reglerstation
    für 1 Monat anschließen! Nur so lässt sich zuverlässig durch Datenauswertung
    herausfinden, was an der Anlage aus dem Ruder läuft….

    Es wäre zu prüfen, ob sich mit Hilfe einer Systa- Aqua Reglung die Anlage auf
    reinen Wasserbetrieb umstellen lässt … bevor man weiteren Ärger und gutes Geld
    in weitere unsichere Sanierungsmaßnahmen steckt.

    Wie gesagt alles unverbindlicher Senf, dazu weiß ich zu wenig von der Anlage.

    In diesem Fall könnte man zur Beschwerdeführung auch mal den Herrn Gerse (Leiter Service- Paradigma in Karlsbad) oder Herrn Taafel (Geschäftsleitung ) anschreiben.
    ( War selbst mal in Karlsbad, man wird sich dort sicherlich noch an mich erinnern… :-) )
    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  194. Gustav Glanz |

    Danke HJ für Kommentar!
    Was unterscheidet eine Systa-Aqua im technischen Aufbau von einer Anlage mit Frostschutzmittel?
    Was macht eine Umrüstung möglich, was verhindert sie?
    Aufwand?
    Mit freundlichem Gruß
    Gustav

  195. H.-J. Prang |

    Hallo Gustav,
    nur eine kurze Erklärung:
    Der Systa Aqua ist der Nachfolger Deiner
    Regeleinheit mit abgeänderter Software, welche bei einem ” reinen Wasserbetrieb” zusätzliche Maßnahmen für den Frostschutz beinhalten.
    Ein Beispiel: Stellt der Kollektorsensor fest, dass im Kollektor die Temperatur des Solarwassers unter +7°C zu sinken droht ( bei Frostgefahr) wird in kurzen Intervall- Pumpenbetrieb warmes Wasser vom Puffer in die Kollektoren nachgeschoben, um zu verhindern, dass das Wasser im Kollektor gefriert.
    ( Ohne jetzt darauf weiter darauf einzugehen, der Paradimatechniker wirds ausführlich erklären)

    Inzwischen hat, wie Charlie mich hier im Blog informiert hat, Paradigma eine neuere Version , die STAqua II Station seit April
    auf den Markt gebracht ( mit deutlich verbesserter SW!)
    Wenn , dann käme für Dich diese Version zur ” Aufrüstung ” in Betracht!
    Hardwaremäßig wäre vermutlich neben der Station eine neue Solar -Hocheffizienzpume nötig.
    Was die Umrüstung kostet, kann ich nicht beurteilen, hier muss ich wieder auf dem Paradigmatechniker und Heizugsbauer verweisen,
    Mein Rat: Mehrere Angebote einholen.
    Anders Ausgedrückt zu Deiner zweiten Frage: Der hohe Preis könnte diese Maßnahme Verhindern :-) )

    Vieleicht kann nach all dem Ärger auf dem Kulanzwege etwas entgegenkommen von Paradigma
    rausghandelt werden ( Kulanz)

    Schön wäre eine Berichterstattung hier, wie es in Deinem Fall so weitergeht.
    (Viele andere bedanken sich nicht mal für Hinweise und Kommentare. )

    Nun ja, als leidgeprüfter Paradigmabesitzer
    versucht man trotzem anderen armen Schw… ;-)
    hier mit Rat zu helfen.

    Grüße aus der pfalz
    Hans- Joachim

  196. Gustav Glanz |

    Vielen Dank für die Beschreibung! Jetzt kann ich mir vorstellen, wie STAqua funktioniert.
    Sind in meiner Anlage von 2002 schon Thermosensoren im Kollektor oder müssten die nachgerüstet werden?
    Wie fällt der Vergleich des Wirkungsgdrades beider System aus?
    Warum wurde STAqua entwickelt? Gab es öfter Probleme mit Tyfocor?
    Gruß von Gustav

  197. H.-J. Prang |

    Hallo Gustav,
    Ich kenne zwar Deine ( Alt-)Anlage nicht, weil ich schon
    die Aqua- Anlage habe. ( Den Nachfolger )
    Die neueste Version STAqua II habe ich auch noch nicht kennengelernt. Gehe aber mal ruhig davon aus
    dass die neueste Version im Wirkumgsgrad und Wirtschaftlichkeit ( Pumpenstromverbrauch) noch mal
    deutlich verbessert wurden. Dazu kann der Paradigma- Gebietstechniker konkretere Aussagen machen ( Wer denn auch sonst?)
    Den Kerl mal bestellen und sich beraten lassen,
    zumal Du den Ärger ja jetzt mit Deiner Anlage hast!
    ( Wie ich schon sagte: Der soll sich die Anlage ansehen und sein Datenaufzeichnungsgerät an die Reglerstation
    für 1 Monat anschließen.. Dann kann er mehr sagen.

    Jede Anlage hat u. A. einen Kollektorsensor!
    (Sonst könnte die Regeleinheit nicht arbeiten! :-)
    )

    Meines Wissens gibt es selten Probleme bei Einsatz mit den vorgeschriebenen Frostschutzmitteln und bei Einhaltung regelmäßiger vorgeschriebener Wartungsintervalle
    u.s.w.. Die meisten Solarthermieanlagen arbeiten heute noch mit Frostschutzmitteln.

    Neuentwicklungen beinhalten nun mal auch Verbesserungen, auch von Erfahrungen durch Kunden-
    beschwerden! ( Zum Beispiel meine :-) , mal ganz unbescheiden hier geäußert)

    Wäre schön, wenn Du über Deine zukünftigen Erfahrungen hier mal berichten würdest. Ansonsten viel Erfolg…
    Grüße aus der wechselhaften Pfalz
    Hans- Joachim

  198. Martin |

    Hallo,
    ich freue mich, dass ich diese Seite mit den vielen Infos gefunden habe.
    Mein Problem bei der 3 Jahre alten Paradimga-Röhrenkollektoranlage ist, dass seit dem letzten Jahr regelmäßig der Druck auf 0 sinkt. Uns wurde empfohlen, den Druck bei ungefähr 2bar zu halten. Er ist allerdings seit April jetzt wieder auf 0 gesunken. Im April wurde die Pumpe ausgetauscht und der Druck eingestellt. Gestern nun lief die Heizung wieder auf Störung, nachdem ich Wasser “nachgefüllt” habe, ist es wieder ok.
    Ist euch das Problem bekannt, ist das gar kein Problem sondern normal?
    Bin wirklich gespannt auf Antwort.
    Grüße
    Martin

  199. H.-J. Prang |

    Hallo Martin,
    ein gewisser geringer Druckverlust ist normal.
    ( Geht Deine Anlage gelegentlich in Stagnation?)
    Wenn der Druck derart schnell auf Null sinkt, ist das meiner Ansicht nicht normal…
    Hast Du einen ausreichend großen Druckausgleichsbehälter? ( Und ist der Vorschriftmäßig angeschlossen?)
    Ist die Anlage ggf. ” undicht” !
    Mein Rat : Gebietstechniker von Paradigma kommen lassen! Soll das mal überprüfen…
    Grüße aus der regnerischen Pfalz
    Hans- Joachim

  200. H.-J. Prang |

    …nochmal Martin,
    natürlich meinte ich mit “vorschriftsmäßig” auch den richtig eingestellten
    ” Gegendruck” im Druckausgleichsbehälter…
    (Welcher auch u. a. von der Einbauhöhe der
    Deiner kollektoren abhängt..)

    Grüße
    H.- J.

  201. Martin |

    Hallo H.J.,
    danke für die Hinweise. Ob der Druckausgleichsbehälter gross genug ist – hab mich halt auf den Flaschner der die Anlage eingebaut hat verlassen. Der Hinweis auf Gebietstechnik ist gut, da werde ich mich mal drum kümmern.

    Grüße
    Martin

  202. H.-J. Prang |

    Hallo Paradigma -Anlagenbesitzer mit der
    ” alten” Aqua- Systa – Steuerung
    und vorprogrammierter „ Eimer- SW“

    Jetzt mal Anmerkungen zum regnerischen Juli- Wetter 2011-

    Zur Erinnerung:
    Das ” Eimerprinzip” von Paradigma bedeutet,
    dass die Software die Pumpe erst einschaltet,
    wenn eine vorgegebene hohe Kollektortemperatur
    ( I. d. R. 90°C) erreicht wird. ..Sorry, ich möchte mich hier nicht ständig wiederholen. Bitte lest dazu meine bisherigen Beiträge hier im Blog.
    Dieses Prinzip war mir im Frühjahr und Herbst zu träge, gerade bei Heizungsunterstützung.

    Die momentan sehr wechselhafte Sommerwetterlage (meist bewölkt und regnerisch
    und ab und zu durchscheinende Sonne ) bringt durch die systembedingte Trägheit
    der „Eimer“ – Software jetzt nun auch in diesem Monat Nachteile bei der Energieernte!
    Dies trifft z. Zt. für die übliche Warmwasserunterstützung zu.

    Möglicherweise überlegen sich weitere Besitzer jetzt doch eine Umstellung Ihrer SW ?

    Mit freundlichen Grüßen
    aus der wetterwechselhaften Pfalz

    Hans – Joachim

  203. Michael |

    hallo Paradigma Gemeinde,
    Hallo H.J.
    Hallo Martin,
    sorry wegen meiner Fehlzeiten, ich war beruflich auf Montage und deshalb so lange nicht im Blog. Danke an H.J. das du die an mich gerichtete Frage an Charly beantwortet hast. Steinwolle Steinwolle und nochmal Steinwolle.

    An Martin, wenn die Anlage auf Null im Druck geht ist die Membran im Ausgleichsbehälter defekt und das Teil ist voll Wasser gelaufen. Hilft nur austauschen und einen neuen rantütteln. Vorsicht beim Abhängen, das Ding steht voll mit Wasser, meiner hat an die 40 Kilo gewogen, wenn der auf die Füße knallt gibts Plattfüße!!

    Muß mich jetzt erst mal durch den Blog lesen, hab oja einiges verpasst.
    Lg aus Südhessen Micha

  204. H.-J. Prang |

    Hallo Michael,
    freue mich, dass Du auch diesem Blog noch die Treue hälst…. und weiter Deinen guten Senf hier beisteuerst!

    Anmerkung: Kann es sein, dass die Membrane des Druckbehälters schon nach drei Jahren seinen Geist aufgibt?
    ( Sicher nur dann, wenn der falsch angeschlossen wurde. (z. B. mit zu hohen Solarwassertemperaturen beaufschlagt wurde….)

    Grüße an Michael und Martin
    Hans- Joachim

  205. Michael |

    Hallo Gemeinde,
    puuh da hab ich keine Ahnung, halt es aber schon für möglich, wenn ich die schwarze “abgekochte Dreckbrühe” sehe, die da im Heizkreis zirkuliert?.
    Der Druckbehälter in meiner Heizungsanlage hat jetzt ca. 15 Jahre gehalten und wurde erst mit der Soli ausgetauscht.

    Momentan läuft meine Anlage “wie es Lottchen” wie man bei uns in Südhessen sagt.
    LG aus Südhessen
    Mischa

  206. H.-J. Prang |

    Hallo Mischa,
    kannst Du feststellen, ob auch Deine
    Solarpumpe bei bedecktem Himmel,
    (Leichte, geschlossenen Wolkendecke)
    also nur über die diffuse Einstrahlung erwärmtes Wasser in Deinen Speicher schafft?
    Meine Anlage läuft jetzt auch bei ausreichend starker diffuser Strahlung im Juli! ( Ohne direkte Sonne,-Die Pumpenleistung ist dann ca. 40%, Temperaturerhöhung ca. 11°C ! bei einem eingestellten Delta T von 15°C)

    Anmerkung: mein alter Viessmann- Ölbrenner hat seit April
    keinen einzigen Tropfen ÖL für die Warmwassererzeugung verbraucht .
    Mein Pufferspeicher hat bis heute durchschnittlich 55- 60°C -Wasser in diesem nicht sonderlich sonnigen Monat Juli gebunkert.
    So etwas wäre mit der alten ” Eimer”- Software nicht möglich gewesen….
    Grüße aus der wetterwechselhaften Pfalz
    Hans- Joachim
    Ja, man spart wo man kann, bei diesen Öl-
    und Primärenergiepreisen…
    Leider fährt das Auto noch nicht auf Solarenergie.. ;-) )))

  207. Manfred |

    Hallo zusammen,
    bin neu hier und hatte mich auch im Mai diesen Jahres für Paradigma mit 2 CPC Azurro 21 (7,8 qm und Puffer 630 l) entschieden. Dachneigung 45 Grad bei Ost-Südost. Dazu einen neuen Gas-Heizkessel von Hoval (scheint sehr robust). 4-Personen Haushalt (Tenzenz bald abnehmend), 150 qm Wohnfläche in DHH Bj 1989, nur Heizkörper, keine Fußbodenheizung. Die Solarsteuerung ist die neue STAQUA 2. Seit Inbetriebnahme am 16.06. läuft der neue Kessel auf Stand by, lediglich der Kaminkehrer hat bei der Abnahmemessung 0,2 cbm Gas verbraucht. Bei 150 Betriebsstunden der Solarpumpe seit 16.06. war die Anlage 35 Stunden (an 5 Tagen) in Stagnation. Sie scheint in einem modifizierten Eimer-Betrieb zu laufen, da die Pumpe zwar meist ab 80 Grad Kollektortemeratur fördert, manchmal aber schon bei geringerer Temperatur anspringt. Sie läuft auch unterschiedlich lange. Manchmal schaltet sie schon ab, wenn die der Solarvorlauf die obere Speichertemperatur erreicht oder knapp unterschritten hat, oft fördert sie aber noch wesentlich länger. Anscheinend hängt das von der Temperaturdifferenz zwischen Speicher oben und unten bzw. Solarvorlauf und Solarrücklauf ab. Bei großer Differenz pumpt sie sogar noch, wenn der Vorlauf schon 10 Grad unter dem Speicher oben liegt, aber noch ausreichend Abstand zur Temperatur im Speicher unten bleibt. Sie springt dann aber auch erst wieder bei 80 Grad am Kollektor und den Phasen “Warten auf Sonne” und “Einschaltverzögerung” an. Angeschoben für wenige Sekunden wird zur Teperaturmessung im Kollektor alle paar Minuten. Erscheint mir alles recht logisch. Ertrag bis heute 700 kWh, hängt natürlich vom Verbrauch ab. Wenn sich sonnenlose Tage ankündigen, schalte ich die Zirkulation zurück oder ab, um den Speicher zu schonen. Der Wärmemengenzähler der Warmwasserstation hatte mir angezeigt, dass der Verbrauch durch die Zirkulation im Standardprogramm fast zwei Drittel der Energiemenge des Warmwasserverbrauchs beträgt!
    Jetzt bin ich gespannt auf die Übergangszeit, in der die Solaranlage den Kessel entlasten soll, wenn er aus dem Sommerschlaf erwacht ist. Optimal wäre eine Art Vorrangschaltung oder Vorrang-Betriebsfunktion für die Solaranlage. Da hier schon viel über die Parametrierung von Paradigma Anlagen diskutiert wurde, hoffe ich auf gemeinsame sonnenscheinausnutzende Erkenntnisse zugunsten unserer Geldbeutel und der Natur.
    Gruß aus Oberbayern
    Manfred

  208. H.-J. Prang |

    Guten Tag Manfred,
    toll, das hier jemand mal als Besitzer der
    neuen STAqua II seine ersten Erfahrungen zum Besten gibt!!

    Ich finde es gut, wenn man hier die Arbeitsweise der neuen Regelung mal kennenlernen und durchdiskutieren kann. Lt. Werbung soll ja jetzt alles viel besser als bei der “alten” Aqua-Systa – Reglung sein..
    Vielleicht hast Du schon mitbekommen, dass ich kein Fan der ” Eimerreglung” bin, insbesondere wegen der Übergangszeiten..

    Deinem Bericht entnehme ich, dass Du Deine Anlage sehr genau beobachtest!

    Gehe mal davon aus, dass die derzeitigen ( recht wechselhaften) Wetterverhältnisse denen in den
    ” Übergangszeiten” durchaus entsprechen.

    Hier eine erste Frage:
    Läuft die Solarpumpe auch bei durchgehend über den Tag bedecktem Himmel, sprich dünner geschlossener Wolkendecke auch mal an?
    (Ist bei mir mit 60°C Starttemp. der Fall-
    Im Juli ist das ” Sreulicht” i. d. R. untensiv genug, um auch Wärme für den Pufferspeicher zu ernten, zur WW- Unterstützung ausreichend.)

    Dein Kommentar:
    Sie springt dann aber auch erst wieder bei 80 Grad am Kollektor und den Phasen “Warten auf Sonne” und “Einschaltverzögerung” an.

    2. Frage: 80°C Starttewmperatur?
    Wann ist das der Fall? Ist das die Regel?

    3. Kannst Du Regelparameter selber ändern,
    ist das bei der neuen Reglung auch möglich?
    und kommst Du mit 60°C Pufferwärme für Deine
    Heizkörper klar? ( Weil keine Fußbodenheizung vorh.)

    Ich will jetzt nicht zu viel auf einmal fragen..
    mal sehen was sich verbessern lässt.
    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim

    Ps. Einen Kommentar Zur “Vorrangschaltung” gebe ich später..

  209. H.-J. Prang |

    Hallo Manfred,
    heute nun ein Kommentar zu meiner Vorrangschaltung.

    Das Problem ist bekannt :
    Morgens, die Familie macht den ersten Waschgang, geht zur Arbeit und zur Schule .. und die im Pufferspeicher über Nacht noch gespeicherte Wärme wird anschließend über Wärmetauscher zur Warmwassererzeugung weitergereicht…
    (Zumindest ein Teil davon) Nun stellt der Heizungsfühler fest, der Puffer ist zu
    kalt ( Eingestellte min. Solltemperatur ist unterschritten und schaltet den Heizkesselbrenner ein …
    Welcher nun fleißig das obere Drittel des Pufferspeichers wieder über die min. Solltemperatur anhebt
    und dabei fleißig teure Primärenergie verfeuert…
    Nur dumm, wenn die Sonne kurz darauf wieder kräftig scheint und die Solaranlage dann
    den Pufferkessel weiter bis zum Anschlag hoch heizen wird.
    Also die Vorwärmung morgens durch den Heizbrenner mal wieder vollkommen überflüssig war..
    :-(

    Nun, ich besitze einen älteren Viessmann – Ölheizkessel.
    1) Dem Brenner habe ich eine Zeitschaltuhr vor die Spannungsversorgung gesetzt.
    Der Brenner läuft bei uns erstmalig morgens nicht vor 9Uhr 30 an… also soll erst auf den Sonnenaufgang warten.
    2)Der Temperaturfühler vom Heizkessel im Pufferspeicher sitzt bei uns in der Nähe des Solarzulaufs oben.
    Arbeitet nun die Solaranlage bei Sonne und liefert heißes Solarwasser, stellt die Reglung
    des Heizkessels dieses über den Sensor fest und schaltet erst gar nicht den Brenner ein. (Solltemperatur ist noch vorhanden, bzw. überschritten.
    Natürlich kann es vorkommen, dass die Solaranlage zu diesem Zeitpunkt die Mindesttemperatur im oberen Kesselbereich noch nicht soweit angehoben hat. Dann schaltet der Brenner ein und versorgt gemeinsam mit der
    Soli- Anlage den oberen Pufferbereich mit Energie. Meist läuft der Brenner dabei nur sehr kurz,
    weil die eingestellte min. Temperatur sehr schnell erreicht wird. Während die Solaranlage fleißig weiterarbeitet und weiter
    „ puffert“..

    Am nächsten Morgen das gleiche Spiel…usw.

    Grüße und melde Dich mal?
    Hans- Joachim

  210. Manfred |

    Hallo zusammen,
    ich möcht kurz auf die Anmerkungen von Hans-Joachim eingehen:

    Die Solarpumpe läuft auch bei bedecktem Himmel, solange es nur “hell” genug ist. 80 Grad Starttemperatur werden häufig auch bei bedecktem Himmel erreicht. Für unseren 4-Personen Haushalt hat die Anlage seit Beginn immer genügend WW ohne Kesselstarts bereitgestellt.

    Eine Einstellmöglichkeit für die Starttemperatur habe ich noch nicht gefunden. Bei den Anlagendaten der Steuerung mit Zugangscode 21 gibt es folgende Möglichkeiten:

    Zusatzfunktion
    Keine
    2-Speicher System
    max. Speichertemperatur (einstellbar, derzeit 85 Grad)

    Unter “Einstellungen” kann man lediglich den WW-Sollwert festlegen, derzeit wie an der Aquastation und im Heizkessel auf 53 Grad.

    Vorhin gegen 16:30 Uhr habe ich bei mäßig bedecktem Himmel einen Eimerzyklus verfolgt:

    Start der Solarpumpe bei 80 Grad, Temperatur im Speicher oben 74 Grad, unten 47. Solarvorlauf geht bis auf 86 Grad hoch, nach einer Minute auf 78 runter und kurz darauf wieder auf 85 Grad hoch. Das vorübergehende Absinken kommt wohl von dem Wasser in der isolierten Verbindungsleitung auf dem Dach zwischen den beiden untereinander angeordneten Kollektoren. Die Pumpe läuft ca. 10 Minuten bei kontinuierlich sinkender Kollektortemperatur weiter, und schaltet bei 54 Grad Vorlauf-, 59 Grad Kollektor- und 48 Grad Rücklauftemperatur ab. Status wieder: Warten auf Sonne. Speicher oben jetzt 75 Grad und unten 48. Für Heute scheint aber bei OSO-Ausrichtung bald Schluss zu sein. Heute früh haben 3 Leute geduscht.

    In der Produktbeschreibung sind die Startbedingungen für die Pumpe so beschrieben:

    1. schaltet sofort ein, wenn Kollektortemperatur höher als 80 Grad.

    2 schaltet nach Einschaltverzögerung ein, die beginnt, wenn folgende beiden Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:
    – Kollektortemperatur ist um mehr als 10 K höher als der eingestellte WW-Sollwert
    – Kollektortemperatur ist um mehr als 10 K höher als die Speichertemperatur oben.
    Die Einschaltverzögerung beträgt max. 10 Minuten.

    Das Ausschalten erfolgt in fogenden Fällen:
    – Kollektortemperatur ist niedriger als der eingestellte WW-Sollwert +5 K
    – Kollektortemperatur ist niedriger als die Speichertemperatur +5 K (erscheint mir nicht logisch, da sie vorhin sinnvollerweise bei Erreichen der Speichertemperatur -15 K (= 59 Grad)gestoppt hat!)
    – 10 Minuten nach dem Einschalten, falls die Kollektortemperatur niedriger als 80 Grad ist
    – das Wasser im Speicher hat oben den Maximalwert (eingestellt auf 85 Grad) erreicht.

    Dass die Pumpe schon bei 60 Grad Kollektortemperatur anspringt, halte ich in meinem Fall nicht für zweckmäßig, da ich keine Fußbodenheizung habe und auch in der Übergangszeit die erhöhte Vorlauftemperatur für die Heizkörper erreicht werden muss. Die Pumpe würde bei 60 Grad Starttemperatur wahrscheinlich fast den ganzen Tag orgeln und dabei ständig 30-60 Watt Strom fressen, ohne dass der Kessel tatsächlich entlastet würde.

    Derzeit sehe ich noch keinen akuten Verbesserungsbedarf. Evtl. sollte man die 10K Temperaturdifferenz bei der Einschaltverzögerung und die Soforteinschaltschwelle von 80 Grad in sinnvollen, engen, d.h. für die Anlage unschädlichen Bereichen variieren können.

    Bis Mittwoch sind wir in den Allgäuer Alpen auf dem Heilbronner Weg unterwegs – aber ich bleibe dran.

    Grüße aus Oberbayern
    Manfred

  211. H.-J. Prang |

    Hallo Manfred,
    danke für die ausführlichen Rückmeldungen.
    So lernt man, wie die Software der neuen TSAqua
    “tickt”.

    Zu Deiner Feststellung:
    “Die Solarpumpe läuft auch bei bedecktem Himmel, solange es nur “hell” genug ist. 80 Grad Starttemperatur werden häufig auch bei bedecktem Himmel erreicht. Für unseren 4-Personen Haushalt hat die Anlage seit Beginn immer genügend WW ohne Kesselstarts bereitgestellt.”

    Anmerkung:
    In den Sommermonaten ( Juni, Juli, August ist das diffuse Streulicht ( Bedeckter Himmel, also ohne direkte Sonneneinstrahlung, ) i. d. R. ausreichend, um diese hohen Solarwasser-Temperaturen ( 80°C) in den V-Kollis zu erzeugen..
    Anders wird das in den Übergangzeiten, im Winter, da reicht das diffuse Licht sehr oft nicht, um 80°C zu erreichen….

    Was mich dabei interessiert, was macht die regelbare Effizienzpumpe in dieser schwierigen Situation?
    Das kannst Du sicher über Deinem neuartigen Durchflussmesser herauslesen…
    Was interessiert: Wird der Durchfluss dann abgesenkt, und/ oder variiert er bei Temperaturschwankungen in den Kollis ebenfalls?
    Oder fährt Solarpumpe immer mit 100% Leistung
    (in L/ min), egal wie die Kolli-Temperaturen schwanken?

    Zu Deiner 2. Feststellung:
    “Dass die Pumpe schon bei 60 Grad Kollektortemperatur anspringt, halte ich in meinem Fall nicht für zweckmäßig, da ich keine Fußbodenheizung habe und auch in der Übergangszeit die erhöhte Vorlauftemperatur für die Heizkörper erreicht werden muss. Die Pumpe würde bei 60 Grad Starttemperatur wahrscheinlich fast den ganzen Tag orgeln und dabei ständig 30-60 Watt Strom fressen, ohne dass der Kessel tatsächlich entlastet würde.”

    Darf ich dazu anmerken:
    Eine gute Hocheffizienzpumpe benötigt heute ca. ein Zehntel der Leistung einer Standardpumpe (also 5- 10W)
    -Ich habe noch so eine alte dreistufige Standardpumpe in meiner Soli- Anlage..

    Auch habe ich eine Abweichende Ansicht zur Starttemperatur:
    Jede zusätzlich in den Pufferspeicher geschaffte
    Energie ( in kWh) entlastet, also senkt den Primärenergieverbrauch und entlastet nicht zuletzt die Umwelt / die Haushaltskasse…
    Man beachte dabei die Hebelwirkung von ein paar (Pumpen-) Watt zu den im Puffer eingefahrenen kWh!!
    (Kein Vergleich zu einer Wärmepumpe….)
    Im Winter muss der Heizkessel nahezu immer
    ” dazu heizen”– Logo.. Gerade in dieser Zeit wird JEDE zusätzlich erzeugte Soli-kWh benötigt und genutzt..

    Ich habe übrigens vor den Steckeranschluss meiner
    Systa- Station einen elekt. Verbrauchsmesser
    ( vom Aldi) plaziert, welcher den Verbrauch der Pumpe mit erfasst.. es rechnet sich…
    :-)

    Grüße aus der Pfalz nach Oberbayern
    und an alle anderen Leser.
    Hans- Joachim

  212. Jonny |

    Ist ja super das hier einfach die Fachmannebenen Preis gegeben werden. Hier sollten am Besten Laien wie Oben die Finger weglassen. Ich arbeite schon mehrere Jahre mit Paradigma. Sage nur so viel das die Einschaltdifferenz bei 5K liegen sollte und die max. Puffertemperatur bei 75°C sonst nimmt deine Anlage Schadenn davon.

  213. H.-J. Prang |

    Kommentar :Sage nur so viel das die Einschaltdifferenz bei 5K liegen sollte und die max. Puffertemperatur bei 75°C sonst nimmt deine Anlage Schaden davon.

    Hallo Jonny
    nett, dass Du Dich hier zu Wort meldest.
    Wenn Du Dich auf die Anlage von Manfred beziehst,
    dazu kann ich noch nicht viel sagen. Aber die Temperaturreglung von Paradigma sorgt nun mal dafür, dass der Pufferzulauf oben meist 80°C heißes Solarwasser eintütet…
    Die Temperaturverträglichkeit hängt sicher von der Pufferart ab. (Max. Betriebstemperaturen sind in den Zulassungsbestimmungen ( TÜV/ DEKRA) für den Puffertspeicher angegeben)
    Hier ist vermutlich der Frischwasserspeicher-Pufferspeicher Expresso 630 gemeint–Die zul. Speichertemp. beträgt hier 95°C lt. Paradigmaangaben.

    Welcher Schaden könnte denn entstehen?

    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  214. H.-J. Prang |

    Hallo Jonny,
    ich halte nichts von flüchtigen Kommentaren
    aus dem Off!
    Also von scharfen Senf hier in den Kummerkasten geschmiert und dann schnell weg.. (- Trollen)

    :-)
    Nun ja, so ist das im Leben..

    Grüße
    Hans- Joachim

  215. Manfred |

    Hallo Hans-Joachim,
    die Solarpumpe ist eine Hocheffizienzpumpe Grundfos Solar PM 15-85, P1=70 Watt. Beim Füllen läuft sie mit 40-80%, woraus ich den Leistungsbedarf auf 30-60W geschätzt habe. Natürlich – da gebe ich dir Recht – liegt der Ertrag noch um Größenordnungen darüber, solange die Vorlauf- über der Rücklauftemperatur liegt. Ein ordentliches Delta muss m.E. aber verbleiben, da sonst die Schichtung im Expresso durcheinander gerät.
    In der Fachmannebene” der STAqua II gibt es auch für Laien kaum etwas zu verstellen, was irgendwie
    die Anlage gefährden könnte – höchstens die Effizienz.

    Gruß, Manfred

  216. H.-J. Prang |

    Danke Manfred,
    für die Infos zur Solarpume,
    kann leider nirgens ein Datenblatt googeln..

    Meine Anlage habe ich auf ein Delta T von 15°c eingestelellt und eine vernünftige Temperaturschichtung in meinem 1000L -Puffer
    damit erreicht.
    Können wir uns auch privat per E- Mail mal austauschen?
    Weil dem Leser vermutlich hier im Blog Einzelheiten nicht so interessieren.
    Wenn Du mal im Haustechnikdialog- Forum unter
    Solartermie —Einstellungen für Paradigmaanlage Herbst / Winter— reinschaust, auf meinen Namen
    klicken und meine E-mail- Adresse verwenden..

    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  217. olli |

    Hallo,
    ich spiele mit dem Gedanken eine Solaranlage zur Warmwassergewinnung (Brauchwasser) zu installieren.
    Wir haben bereits einen Speicher (265 ltr. Brauchwasservolumen) den wir weiterhin nutzen wollen, deswegen drängt sich das Paradigma Auqa System auf. Unser derzeitiger Gasverbrauch zur Warmwasserbereitung liegt bei ca. 8000 kWh/a. An Fläche für Kollektoren habe ich bis zu 12m² in SüdOst-Ausrichtung (Norddeutschlan), Dachschräge 35′verfügbar.
    Würde mich über eine Einschätzung freuen, in welcher Größenordnung wir mit nutzbaren Erträgen (in KWh) rechnen können.
    Danke und Gruß, Olli

  218. Michael |

    Hallo H-J.
    hallo Sonnenanbeters,

    ja meine Anlage tüttelt auch bei dem -Sauwetter-
    die Wärme vom Dach in den Keller, das wäre mit dem Eimerprinzip nieeeemals möglich gewesen.

    mit dem Handwerkermenü ist das so ne Sache…..
    selbst ist der Mann wenn einen die Hersteller und Heizi im “kalten” sitzen lassen.

    jetzt hab ich Probleme mit meiner Regenwasserpumpe da die dauernd anspringt, wenn die ein Handwerkermenü hätte dann würd ich auch solange dran rum pobeln bis es nach meinen Wünschen funktioniert.

    Also was soll diese Meckerei.

    LG Mischa

  219. H.-J. Prang |

    Hallo Mischa,
    kannste dem Olli da weiterhelfen?
    Ich glaube, Du hast nur die Brauchwassererwärmung..

    Also mit der Energieersparnis in Norddeutschland kann ich nichts (Genaues) sagen!

    Grob mal geschätzt 15 bis max. 20%, ohne Gewähr!!

    Das ist mit der neuen STAqua II Station noch schwieriger zu beurteilen, weil ich die nicht kenne!

    Nachtgrüße
    Hans- Joachim

  220. Michael |

    hallo Olli,
    ich habe im letzten Jahr einen Ertrag von ca. 5000 kw/h Engergieausbeute gehabt. Wenn ich das auf Erdgas umrechne und den Heizwert nehme, den mir die Gasprom vorgibt, so habe ich eine Ersparnis von ca. 500 cbm Erdgas.

    Meine Anlage lief allerdings im letzten Jahr nicht optimal, da ich die erst dank H.J. hier im Blog erst mal auf Vordermann gebracht habe und ordentlich in der Software eingestellt habe.

    Ich selbst habe zur Zeit auch lediglich einen 250 Liter Warmwassertank unterm Brenner liegen, der durch ein Paradigmafeld aufgeheizt wird. (WOLF Kessel, Röhrenkollektor) Will mir aber noch einen Pufferspeicher zulegen. Ich selbst wohne in Südhessen,wie die Sonnenausbeute in Norddeutschland ist kann ich nicht beurteilen. Das kann man aber auch über Photovoltaikseiten bestimmt nachgooglen.

    Da der ganze Engergiemist, ich sags mal so salopp, egal ob Wasser , Strom, Heizung, in den nächsten Jahren in die Höhe schnellen wird. (mittlerweile kaufen die Energiemultis die Holzrechte im Wald auf, damit ja keiner auf den Gedanken kommt Hackschnitzel oder Pellets zu verbrennen)kann man auf keinen Fall einen Fehler machen wenn man sich etwas selbständig machen will und kann. Je früher um so besser.
    LG aus dem Odenwald
    Mischa

  221. Olli |

    Hallo Mischa,
    hab Dank für Deinen Kommentar – so gewinn ich zumindest ein Gefühl für das was erwartbar ist.
    Gruß,
    Olli

  222. H.-J. Prang |

    Anmerkung Olli,
    Mischa hat, glaube ich, nur einen Kollektor CPC 21 ?
    auf dem Dach…

    Stimmt das Mischa?

    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim

    Auf jeden Fall beraten lassen!
    Hier nachlesen/ googeln:
    http://www.paradigma.de/de/Solaranlagen/solarstationaqua2/

  223. Michael |

    @olli
    upps ist das untergegangen in meinem schreibwahn, ja einkollektor cpc 45 star mit 4,91 qm fläche (röhrenkollektor)

  224. florian bartsch |

    guten abend!
    habe die idee, unsere 2 jahre alte atag heizung gasbrenwert mit 150 l ww speicher mit paradigma heizungsunterstützung zu ergänzen. allerdings ohne größeren speicher. ist das vorhaben dann sinnvoll?
    wir sind 2 erwachsene und 2 kleinkinder, haben 160 qm wohnfläche und kommen mit gas für 800e im jahr aus (2010).
    sind bei der renovierung vor 2 jahren sehr schlecht beraten worden und ich möchte auf alle fälle ein weiteres debakel vermeiden.
    unsere dachausrochtung ist perfekt süd mit 45°.
    unsere heizung sitzt im dg, der weg vom kollektor zum speicher/heizungskreislauf mit ca. 3m sehr kurz.
    braucht ihr noch mehr details??

    danke für kommentare!

    florian

  225. H.-J. Prang |

    Hallo Florian,
    wenn Du nur für 800 Euro Gas im Jahr für ein 160 m2 Haus bezahlt hast, ist das schon ein guter Verbrauchswert. Ist das Haus gut gedämmt…?

    Ich habe für unser freistehendes Einfamilienhaus Bj. 1982, 179m2, Fußbodenheizung, zum Viessman- WW- Speicher von ca. 200L zusätzlich einen 1000L- Pufferspeicher aufstellen lassen.
    Dazu 3 Vakuumröhrenkollektoren mit einer Bruttofläche von ca. 11m2 aufs Dach, mit 60° aufgeständert.

    Der Spaß hat ca. 15.000 Euro gekostet, kompl.
    mit Einbau.
    Mein Ölverbrauch hat sich, neben anderen Maßnahmen
    ungefähr halbiert von 2800L Öl auf jetzt 1400L = 1200 Euro ( Gerade getankt)

    Wenn Du Dich weiter schlau machen willst,
    Schau mal hier :
    http://www.haustechnikdialog.de/Forum/46/Haustechnikforum
    Mein Rat ( um Debakel zu vermeiden):
    Suche dort nach Paradigma ( Themen)
    Da gibt es viel zu lesen… oder stelle dort einfach Deine Frage ins Forum rein…

    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim
    Ach ja, Kinder kosten auch Geld, habe selbst
    2 erwachsene Söhne, sind schon aus dem Haus.. :-)

  226. MS |

    Hallo zusammen ,
    Interessanter Blog.
    Ich bin als Kundendienstler als auch Monteur für Paradigma Anlagen in einem mittelständigem Unternehmen tätig.
    Ich habe den Blog erstmal grob überflogen und teils interessante Meinungen gelesen die ich teilweise auch von meinen Kunden zu hören bekomme.
    Da wäre zum einen das Problem mit dem Keselstart morgens bevor die Sonne aufgeht, so wird natürlich Energie verschwendet. Ich finde die Idee Klasse den Kesselfühler an den Solar VL zu hängen. Dieses Problem kann man natürlich auch umgehen wenn man die Zeitprogramme der WW als auch der Heizungsregelung entsprechend ändert.

    Dann noch mal eben zum Umstieg von Tyfocor (ich gehe mal von der alten MES Regelung aus) auf Wasser. Ich müsste morgen mal nachsehen ob man die alten MES auch auf Wasser umstellen kann. Dann würde man sich den Staqua bzw. Staqua II Umstieg sparen, mal abgesehen vom Fortschritt in der Softwareentwicklung.
    Große Vorteile von Aqua Systemen ist der bessere Wirkungsgrad vom Wasser als auch das wechseln des Frosts chutzmittel

  227. MS |

    … welches irgendwann mal gewechselt werden muss , was mMn immer eine Sauerei ist, auch mit Spülbehälter.

    Achja, ich las davon das empfohlen wurde den Anlagendruck auf 2bar zu halten.
    Ist der höchste Punkt der Anlage (hier Kollektoren auf dem Dach) 18-20m?! Wenn nein…was ich nicht glaube dann erzählt der Heizi Quatsch :-) .
    Wichtig, bzw. das A und O einer Aqua Anlage ist die richtige Dimensionierung sowie der richtige Vordruck im Ausdehnungsgefäß.
    Dazu gibt es Tabellen Von PA die vor Ort helfen die richtige Größe sowie den richtigen Vordruck des ADG passend zum System zu bestimmen. Gerne stelle ich die Tabelle für die Allgemeinheit bereit.
    So das war es erstmal. Das alles von einem Smartphone zu tippen ist anstrengend genug :-) . Jetzt tun mir die Daumen weh. Ich werde morgen vom Rechner aus nochmal vorbeischauen.
    Gute Nacht zusammen.

  228. H.-J. Prang |

    Hallo MS,
    schön, dass Du Dich hier als erfahrener Paradigmamonteur mit Rat und Tat engagieren wíllst.
    Finde ich toll !
    :-)
    1)Was sagst Du zur EIMER- Regelphilosophie
    Schreib mal was dazu.
    2)Betreibst Du privat auch ein Aqua- Anlage?
    3)Wenn ja, wo? ( Ortsangabe wäre hilfreich)
    So können wir mal diskutieren…
    Ach ja, zum Umstieg von der Frostschutz- Wassermischung auf den reinem Wasserbetrieb ist zumindest die Aqua Systa Station mit der passenden Regler-SW erforderlich, bzw. nachzurüsten, soweit ich das bisher so mitbekommen habe…
    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim
    PS.: Alles mühsam mit Einfingersuchsystem auf` m Computer getippt…. :-) ,nix mit Smartphone..

  229. Michael |

    guten abend zusammen,
    supi endlich ein fachmann mit an bord, von h-j. mal abgesehen den eh keiner toppen kann…..

    habe mir jetzt zu der übergangszeit meine gedanken gemach da ich keinen oder noch keinen pufferspeicher habe. wie ist es mir möglich die solare wärme tagsüber mit in die fußbodenheizung und somit in den estrich zu schaffen damit dort die wärme bis in den abend “gebunkert” werden kann.
    die heizung bzw. der mischer und die pumpe werden ja durch den ausenfühler bei den warmen tagen abgeschaltet. kann ja auch nicht dauernd in den keller rennen und von hand den mischer öffnen und die pumpe anwerfen.
    kann man den ausenfühler abklemmen bzw. kurzschließen damit er der heizung “wintereinbruch” meldet? und mischer auf und pumpe anläuft.
    bin zwar kein schwabe trotzdem geizig und will jedes kw aus der heizung rausholen…. lach
    lg aus dem odenwald mischa

  230. H.-J. Prang |

    Hallo Michael!
    :-) )
    Willst Deine Bude schon vorheizen,
    auch wenn noch kein Wintereinbruch ist ???

    Hast Du auch einen Wohnraum- Thermostat an der Heizungsanlage?

    Wenn ja, dann das Thermostat einfach hochsetzen?
    Dann müsste die Heizung doch auch anspringen?
    Oder?

    Ich hoffe, ich habe unseren Monteur- Experten MS nicht “vergrault” durch zuviel Fragerei?

    Grüße an Dich und alle anderen Leser
    Hans- Joachim
    Ach ja, Geiz is geil!!!

  231. wolf |

    moin mischa
    bei jeder heizungsregelung können die eingestellten temperaturen geändert werden. das weitere läuft dann
    automatisch. du musst also nicht immer in den keller laufen. und du musst auch nicht den aussenfühler kurzschliessen.

  232. H.-J. Prang |

    Danke Wolf,
    für Deine Erklärungen.
    Der Michael weiß schon was abgeht..
    ;-)

    Grüße auch an Dich und alle Leser
    Hans- Joachim

  233. Alfredo |

    Bezug nehmend auf diesen Beitrag:

    “H.-J. Prang | 22.Juli 2011 um 19:48

    Hallo Paradigma -Anlagenbesitzer mit der
    ” alten” Aqua- Systa – Steuerung
    und vorprogrammierter „ Eimer- SW“

    Jetzt mal Anmerkungen zum regnerischen Juli- Wetter 2011-

    Zur Erinnerung:
    Das ” Eimerprinzip” von Paradigma bedeutet,
    dass die Software die Pumpe erst einschaltet,
    wenn eine vorgegebene hohe Kollektortemperatur
    ( I. d. R. 90°C) erreicht wird. ..Sorry, ich möchte mich hier nicht ständig wiederholen. Bitte lest dazu meine bisherigen Beiträge hier im Blog.
    Dieses Prinzip war mir im Frühjahr und Herbst zu träge, gerade bei Heizungsunterstützung. ”
    ————————————————–
    Wollte nur mal etwas dazu anmerken, für alle die sich jetzt oder seit kurzem für PA entschieden haben oder sich hoffentlich bald entscheiden :-) : Wir habe unsere Anlage bereits im Mai in Betrieb genommen und schon diese mitgelieferte Reglung funktioniert zur vollsten Zufriedenheit.
    Die von H.J. festgestellten Defizite sind praktisch nicht mehr existend! Die Anlage holt vom Dach was geht ohne großartige Einstellungen daran vorzunehmen. Bin mit 2x CPC45 und 1x 21 voll und ganz zufrieden auch wenns bedeckt ist
    Beste Grüße

  234. H.-J. Prang |

    Hallo Alfredo,
    Was hast Du für`ne Anlage?
    Eine neue STAqua II ?
    Bitte um Bestätigung.
    Dann stimme ich mit Dir vollkommen überein!!

    Was meinst Du wohl, weshalb ich damals bei Paradigma
    eingeladen war!
    :-)

    Mit freundlichen Grüßen
    Hans- Joachim
    … und herzlichen Glückwunsch zur neuen Anlage!

  235. Manfred |

    Kann ebenfalls bestätigen, dass die STAqua II mit dem neuen Eimerprinzip super läuft. Die Solarpumpe wird sofort eingeschaltet, wenn die Kollektortemperatur 80 Grad beträgt. Außerdem wird sie nach einer Einschaltverzögerung von max. 10 Minuten aktiv, die beginnt, wenn folgende beiden Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:
    – Kollektortemperatur ist um mehr als 10 K höher als der eingestellte WW-Sollwert
    – Kollektortemperatur ist um mehr als 10 K höher als die Speichertemperatur oben.

    Mein Gaskessel läuft jetzt auf WW-Sommerbetrieb und hat noch nichts zu tun. Er würde auch den Puffer oben nur bis auf maximal 55 Grad erwärmen, sodass der Solaranlage noch genügend Potenzial zum Einspeichern bleibt.

    Eng wird es natürlich sofort, wenn zu Beginn der Heizperiode meine Heizkörper Vorlauftemperaturen von über 55 Grad anfordern werden.

    Ausgeklügelte Zeitschaltmechanismen, die das Zusammenspiel zwischen Kessel und Solaranlage weiter optimieren, halte ich bei der neuen STAqua II Steuerung nicht für notwendig.

    Gruß, Manfred

  236. H.-J. Prang |

    Hallo Manfred,
    es gibt kein ” neues” Eimerprinzip!

    Wie unterscheidest Du “altes” und “neues” Eimerprinzip?

    Bitte mal hier erklären.
    Danke.

    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  237. Alfredo |

    Hallo, nein kann ich nicht bestätigen, habe eine der letzten ST Aqua bekommen. Softwareversion habe ich gerade nicht bei der Hand. Auch läuft die Anlage mit konstanter Pumpenleistung und nach dem Eimerprinzip, welcher für mich keinen Nachteil darstellt. Fakt ist, die Anlage wartet nicht auf hohe Kollektortemperaturen. Ein Beispiel: die Sonne schien und es sind nur 55° am Kollektor, mehr wird es nicht, da die Sonne wegbleibt. Ist der Speicher unten aber auf 40° abgekühlt, ” merkt” die Anlage, dass unten noch Platz ist und kein weiterer Temperaturanstieg meht stattfindet und lädt den Kollektorinhalt in den Speicher. Besser kann man es nicht machen. Das geht so lange, bis nichts mehr rein geht.
    Habe allerdings eine Komplettanlage mit einen Expresso, wo diese Einschichtung effektiv möglich ist.

  238. H.-J. Prang |

    Danke Alfredo
    für Deine Infos.
    Hast also noch die alte Aqua Anlage / Version.
    Schade, soweit ich weiß, gibt es die neue STAqa II
    seit April diesen Jahres.
    Die soll mit der regelbaren Pumpensteuerung einen
    10% igen besseren Ertag bringen ( Eben nicht im
    ungeregelten Pumpen- Eimerprinzip)
    Siehe hier dazu die Infos:
    http://issuu.com/www_paradigma_de/docs/staqua2?mode=embed&layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Fsoftlight%2Flayout.xml

    Viel Spaß beim Lesen
    und viele Grüße aus der pfalz
    Hans- Joachim

    Ps. Soweit ich weiß,
    lässt sich Deine anlage auch noch umstellen…
    zum Vergleich der Energie-Ausbeute
    :-) Melde Dich mal.
    Kenne da einen DirkO, auch mit Expressospeicher,
    der testet z. Zt. beide Möglichkeiten..

  239. Manfred |

    @ H.-J. Prang:
    Das “alte” Eimerprinzip kennst du bestens, du hast es schon seitenlang beschrieben. Die Steuerung der neuen STAqua II mit den Parametern für das Ein- und Ausschalten der Pumpe (“neues” Eimerprinzip) habe ich oben schon zweimal erläutert. das sollte genügen, bis auf weiteres habe ich keinen Verbesserungsbedarf. Man könnte sich aber noch neben die Heizung setzen und per Hand steuern. Bei diffusem Licht lassen sich vielleicht noch 3 – 5 kW am Tag zusätzlich herausholen. Das muss jeder für sich entscheiden. Eine Steuerung, die die kurzfristige Sonnenscheinvorhersage auswertet, um z.B. den Kesselstart zu verzögern, habe ich leider noch nicht gefunden.
    Gruß, Manfred

  240. H.-J. Prang |

    Hallo Manfred,
    ich glaube auch,
    dass die neue STAqua II mit der neuen GEREGELTEN Pumpe super läuft!

    Leider bis Du nicht auf meine Frage eingegangen:
    Bei der alten EIMERREGLUNG läuft die Pumpe
    ungeregelt immer mit 100% der eingestellten Leistungsstufe! Die Reglung EIMERT also!

    In DEINER neuen STAqa II wird die Pumpe Drehzahl-
    GEREGELT und läuft daher NICHT mehr im EIMERBETRIEB.
    SO wie bei mir nach der Umstellung meiner
    Anlage, welche jetzt mit DREHZAHL-GEREGELTER Pumpe kontinuierlich bei gutem Wetter durchläuft….
    ALSO NICHT MEHR EIMERT…..

    Das Ganze hat also nichts mit der Startemperatur der Pumpe zu tun.

    Es gibt also keinen “neues” Eimerprizip!

    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  241. Manfred |

    Hallo Hans-Joachim,
    du hast Recht und ich meine Ruh’. Für die Diskussionen in diesem Blog kann ich keinen Mehrwert mehr liefern.
    Gruß, Manfred

  242. Alfredo |

    Hallo HJ,
    danke für den Link zum Prospekt.Ist schon ein nettes Spielzeug. Allerdings lese ich nichts von 10% mehr Ertrag. Kann ich mir momentan auch nicht vorstellen. Ok Frostschutz läuft eventuell besser. Erst mal abwarten, was die Sonnen ärmeren Tage so bringen, vielleicht komme ich da noch mal auf dein Angebot zurück. War mir schon bewusst, dass es eine verbesserte Reglung geben wird. Habe aber dafür noch die Aktion Wintersonne mitgenommen, was nicht zu verachten war bei Kauf bis Ende März. Ob ich den Rabatt mit der Aqua II wieder reingespielt hätte, ist fraglich.
    Grüße

  243. H.-J. Prang |

    Hallo Alfredo,
    war mal ein paar Tage in Urlaub, daher jetzt erst meine Antwort.

    In den ersten Prospekten war noch vom Mehrertrag von ca. 10%die Rede…. sowas sieht natürlich nicht gut gegenüber den ” Altanlagenbesitzern ”
    aus… wurde vermutlich wieder rausgenommen ;-)

    Ansonsten müsstest Du auch Deine SW auf geregelten Pumpenbetrieb
    umstellen können, fallst Du das mal vergleichend ausprobierten willst. Melde Dich mal?

    Ansonsten wirkt sich das jetzt bei der eingeschalteten Heizungsunterstützung schon im Geldbeutel aus.

    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  244. gshybrid |

    Wir haben seit 13.07.11 in unserem Altbau von 1897 eine Paradigma Aqua II mit 2×21 CPC-Kollektoren und dem neuen Solarregler mit der neuen SW, Azzurro-Speicher mit 630 Liter und WW-Durchlauferhitzer. Anlage für WW + teilsolares Heizen. Ausrichtung der Kollektoren nach SO.

    Bisheriger Ertrag lt. Anzeige: ca. 1.400 kWh. Somit wird man aufs ganze Jahr wohl mit > 3.000 kWh rechnen können, was angesichts nicht ganz optimaler Dachausrichtung wohl i.O. ist.
    Wir sind damit erst mal zufrieden … haben allerdings auch noch keinen wirklichen Vergleich.

    Zur weiteren Verbrauchsreduzierung haben wir noch an folgenden Stellschrauben gedreht: Scheiben ausgetauscht, Fenster getauscht (neue Scheiben jetzt mit Uw-Werten von 1,0), alte Brötje-Therme gegen neue Brennwerttherme Viessmann Vitodens 200 getauscht, Wärmedämmung an Heizrohren nachgebessert.

    Der Minderverbrauch wird sich damit natürlich auf verschiedene Maßnahmen verteilen, ohne dass dabei der Solaranteil eindeutig zuordbar ist, aber egal. Ich hoffe auf mindestens 30% weniger als vorher … die Zeit wird es zeigen.

  245. H.-J. Prang |

    Hallo gshybrid,
    nun ja, Altbauten ( 1897) sind Energiefresser,
    je nach Mauerwerk und Dicke- Freistehend? Ist auch das Dach schon gedämmt. Wird inzw. gesetzlich auch noch vorgeschrieben…
    Dazu kommt natürlich noch das Verbrauchsverhalten der Bewohner, sprich der Familie.

    30% Primärenergie- Ersparniss?
    -Halte ich für etwas zu optimistisch bei Altbauten.. wie hoch war denn der bisherige Gasverbrauch?

    Nach einem Jahr weiß man natürlich mehr.

    Ansonsten finde ich die STAqua schon optimal.
    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  246. gshybrid |

    Freistehendes Haus in doppelschaliger Bauweise. Kernwanddämmung mit Perlite-Einblasung ist schon vor 14 Jahren erfolgt, allerdings mit eher mäßigem Erfolg.

    Energieverbrauch lag in der Vergangenheit zwischen 28.000 und 35.000 kWh pro Jahr, je nach Wintertemperatur.

    30% erhoffe ich mir wg. der Summe der unterschiedlichen Maßnahmen (s. letzter Beitrag). Solarthermie alleine wird das natürlich nicht bringen, sondern vor allem die neue Brennwerttherme, der hydraulische Abgleich, die neuen Fenster etc.

    Bin gerade dabei, meinen Energieverbrauch seit Juli (Installationstermin der neuen Heiztechnik) zu ermitteln und dann mit dem bisher solarthermisch eingespeisten kWh-Wert zu vergleichen. Dann hat man schon mal eine Hausnummer, was die Solarthermie beitragen kann. Vorausgesetzt natürlich, der angezeigte kWh-Wert auf dem Display des Solarreglers stimmt …

  247. gshybrid |

    Nachtrag, gerade ermittelt:

    Per 26.10.11 wurden seit der Installation am 14.07.11 solarthermisch 1.474 kWh eingespeist.

    Gasverbrauch seit 01.07.11: 1.800 kWh.

    Solarer Beitrag liegt somit aktuell bei 45%. Dieser Wert wäre sogar noch höher, wenn die Anlage schon ab 01.07.11 aktiv gewesen wäre. Es fehlen also 14 Tage Solarertrag, je nach Wetterlage also um die 300 kWh. Der aktuelle Solarbeitrag würde sich damit auf 50% erhöhen.

  248. H.-J. Prang |

    Hallo gshybrid |
    nu mal langsam mit de Pferde!

    Normalerweise erzeugt die Solarthermie fast
    100% der Wärmeenergie in den Sommermonaten!
    (Bei nur Brauchassererwärmung!) Das ist bei mir jedenfalls so!
    Jetzt ab Anfang November trägt die Solarthermie
    zur Brauchwasser- und Heizungsunterstützung bei.
    also zu einem bestimmten Prozensatz wird die Therme bei der Wärmeerzeugung unterstüzt.

    Das Ganze muss aber über das volle Jahr ( (Durchschnittswert / gemittelt) gerechnet werden.
    Daher den Gasverbrauch nach Ablauf eines ganzen Jahres, immer zum gleichen Zeitpunkt ablesen und ins Verhältnis zum Solarthermiebeitrag setzen.

    Besser noch, einfach die Jahres- Gasersparnis
    gegenüber dem Vorjahr ermitteln, dann hast Du einen Kennwert für Deine ganzen Dämmmaßnahmen, zusammen mit dem Thermiebeitrag. ( Grob) Leider ist
    nicht jeder Winter gleich…
    Je nach Winterlänge schwankt der Wert natürlich etwas.

    Der Angezeigte kWh- Wert auf dem neuen STAqua II-
    Regler sollte relativ genau sein! – Im Gegensatz zur alten STAqua I !
    Anmerkung: Daüber hatte ich mich seinerzeit bei meinem Paradigmabesuch vor der Geschäftsleitung besonders beschwert, dass bei meiner alten Anlage nur grob / falsche Werte angezeigt werden…

    Nun ja, es wurde dazugelernt…
    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim
    PS: Die Verbrauchswerte / Jahr Deines alten Hauses sind nicht schlecht :-)
    30% Ernergieersparnis durchaus möglich!

  249. gshybrid |

    Bei uns hat die Solarthermie schon im September “mitgeheizt”. Der Gasverbrauch von aktuell 1.800 kWh enthält also jetzt – Ende Oktober – schon einen Gutteil Heizenergie. Im Juli/August wurde selbstredend überhaupt kein Gas verbraten, da das WW allein durch die Sonne erzeugt wurde.

    Der aktuelle Solarbeitrag von 45% vom 15.07. bis gestern ist natürlich nur eine Momentaufnahme. Ich gehe logischerweise davon aus, dass der Gasverbrauch bis Jahresende stetig zunehmen wird, während der Solarbeitrag im gleichen Zeitraum abnimmt. Insofern wird sich das Verhältnis der beiden Wärmequellen am Jahresende völlig anders darstellen.

    Ich muss zusätzlich auch noch die kWh berücksichtigen, die von der Solarpumpe verbraten werden. Trotz geregelter Hocheffizienzpumpe sind das seit Juli immerhin 260 Stunden Pumpenlaufzeit, wobei die Pumpe im Schnitt nur mit 50% ihrer Nennleistung läuft. Das zeigt zumindest der Solarregler an … wären also nach Adam Riese bei 40W etwas mehr als 10 kWh.

  250. H.-J. Prang |

    … dazu habe ich mir aus diesem Grunde ein
    Stromverbrauchsmessgerät von Aldi gekauft und vor den Stecker von der Reglerstation eingesteckt.
    Und kann nun den Stromverbrauch der ganzen
    Regelstation jederzeit ablesen..
    ;-) ))

    Gute Nacht allerseits..ich muss jetzt ins Bett..
    Hans- Joachim

  251. gshybrid |

    Tja, den Stromverbrauch von Solarregler, Solarpumpe, Brennwertkessel, Heizungspumpe etc. kann ich leider mit meinem Strommessgerät nicht ermitteln, da alle Komponenten ohne Steckdose direkt am Netz hängen.

    Aber allein durch die Hocheffizienz-Heizungspumpe, die lt. LED-Display nur mit ca. 5W läuft, sollte es erhebliche Einsparungen geben. Meine alte Heizungspumpe hatte 50W!

    Ich rechne also unterm Strich mit deutlichen Einsparungen beim Stromverbrauch.

  252. Bernd |

    Hallo zusammen,
    ich habe eine Pelletti II mit einem 1000L Optima. Heute hatte die SystaSolar Aqua einen Fehler. Fehlercode 5. Leider finde ich in meinen Unterlgen nur Informationen ab Fehlercode 20. Kann mir hier jemand helfen?

    Danke Bernd

  253. gshybrid |

    Hallo Bernd,

    lt. meinen Service-Unterlagen für SystaSolar Aqua II bedeutet Störung Nr. 5: “Zonenventil defekt”
    Mögliche Ursache: “Zonenventil schließt nicht”.

    Konkret bedeutet das, dass der Wasseraustausch zwischen Kollektor und Speicher nicht mehr geregelt funktionieren kann, da das Zonenventil im Solarregler normalerweise geschlossen ist, wenn gerade KEIN heißes Wasser vom Kollektor zum Speicher fließt.

    Du solltest deinen Installateur verständigen.

  254. gshybrid |

    Nachtrag:

    Eine Abbildung des Zonenventils findest du in der Betriebsanleitung der Solarstation STAqua II auf Seite 12.

  255. H.-J. Prang |

    hallo Bernd,
    hallo gshybrid,

    zunächst mal vorweg die Frage an Bernd:
    Hast Du noch die alte STAqua I oder schon die neue Generation STAqua II Regelstation.
    Oder anders gefragt: Seit wann hast Du Deine Anlage?

    Die Altanlage hat in der Regel noch KEIN elekt. Zonenventil, sondern nur eine mechan. Schwerkraftbremse eingebaut….
    welche gerne mal “hängenbleibt” , also nicht mehr richtig schließt. Dann kommt es zu Fehlzirkulationen mit der Folge, dass warmes
    Wasser aus dem Pufferspeicher über Nacht in den Kollektor aufsteigt und dort den Mond beheizt.

    Das erkennt man auch, wenn man nachts um 24°° Uhr mal nach der Kollektortekmperatur schaut…
    :-) )
    Nun ja, solltest Du noch die alte Regelstation haben, würde ich den Einbau eines elektr. Ventiles empfehlen..
    Habe das an meiner Anlage auch schon machen lassen.
    Dieser Fehler kommt also häufiger vor.

    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  256. gshybrid |

    Tja, leider hat Bernd es vorgezogen, keine Rückmeldung mehr zu geben. So werden wir jetzt wohl nicht mehr erfahren, was aus seiner Fehlermeldung Nr. 5 geworden ist … schade eigentlich.

    Unsere STAqua II läuft inzwischen seit einem knappen halben Jahr ohne Probleme. Wegen der niedrigen Nachttemperaturen geht die Anlage in den letzten Tagen häufiger in den Frostschutz. Jedoch kann man leider nirgendwo ablesen, wieviel Energie dadurch aus dem Speicher in den Kollektor wandert.

    Dank des schönen Wetters hatten wir in den letzten 14 Tagen Solarerträge von durchschnittlich 6 kWh pro Tag. Wenn es mal keinen Hochnebel gibt, steigt der Tagesertrag auch schon mal auf 12-13 kWh. Da unser täglicher WW-Verbrauch bei 4 kWh liegt, geht die Restenergie in die Heizung.

    Insgesamt wurden seit der Installation im Juli 1.578 kWh solar erzeugt; der WW-Verbrauch lag im selben Zeitraum bei 446 kWh, sodass bisher 1.132 kWh der Heizung zugute kamen.

  257. H.-J. Prang |

    Nett, gshybrid,
    dass Du dich für einen Zwischenbericht wieder meldest! – Freut mich!

    Nun ja, Bernd hat seine Tipps abgeholt
    und hält eine Rückmeldung für überflüssig…
    Kommt halt öfter mal hier vor…

    Frage mich, ob ich noch lange hier den Tippgeber mache, gerade für die Altanlagenbesitzer( Aqua),
    welche bares Geld durch eine SW- Umstellung sparen
    könnten. ( Bei ca. 45000 Alt- Anlagen)

    Nun zu Deiner letzten Bemerkung:
    Insgesamt wurden seit der Installation im Juli 1.578 kWh solar erzeugt; der WW-Verbrauch lag im selben Zeitraum bei 446 kWh, sodass bisher 1.132 kWh der Heizung zugute kamen.

    Anmerkung:
    Im Juli / August hattest Du die Heizung noch nicht zugeschaltet?
    …Insofern ist dann dort die Überschuss-Ernte nicht der Heizung zugeflossen, sondern müsste im Puffer ´”verbraten” worden sein..
    Jedenfalls ist das bei mir so.
    ;-)

    Wir könnten uns auch per E- Mail mal über die Neue
    STAqua II unterhalten….bei Interesse.

    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  258. MariaG |

    Guten Abend,

    seit Frühjahr 2009 haben wir eine Paradigma Aqua/CPC auf unserem Dach.

    Bis dahin haben wir für das warme Wasser im Sommer entweder mit Holz geheizt oder den Ölbrenner gebeten.

    So war das für uns eine große Verbesserung, in der Übergangszeit haben wir mit der Anlage unsere Heizung unterstützt.

    Vor 2 Jahren – so um diese Zeit – hatten wir erstmals die Störungsmeldung Nr. 5.

    Die Einbaufirma schickte jemanden vorbei, es sei alles in Ordnung.
    Das kam jedoch wiederholt vor und wir wandten uns an Paradigma.

    Der Monteur sagte uns, der Schwerkraftregler sei falsch eingebaut (fast waagerecht statt senkrecht)und wir sollten das reklamieren.

    Die Einbaufirma hielt das für Unsinn – und so versuchen wir seitdem, allein zurechtzukommen.
    Im letzten Winter wurde uns dann mitgeteilt, wie wir die Störungsmeldung löschen können.

    Ganz wohl war uns nicht dabei und nun geht es wieder los. Oben sind 37 Grad.

    Heute habe ich dieses “Forum” gefunden und schon eine Menge gelesen.

    So weit ich das verstanden habe, würde uns eine neue Software und ein elektrisch gesteuertes Ventil helfen?

    Wir haben unsere Entscheidung nicht bereut, aber der “Kundendienst” lässt uns ziemlich im Stich.

    Mit freundlichen Grüßen aus Mecklenburg
    Maria

  259. gshybrid |

    Hallo Maria,

    es ist immer schlecht, wenn man eine Störungsmeldung wiederholt “wegdrückt”, statt die Ursachen der Störung nachhaltig zu beseitigen. So auch hier bei Meldung Nr. 5 “Zonenventil defekt”.

    Die Folgen hat Hans-Joachim ja weiter oben schon beschrieben: Heißes Wasser steigt aus dem Speicher zum Kollektor hoch und bewirkt damit Energieverluste.

  260. MariaG |

    Danke, gshybrid, für Deine Antwort.

    Ja, so dachte ich mir das auch.

    Wenn jedoch die Firma sich sturstellt – soooo dicht gesät sind die hier sowieso nicht – , was sollen/können wir tun?

    Was meinen denn die Fachleute hier:

    Unter einem Schwerkraftventil (=Zonenventil??) stelle ich mir ein Ding vor, das in diesem Fall verhindern soll, dass warmes Wasser “automatisch” (ungesteuert) nach oben drückt.

    Müsste dieses Ventil denn senkrecht eingebaut sein oder kommt es nur auf die Fliessrichtung an?

    Wenn die Firma fehlerhaft gearbeitet hat, sehe ich ja nicht ein, dass wir dafür aufkommen müssen.

    Ich suche mal das Protokoll von Pradigma raus….

    Maria

  261. H.-J. Prang |

    Hallo Maria,
    melde mich auch mal zu Wort…
    gshybrid hat das Wesentliche schon gesagt mit:
    “Heißes Wasser steigt aus dem Speicher zum Kollektor hoch und bewirkt damit Energieverluste.”
    ..besonders über Nacht…

    Nun zu Deiner Aussage:
    Warmes Wasser steigt immer nach oben!
    ( Es wird also nichts ” gedrückt” ;-)

    Die bei Dir vermutlich eingebaute mechanische Thermobremse (mechan. Ventil) sollte vor der Solarpumpe
    ( in der Solarstation) im Steigrohr sitzen..
    und natürlich in Fließrichtung (also senkrecht) eingebaut sein…
    Dieses Ding bleibt gerne mal hängen, taugt also nicht viel!
    Deshalb rate ich zum Einbau eines elektrischen
    ( sogenannten Zonen-) Ventiles vor die Solarpumpe.
    Dieser Sonderwunsch muss leider in der Regel
    extra bezahlt werden..( ca. 100 Euronen)und wird parallel zur Pumpe
    elektrisch angeschlossen.
    Pumpe an–> Ventil öffnet ( 220V)
    Pumpe aus–> Ventil schließt ( 0 V)

    Man kriegt leider nix umsonst auf dieser Welt..
    ( Pfälzisch : “ver umme”)

    Versuche bei dieser Gelegenheit Dir die SW 2.20
    vom HB dazu aufladen zu lassen… möglichst “ver umme”! … wenn er das kann. ( Verhandeln!)

    Viel Erfolg und melde Dich mal wieder…

    Mit dem Update ( und Ummstellen der Pumpe) lässt sich weiter viel Geld über die Jahre sparen!

    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim
    Alle Besitzer der neuen STAqua II haben in der Regel immer ein elektr. Ventil in der Solarstation schon eingebaut!

  262. gshybrid |

    Hallo Maria,

    mal ganz unabhängig von der evtl. Nachrüstung eines elektrischen Zonenventils:

    Wenn der Fachmann von Paradigma sagt, dass das Schwerkraftventil senkrecht eingebaut sein muss, sollte das für den ausführenden Handwerksbetrieb Grund genug sein, nachzubessern.

    Wenn so was nicht fachgerecht eingebaut wurde, schlägt der Ärger von Kundenseite auch auf Paradigma durch. Insofern sollte die Paradigma Service-Organisation Interesse daran haben, entsprechenden Nachbesserungsdruck auf den HB ausüben.

    Generell würde ich den HB schriftlich (per Einschreiben und mit Terminsetzung!) zur Nachbesserung auffordern. Mündlich bringt das nix … notfalls könnte man auch die Schlichtungsstelle (Ombudsmann) der Installateurs-Innung einschalten.

  263. H.-J. Prang |

    Au Backe gshybrid,

    fährst aber schweres Geschütz auf!

    Soweit mir bekannt, schert sich Paradigma
    nicht sonderlich um seine ” Kunden”….
    Kann da ein Lied singen von unbeantworteten Briefen usw….der Fa. Paradigma.

    Verantwortlich ist immer der Systempartner,
    also der HB.

    :-)

    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  264. Sophie |

    Hallo allerseits,

    wir haben einen Pufferspeicher Optima 800 (ohne
    Solaranlage), dieser wird in der Heizperiode über
    einen wassergeführten Kachelofen und einem alten
    Buderus-Kessel befeuert. Nun soll der Kessel gegen
    einen neuen ausgetauscht werden, sowie eine Solar-
    anlage eingebunden werden, aber nachdem was wir
    so alles gelesen haben sind wir uns nicht mehr sicher ob es eine Aqua-Anlage sein soll.

    Sagt mal, weiss jemand von Euch ob es möglich ist
    eine Solaranlage mit “Frostschutz” über einen
    zusätzlichen Pufferspeicher in den
    Optima 800 einzubinden.

    Viele Grüße
    Sophie

  265. H.-J. Prang |

    Hallo Sophie,
    nun ja, ich kenne die Anschlussbedingungen an Deinen
    Paradigma Optima 800 (?) für Heizkessel und
    Kachelofen nicht…
    Auch wird nichts über Heizlasten ( Heizflächen Brauchwasserentnahmen (Personenanzhal usw.)
    angegeben…

    Mal so ins Blaue:
    Grundsätzlich lässt sich eine frostschutzbetriebene Solaranlage über einen
    Hochleistungsplattenwärmetauscher an den Optima-
    speicher anschließen! ( Dadurch werden die Kreisläufe getrennt)
    Ansonsten Beratung nur durch einen guten HB!
    ( Puffergröße ausreichend, dazu passende Kollektorengrößen für Solaranlage usw..)

    Schließlich kostet alles viel Geld!
    Vergleichsangebote einholen..

    Ansonsten: Die neue STAqua II ist noch frostsicherer! .. und verfügt über eine intelligente Selbstdiagnose, sollte der HB mal Mist bauen.
    :-)
    Mal googeln unter STAqua II !

    Mit Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  266. joimpanne |

    Ich habe viele Stellungnahmen des Blocks gelesen. Nun meine einfach gestrickte Meinung:
    Ich bin Architekt und musste erfahren, dass Heizungsanlage und Haus zusammenpassen müssen. Ich habe, um KFW-Fördermittel für ein KFW 40 Neubau zu erhalten, eine Paradigma-Anlage, Solar mit Röhrenkollektor, heiungsunterstützend, mit ca. 800 l Speicher einbauen lassen.
    Bei einem gut gedämmten Haus mit größerer Fensterfläche ist aus wirtschaftlicher Sicht eine heizungsunterstützende Solaranlage kompletter Blödsinn, da in der Übergangszeit und im Winter durch eine große Verglasung im Vergleich zu den Kollektoren ein Vielfaches an Wärme erzeugt wird (Sonnenschutz im Sommer nicht vergessen). Die Heizung wird von Mitte März bis Anfang November nicht benötigt. In den Monaten Nov-Feb. ist der Solareintrag kaum vorhanden bzw. geht für die Brauchwassererwärmung drauf.
    Dagegen ist der 800 l Speicher für eine heizungsunterstützende Solaranlage, aufgestellt in der beheizten Gebäudehülle, unrentabel. Im Winter muß viel Wasser warm gehalten werden. Die Bereitstellung der Wärme verschlingt, bezogen auf den Gesamtverbrauch, große Mengen an Energie. Stellt man die Kessel-Temperaturen runter, hat man nicht genug warmes Wasser. Auch dauert die Erwärmung großer Wassermassen sehr lange.
    Für gut gedämmte Neubauten sind diese großen Solaranlagen nur Mogelpackungen. Allein die Bereitstellung der Wärme kostet im vorgenannten Haus ca. 200 cbm Gas (2000 kWh), dies ist ca. 1/4 des Jahresverbrauchs an Energie für Heizung und Wasser(220 m² Wohnfläche nach ENEV).
    Ferner ist die Regelung und Steuerung der Paradigmaanlage viel zu kompliziert- Comfortregelung, Normaler Betieb, zusätzlich Einstellungen für Minderung und Erhöhung der Temperaturen für die vorgenannten Betriebe, Außenfühler, Innentemperaturfühler, etc., Einregelung der Vor- , Rücklauflauftemperatur Heizung und und und…..das Ganze ist dann gepaart mit einer mangelhaften Thermostatregelung für jeden Raum, die man nur Pi mal Daumen einstellen kann. Auch sind die Firmen nicht fähig, die o. g. Einstellungen korrekt vorzunehmen.
    Die KFW-Bank-forderd und fördert diesen Schwachsinn, weil man gute ep-Zahlen (Effektivität der Heizung)für zinsgünstige Kredite benötigt.

    Wenn, dann Flachkollektoren für die Warmwasserbereitung im Sommer, aber keine Billigprodukte.

    Mit dem Service von Paradigma bin ich nicht zufrieden.

    JP

  267. H.-J. Prang |

    Hallo joimpanne,
    zunächst mal zu Deiner Aussage:
    Mit dem Service von Paradigma bin ich nicht zufrieden.

    1)Dem kann man durchaus zustimmen! ( Sonst gäbe es diese Pöbelseite zum Sempfabladen nicht! ;-) ))

    2)Den anderen Aussagen zur Installation einer heizungsunterstützenden ST in einem gut gedämmten
    Neubau muss ich leider grundsätzlich widerssprechen!! Gerade das Gegenteil ist der Fall! Und ist KEIN Schwachsinn!
    Die Zusatzenergie, direkt von der Sonne ist
    umweltfreundlich, ( kein CO2!) und kostet
    selbst nix, nicht mal Steuern fallen dafür an!
    ( Also nix für Merkel ;-) )
    Prima, wenn dann noch der Wintergarteneffekt dazukommt, bei großen Südfenstern!
    Ist mit der Hydraulik und dem Anlagenaufbau
    und dem Zusammenspiel mit der Steuerung alles in Ordnung?
    Anmerkung: Der HB baut die Anlagen ein und fertig is?

    NIX IS!
    Ich habe für das Abstimmen und die Feinjustierung meiner ST- Anlage mit dem PUFFER, der WW- Bereitstellung und mit meinem
    alten Ölheitzkessel ein paar Monate gebraucht!
    Der Betreiber muss sich leider selber kümmern!!!!
    Weil mehrere doch komplexe Komponenten halt optimiert aufeinander abgestimmt werden müssen.
    Dazu gibt es interssante Foren im Internet!
    Mal in das ” Hautechnikforum Solarthermie” geschaut?
    http://www.haustechnikdialog.de/RedirectBanner.ashx?baid=17&url=http%3a%2f%2fwww.iwo.de
    Dazu unter (Paradigma-)Anlagen suchen
    Wenn Du das mal ausgiebig gemacht hast, reden wir hier weiter!

    Kannst auch gerne bei mir mal vorbeischauen,
    habe übrigens einen 1000L Puffer
    und seit dem Einbau meiner Anlage eff. 50% meines Heizölverbrauches eingespart!
    Vorher 3000L, jetzt ca. 1500L Öl Jahresverbrauch
    WW und Heizung für mein Häuschen. Mal abgesehen von der WW- Unterstützung meiner Spül- und Waschmaschine. ( Stromersparnis nicht gerechnet!)

    Die Geld-Ersparniss kannste Dir bei den Ölpreisen selbst ausrechnen..in meinem Fall. ( Natürlich ist jeder Fall differenziert zu betrachten)
    :-)
    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim
    Ob sich andere mal hier zu Wort melden?
    Bin ich der einzige Rufer aus diesem Wald?
    ;-) ))))))

    Na ja, wie sagt der Volksmund?
    Dem Ingeniör is nix zu schwör!
    ;-)

  268. H.-J. Prang |

    Entschuldigung mit der Webadresse ist was schiefgelaufen:

    http://www.haustechnikdialog.de/

  269. joimpanne |

    Hallo Herr Prang,
    nun muss ich doch noch antworten. Ich habe nicht gesagt, dass Solathermie mit Heizungsunterstützung grundsätzlich Quatsch ist, sondern die Heizungsanlage auf das Haus abgestimmt sein muß.
    Bei der Paradigmaanlage mit Frischwasserspeicher Expresso 840 ist eindeutig die Breitstellung der Wärme im Vergleich zur erforderlichen Heizwärme bei sehr gut gedämmten Häusern sehr hoch. Und dieser Aufwand wird mit Gas betieben. Dies bedeutet auch eine erhöhte CO2 Erzeugung.

    Vielleicht ist die Anlage noch falsch eingestellt. Doch weder die Techniker von Paradigma, die Gebietsvertretung und die authorisierte Handwerksfirma können die Ursache für die hohe Bereitstellung der Wärme erklären.
    Für mich ist es jedenfalls ärgerlich, wenn im Winterbetrieb keine Wärme abgenommen wird, weil man eine Solarertrag von 20 kWh hat und alle Heizungsregler auf 0 stehen und trotzdem noch 20 kWh an Gas verbraucht werden. Stellt man auf Sommer um, so wird bei gleichen Außßentemperaturen und annähernt gleicher Witterung (Sonneneinstrahlung) kein Gas verbraucht. Gem. Solareintrag liegt der Warmwasserbedarf zwischen 13 – 15 kWh pro Tag bei 4 Personen.
    Die Witterung hat beim Winterbetreib kaum Einfluß auf den Gasverbrauch. Bei 10° ca. 4 cbm, bei 3° ca. 6 cbm pro Tag. Dies ist wiederum ein Zeichen dafür, dass die Wärme woanders hingepumpt wird.

    Gruß JP

  270. H.-J. Prang |

    Hallo joimpanne,
    mit dem Frischwasserspeicher Expresso 840 ist ein
    Pufferspeicher mit integrierter Frischwasserstation
    gemeint, soweit ich mich schlau gemacht habe.

    Das Warmwasser wird über einen Hochleistungswärmetauscher erst bei Brauchwasseranforderung erzeugt im Durchlauferhitzerverfahren…

    Eigentlich ein gutes und effektives Verfahren,
    da kein weiterer WW- Speicher zur Vorhaltung von
    Brauchwasser zusätzliche Bereitschaftsverluußte
    erzeugt usw..

    Deine Kernaussage: “Stellt man auf Sommer um, so wird bei gleichen Außentemperaturen und annähernt gleicher Witterung (Sonneneinstrahlung) kein Gas verbraucht. ”
    —-stimmt schon etwas nachdenklich?
    …ist merkwürdig!
    Irgendwas scheint mit der komplexen Steuerung / Reglung nicht in Ordnung zu sein?
    ( Ferndiagnose, ohne Gewähr!)

    Mein Vorschlag: Vorerst im Sommerbetrieb eingestellt weiterlaufen lassen, wenn es weniger Gasverbrauch gibt.

    Inm Sommerbetrieb ist allerdigs der Heizungsbetrieb i. d. R. abgestellt!

    ..bei meinem alten Öler ist das so!

    Die Techniker von der Fa. Paradigma haben mal die Betriebsdaten von 1 bis 2 Monaten gespeichert und ausgelesen?
    ..Und haben diese Dateien mal analysiert?

    Nun ja, ist immer etwas schwierig, die Systemfehler einzukreisen, besonders HIER im Forum.

    Wie wäre es, dieses Problem mal ins Haustechnikforum zu stellen?
    Dort giebt es Leute mit Erfahrung mit der Expresso
    840 und könnten direkt weiterhelfen..

    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  271. gshybrid |

    So, ich melde mich jetzt auch noch mal. Ein halbes Jahr Anlagenbetrieb ist vorbei und die Messwerte liegen auf dem Tisch.

    Wir haben in unserem Altbau von 1897 seit dem 1. Juli 2011 insgesamt 8.645 kWh Gas verbraucht. Unser bisheriger mittlerer Jahresverbrauch betrug in den letzten 20 Jahren 36.000 kWh/a. Das wären also im Halbjahr 18.000 kWh. Grob über den Daumen haben wir also unseren Verbrauch in etwa halbiert. Finde ich ganz ordentlich.

    Allerdings kann ich jetzt nicht im Einzelnen die Einsparungsbeiträge genau bemessen. Die Wirksamkeits-Rangfolge schätze ich so ein:
    1. Neue Brennwerttherme
    2. Neue Fenster und zusätzlich neue Scheiben
    3. Solaranlage mit Heizungsunterstützung und Speicher

    Die generierte Solarwärme betrug in dem Halbjahr 1.688 kWh, an Warmwasser wurde 675 kWh verbraucht. Vom Juli bis Ende November konnte das WW noch locker von der Solaranlage erwärmt werden, im Dezember war dann Schluss damit.

    Die Heizung lief bei uns schon im September (habe ich da leider noch nicht zahlenmäßig erfasst). Bis Oktober konnte die Solaranlage gefühlsmäßig noch kräftig unterstützen, im November ging es dank der vielen Sonnentage auch noch ganz gut. Im Dezember war dann Sense (s.o.).

    Im 1. HJ 2012 werde ich die solare Heizungsunterstützung jeden Tag protokollieren.

  272. H.-J. Prang |

    Hallo gshybrid,
    noch ne kurze Anmerkung:
    Warte bis das Jahr um ist, mit den Bilanzen.
    Dann den Gasverbrauch gegen den durchschnittlichen Gasverbrauch der Vorjahre rechnen / vergleichen…

    Weitere Anmerkung:
    Wie schon angemerkt, dieser Winter ist ein ungewöhnlich ” warmer” Winter, im Gegensatz bisher zum Vorjahr.

    Also alles erst mal mit Vorsicht abrechnen und nicht gleich super tolle Sparergebnisse sehen..
    ;-)

    Was mich interessieren würde: Bei welcher Starttemperatur im Kollektor startet i. d. R. Deine Solarpumpe?
    Ist in der Winterperiode wichtig.
    Erst bei 80°C?

    Grüße aus der trüben Pfalz
    Hans- Joachim

  273. H.A.Müller |

    Bin bei der Planung,die alte Olheizung auf Gas-Brennwerttechnik mit Solarthermieunterstützung auszutauschen. Die von der Fachfirma angebotene Anlage Paradigma Gasbrennwertzentrale Modu Vario AquaCPC45 mit Röhrenkollektor von 4,91 m2 verfügt über den integrierten Heißwaserspeicher mit 180 l Inhalt. Genügt dies für eine Unterstützung der Heizungsanlage?
    2 Personenhaushalt, Hausbaujahr 1977, ca 150 m2 Wohnfläche.

  274. H.-J. Prang |

    Hallo H.- A. Müller,
    um es kurz zu machen:

    NEIN, ST- Anlage reicht gerade nur fürs Warmwasser!

    Zu wenig Kollektorfläche, geschätzt ca. 11m2 (besser mehr !)nötig.
    Ohne Puffer ist schlecht!
    ( Bei nur 180L WW- Speicher.)

    Kann man schon grob so sagen, ohne die Heizlast, Hausart/ Isolation und Standort / Dachausrichtung ( wichtig! )des Hauses zu kennen.
    :-)

    Bitte mal ins Haustechnikforum googeln und sich erst mal ein wenig schlau machen….
    -Bevor hier was in Angriff genommen wird!
    Spart viel Ärger.
    ;-)
    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  275. gshybrid |

    Deine Frage:
    “Was mich interessieren würde: Bei welcher Starttemperatur im Kollektor startet i. d. R. Deine Solarpumpe?
    Ist in der Winterperiode wichtig.
    Erst bei 80°C?”

    Meine Antwort:
    Nach meinen bisherigen Beobachtungen startet die Solarpumpe tatsächlich immer erst bei ca. 80 Grad. Damit sie diese Temp. schneller erreicht, wird zwischenzeitlich mehrmals 2-4 Sekunden lang von der Pumpe “angeschoben”.

  276. H.-J. Prang |

    Hallo gshybrid ,
    “angeschoben” wird immer, da der Temperatursensor am Ende des Kollektors sitzt, daher muss die im Kolli erwärmte Wassersäule erst mal an der Sensor geschoben werden…. zur tatsächlichen Temperaturermittlung.

    Mann, die haben in der neuen SW doch immer noch eine zu hohe Starttemperatur bei der STAqua II implementiert !!

    Ich kann bei meiner umgestellten SW die Startemperatur selbst niedriger einstellen !
    Meine Soli startet schon bei TSA ca. 48°C !!

    Im Winter bei dünnem Hochnebel oder Raureif auf den Röhren startet Deine Anlage nie oder selten ?
    ( Weil die Kolli- Start-Temp. meist nicht erreicht wird? / Strahlung zu schwach )

    Das sollte ja grade im Winter bei Heizungsunterstützung aber passieren. Da zählt jede eingesammelte kWh für die Heizungsunterstützung! Auch läuft meine Pumpe bei einer solchen Wetterlage KONTINUIERLICH durch…

    Da wurde wohl bei meinem Vortrag “2010″ in Karlsbad etwas nicht kapiert…!

    :-)
    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

  277. Alfredo |

    Hi,
    zur Starttemperatur muss man dazusagen, dass man meist immer bei Sonne verleitet wird auf díe Anzeige zu schauen und man dann natürlich feststellt, dass die Anlage erst bei 80°C das heise Wasser aus den Röhren holt.Die 80° werden da locker erreicht und die Anlage arbeitet wie sie soll. Wenn man die Anlage aber mal bei einem nicht ganz so sonnigen Tag beobachtet, wird nach einer programmierten Wartezeit (steht auch in der Anleitung) trotzdem abgeholt und das durchaus schon bei 55°C! Dazu muss allerdings unten im Speicher auch die Temperatur niedrig genug sein, um noch was einladen zu können. Das ist bei einem guten Schichtenspeicher auch gegeben. In so fern tuts die Anlage zu meiner Zufriedenheit. Da was umzustellen würde nichts bringen außer eventuell mehr Stromverbrauch durch die Solarpumpe. Paradigma muss sich doch was dabei gedacht haben oder nicht?
    Grüße

  278. H.-J. Prang |

    Hallo Alfredo,
    habe selber KEINE STaqua II ( Nur die Vorgängerversion)

    Kann deshalb nicht viel dazu sagen.
    Nur soviel:
    Die neue Version hat eine regelbare Hocheffizienzpumpe, arbeitet als mit wenigen Wh.
    Da spielt es keine Rolle, wenn dafür Sonnenenergie
    in der Größenordnung von kWh vom Kolli in den Pufferspeicher geschafft werden!
    Diesen “Hebel” schafft keine Wärmepumpe!
    Der Stromverbrauch ist daher vernachlässigbar…
    Das habe ich persönlich auch schon mit der Geschäftsleitung von Paradigma diskutiert…
    :-) )
    Wichtig ist auch, wie lange die Pumpe KONTINUIERLICH bei schwierigem Wetter läuft.
    Da habe ich schon so meine Zweifel bei der neuen SW.
    Weil sich an der neuen SW offensichtlich nicht viel einstellen lässt auf die persönlichen Gegebenheiten des Betreibers vor Ort , mal vorsichtig ausgedrückt.
    Wie gesagt, Du hast preislich eine Anlage der “Mercedesklasse” erworben, da sollte man schon mehr erwarten hinsichtlich der Flexiblität und
    Primärenergieersparnis.
    Gerade in den schwierigen Wintermonaten.
    Grüße aus der Pfalz
    Hans- Joachim
    Ps.: Schaue mal ins Hausdialogforum unter :
    “Einstellungen für Paradigma Solaranlage Herbst / Winter”
    Was weitere Anlagenbetreiber dazu schreiben…
    Bitte mal Googeln!

  279. Michael |

    Moin liebe Paradigma Gemeinde,
    und ein frohes neues Jahr…..
    obwohl schon bald wieder Weihnachten ist und ich noch keine Geschenke habe. Lach.

    wie ich sehe bin ich irgenwie uralt geworden, war ja schon ewige Zeiten nicht mehr online. Jetzt muß ich Senf von einem viertel Jahr nachlesen. grrrr.
    Werde mich wieder melden.
    LG aus Südhessen
    Mischa

  280. H.-J. Prang |

    Hallo Mischa,
    nett Dich hier im Kreise der Paradigmafans
    ;-) )))
    wieder begrüßen zu können.

    Meine Anlage läuft ( heute) wieder zur vollsten Zufriedenheit!

    Wetter heute bei mir :
    Schneebelag von ca. 1- 2 cm.( Auf den Dächern in der Pfalz)
    Dünne Hochnebelschicht mit durchscheinender Sonne.
    Ab 11 Uhr 30 KONTINUIERLICHER Pumpenbetrieb
    (weitgehend mit 35% bis 65% Pumpen-Leistung) wird fleißig Sonnenenergie (mit ca. 50° C ) in den Puffer geschafft…

    Die Flachkollektoren der Konkurenz
    sind fächenmäßig ( noch) zugeschneit. Dort kann sich also so schnell nichts tun…)
    Auf meinen Röhren bleibt nur auf der obersten Krümmung ein Schneestreifen haften.
    Die Seiten und die Rückseite bleiben frei.
    Außentemperatur z. Zt. ca 1° C.

    Mit Grüßen aus der Pfalz
    Hans-Joachim

  281. H.-J. Prang |

    Nochmal zur heutigen Tages-Bilanz ( Di. den 31.01), gegen 15Uhr 30 zieht stärkere geschlossene Bewölkung auf, die Sonne wird jetzt stark verdeckt. Der KONTINUIERLICHE Pumpenbetrieb der ST wird nun vorzeitig eingestellt.
    ( Da kann man nix machen :-) )
    Der Pufferspeicher ist noch bis zu 2/3 mit 50°C temperiertem Wasser gefüllt.
    Die Fußbodenheizung läuft kontinuierlich weiter..
    und zieht ihre Energie weiter vom Puffer ab.

    Gegen 17 Uhr 30 springt nun zum Nachladen des Pufferspeichers der alte Ölkessel erstmalig wieder an…
    Seit 11 Uhr 30 heute hatte der nur den Daumen gedreht! Also seinen 6 Stunden- Tagesschlaf gehalten.

    So ” feinfühlig ” unterstützend kann die Paradigma- Solarthermieanlage dem Öl-Kessel über den “diffusen” Sonnen- Tag die Arbeit, sprich den Energieverbrauch ( die CO2 Erzeugung) ersparen..
    :-) ))

    Ob man so etwas auch mit EIMERN erreicht?

    Mit freundlichen Grüßen aus der Pfalz
    Hans- Joachim

Is mir wurscht was für'n Senf Du abgibst, aber sag was! Hier und jetzt!